Entries tagged as veranstaltungen
13. April 2007
Dritter Tag Re:Publica und immer noch nichts drüber gebloggt. Jetzt auch nicht. Machen andere und ausserdem will ich cool sein indem ich mich von der Masse absetze. Die Re:Publica erwähne ich jetzt nur, weil sie nicht nur Spaß macht sondern auch mich dazu animiert hat, mehr zu bloggen. Nagelt mich also drauf fest, wenn wieder nur ein Beitrag pro 14 Tage kommt. Kann ja nicht angehen. Ansonsten habe ich alle wichtigen Menschen kennen gelernt und unwichtige Dinge mit ihnen geredet. Mit den unwichtigen Menschen wiederum wichtiges. Und so weiter. Interessiert ja eh keinen so richtig.
1. May 2006
/ Kategorie: politics
Am Dienstag, den 2.Mai 2006, also morgen, werde ich in Berlin bei einer Diskussionsveranstaltung von Radio 1:1 für FairSharing auf dem Podium sitzen, die den Titel Verwertungsgesellschaften im digitalen Zeitalter trägt. Mit dabei: Tim und ein Vertreter der GEMA, auf den ich besonders gespannt bin. Das ganze findet im Tesla Salon im Podevil statt und wird um 20:30 beginnen. Wer also Zeit hat: wird sicher lustig.
28. March 2006
/ Kategorie: politics
Hiermit möchte ich nochmal offiziell verbreiten und um Verbreitung bitten:
Einladung zu einer öffentlichen Veranstaltung des
FairSharing-Netzwerks:
Alternativen zum Verbot der Internet-Tauschbörsen
Erfahrungen aus Frankreich und USA
Mit:
Jean-Baptiste Soufron, Association des Audionautes, Frankreich
Elisabeth Stark, Freeculture, USA
Oliver Moldenhauer, FairSharing-Netzwerk
31.3.06, 19:30
in Berlin, Mehringhof (Gneisenaustr. 2a)
Mehr dazu auf fairsharing.de
25. March 2006
Konferenz zu Ende, ich am Ende. nach über 12 Stunden Schlaf nun endlich Zeit zu rekapitulieren.
Auch am dritten Tag gab es sicherlich noch die ein oder andere spannende Diskussion, die sich aber vor allem in den Pausen abspielte. Selten waren die Vorträge wirklich brilliant, viele schlitterten trotz wohlklingendem Titel in die Bedeutungslosigkeit ab. Dennoch war diese Konferenz in Ordnung: zum einen für die Wahrnehmung von Computerspielen in der Öffentlichkeit, zum anderen, weil man unglaublich viele nette und spannende Leute kennen lernen oder wieder treffen konnte. Irgendwie hatten alle anwesenden die ähnlichen, teilweise enttäuschten Erwartungen und gemeinsam über den Vortrag ranten und dann die entgangene Diskussion einfach im Vorraum führen, ist ja auch eine gute Sache. Konferenzen sind ohnehin nur teilweise wegen der Vorträge gut, vielmehr zählen die anwesenden Menschen. Kontakte knüpfen ist natürlich eine Sache, aber selbst ohne Kontakte, ohne dämliche Business Cards, ist die Konzentration an interessanten Gesprächspartnern an so einer Tagung aussergewöhnlich.
Das Abschlussgespräch war dann allerdings viel zu viel Weihrauch. Meine Frage, ob die Folien dann mal ins Netz kämen wurde mit "das werden wir in den nächsten 3-4 Wochen mit den entsprechenden Vortragenden abklären" beantwortet. Na super: die Leute haben jetzt ihren Laptop dabei, also geht man am besten jetzt hin und zieht sich die Folien auf einen USB-Stick. Ist ja nicht so wie bei anderen Veranstlatungen, dass die Menge der Referenten unüberschaubar wäre.
Nächstes Jahr wieder? Unklar. Übrigens die erste Konferenz auf der ich bin, die mich nicht angesteckt hat. Will sagen: bin eigentlich begeisterungsfähig genug, um in den ersten drei Tagen nach einer solchen Veranstaltung am liebsten schon die Zugtickets fürs nächste mal zu buchen, dieses mal nicht. Andererseits ist natürlich die Hoffnung da, dass sich alles in einem Jahr mehr eingespielt hat und der ein oder andere Referent auch mal Ergebnisse präsentiert.
23. March 2006
/ Kategorie: computers
Sehr befremdlich über einen Vortrag zu bloggen, in dem es um die eigene Arbeit geht: Prof. Jürgen Fritz von der FH-Köln hat ein Jahr lang Ogame gespielt, während seine Kollegin, Prof. Karla Misek-Schneider Ogame-Spieler betrachtet hat. Natürlich freut es mich, als einer der momentanen Mitentwickler des Spieles, darüber zu hören. Etwas lob und eine nette andere Sicht auf die eigene Arbeit. Ich muss aber sagen dass ich mir mehr Wissenschaftlichkeit erhofft hätte. Sozialpädagogik ist allerdings kein Feld, das sich mir persönlich in irgend einer Weise erschliessen kann - mag also für andere ganz großartig gewesen sein. Danach ging's um World of Warcraft, später generell um Online-Rollenspiele. Viel deskriptives, wenig tiefere Analyse, ich gehe lieber in den anderen Saal und hoffe auf mehr Clash.
23. March 2006
/ Kategorie: politics
Ein Hoch auf einen Spieleproduzierenden Arbeitgeber, der es einem ermöglicht, auf solche Events zu fahren. Kollateral kommt da nämlich eine Menge an Blogartikeln raus, wie schon bei der Games Convention Developer Conference. Nun also "Clash of Realities", die Konferenz über "Computerspiele und Soziale Wirklichkeit".
Die veranstalten Electronic Arts und die Fachhochschule Köln gemeinsam - und man merkt, es liegt etwas in der Luft: Keine Eröffnungsrede die nicht betont, wie wichtig das alles sei, hohe Medienpräsenz (inklusive Johnny und Mo vom Spreeblick-Verlag, die für EA podcasten) und - so wird mir erklärt - ein Who is Who der Spiele-Erforschenden Wissenschaftler. Derer zwei halten kurze Keynote-Ansprachen. Der eine, Dr. Wolfgang Bergmann, führt grandios von fantastischen virtuellen Welten "in denen ich ja nicht Wolfgang Bergmann, sondern Kuno, der Mutige Ritter bin", zur Realität, die hinter dem Rechner zu verblassen scheint. Und während er mit Ikarus' Sage schliesst, scheint sein Nachfolger, Neurologe Klaus Mathiak, zu sehr vom Höhenflug des selbigen inspiriert zu sein. Unverständlich, unpointiert, man möchte sagen, typisch Deutscher Akademiker, der vergleicht, wie Gehirne von Gewalttätern und Killerspielespielern bei ihren entsprechenden Tätigkeiten gleichermaflen angeregt werden.
Huch! NRW-Familienminister Armin Laschet vergessen! Zu meinem Trost muss ich sagen, dass mir das nichts ausmacht: er holpert von Allgemeinplatz zu Allgemeinplatz, liest von einem Blatt Papier ab, dass "da ja sehr viel Originalität drin steckt" und betont die Wichtigkeit von Medienkompetenz, die er mit einem wundertollen Online-Ratgeber für Eltern schaffen will. Dann lobt er sich noch selbst, obwohl sein Vorgänger für die Einführung der USK unter NRW-Führerschaft verantwortlich war, und macht mit der Aussage, Computerspiele seien noch nicht Kulturbestimmend aber das käme sicherlich demnächst deutlich, dass "Zukunft" für ihn was mit Computern zu tun hat und nicht, wie für unsereins mit Phasern und Transporterräumen.
Es folgt eine Podiumsdiskussion mit einem ¸berraschend kompetenten CDU-Landtagsabgeordneten, einem routinierten Electronic-Arts-Menschen, Dr. Wilfried Kaminski von der FH Köln und einer Lehrerin (Eva Maria Kabisch) wie aus dem Bilderbuch, die irgendwer da hin gesetzt hatte, um einen Gegner zu schaffen.
Feindbild hin oder her, Frau Kabisch weist auf die Problemfälle in den Bildungsfernen Schichten hin, um diese Argumentation in der Frage, was der Unterschied zwischen TV-Inkompetenz und Spiele-Inkompetenz sei gleich wieer zu vergessen und fordert Spiele, die Pädagogischen Aufträgen genügen. "Wo ist das Spiel das Frustrationsgrenzen von Jugendlichen stärkt statt sie ständig zu überschreiten?" fragt sie, und ich frage mich wo die Spannung in Spielen sein soll, die von Erwachsenen wie Frau Kabisch gemacht werden, vor allem wenn sie dann noch fordert, dass es da ja mal was geben müsste, was den Spieler vom Spiel distanziert "wie auch im Theater manchmal der Schauspieler explizit von seiner Rolle distanziert wird".
Dann ist man sich ein bisschen einig, dass Kinder es ja doch nicht ganz so leicht haben, schnell in der tollen Spielewelt hängen bleiben und vor lauter Grandiosität die Realität ablehenn und kommt dann noch ein bisschen auf Suchtgefahren zu sprechen, in deren Diskussion - wer hätte es anders erwartet - Frau Kabisch "die mangelnde Suchtprävention bei Spielen" mit der mangelnden Suchtprävention "als die Drogenszene entstanden ist" vergleicht.
Sprich: Allgemeinplätze. Der eine beweist mehr Kompetenz als erwartet, die andere so wenig wie befürchtet.
Es folgt nach einem kurzen "Get Together", die Ansprache des Norwegischen Computerspieleforschers Prof. Dr. Espen Aarseth, der in Kopenhagen forscht. Von "Understanding Games in Virtual Environment" hätte ich mir doch mehr erhofft.
Klar bleibt festzuhalten, dass es ein wahrer Genuss ist, Skandinavische Wissenschaftler zu hören, besonders im Kontrast zu einem Stocksteifen Professor, der die Einleitung macht. Die Rede selbst hätte jedoch deutlich mehr ins Detail gehen können, galt sie doch mehr der Rechtfertigung seiner Arbeit als der Vorstellung konkreter Ergebnisse.
Natürlich ist es sehr interessant zu hören, wie Forscher an Spielen arbeiten, welche Untersuchungstypen und Spielklassifizierungen es gibt. Auch Anekdoten von der kleinen Tochter die WoW spielt sind nett, das nächste mal aber mehr Ergebnisse bitte.
Mehr heute, am bis zum Rand mit Programm gefüllten zweiten Tag, von dem ich den Versuch eines Live-Bloggings starten will. Wir sind gespannt, bleiben Sie dran.
13. March 2006
/ Kategorie: computers
Zum disclaimen: ich bin mit an der Planung dieser Veranstaltung beteiligt. Berichterstattung wird also im Vorfeld sehr einseitig sein, dieses Blog als Werbeplattform mißbraucht werden.
Hier der Call for Papers: GPN5 - smack my bit up
http://www.entropia.de/wiki/GPN5
Der Entropia e.V. - Chaos Computer Club Karlsruhe[1] lädt im fünften Jahr zur GPN Programmiernacht ein. Am Wochenende vom 9. bis 11. 6. 2006 wird sich in den Räumen der HS(ex-FH) Karlsruhe[2] eine hackerfreundliche Mischung aus Vorträgen, Workshops, Projekten, Chillout und Chaos entfalten und den Besuchern Gelegenheit bieten, ihr Wissen zu mehren und zu verbreite(r)n.
Die GPN hat sich inzwischen als süddeutsches Hackerevent etabliert und in den letzten Jahren für viel positives Feedback gesorgt. Auch dieses Jahr wollen wir uns wieder mit den Auswirkungen von Technik auf den Einzelnen und die Gesellschaft beschäftigen. "Hacken" nach der Definition des Entropia e.V. ist der verantwortungsbewusste und kreative, durchaus manchmal verspielte, Umgang mit Technik.
Der Schwerpunkt soll in diesem Jahr wieder verstärkt auf das Programmieren gelegt werden. Andere Themen rund um digitalen Lifestyle sowie Computerphilosophie und -sicherheit werden ebenfalls nicht zu kurz kommen. Auch die Karlsruher Lockpicker vom Sportfreunde der Sperrtechnik e.V.[3] werden sich auf der GPN in ihrer Kunst üben und einen Einblick in die Welt des gewaltfreien Öffnens von Schlössern bieten.
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31. December 2005
/ Kategorie: misc
Tag 4 war irgendwie die Hölle: nur 5 Stunden gepennt, um 9 uhr aufgestanden, Vortrag zuende vorbereitet, 2 Vorträge gehalten (beide gut), danach erstmal gefeiert. Der Blackberry-Vortrag von Phenoelit war interessant, die Security Nightmares werden leider von Jahr zu Jahr weniger spannend, gab dieses mal kaum Wortmeldungen.
Zum Fazit: Alles gut. Ausser für die Engel, die waren ein wenig überlastet. Ansonsten Top. Alles. Wer nicht da war hat was verpasst. Tolles, meistens stabiles Internet, super Vorträge, tolle Diskussionen, nette und interessante Menschen.
Klar, gibt immer noch so Kleinigkeiten. Zum Beispiel Ideen, was man nächstes Jahr mal thematisieren sollte. Ich persönlich würde mir zum Beispiel mehr Diskussion a la "we lost the war" wünschen, die dann auch gerne nicht auf eine Stunde gestaucht sondern länger.
Ausserdem hätte ich gerne 72-Stunden-Tage, die es mir erlauben, ausreichend zu Schlafen, alle Vorträge anzugucken und die ganzen tollen Menschen trotzdem zu treffen. Aber man kann ja nicht alles haben, und von dem was machbar ist, war der 22C3 schon wirklich ganz oben angesiedelt.
29. December 2005
/ Kategorie: misc
Sehr Vortragsarm für mich heute: Muss noch 2 Vorträge für morgen vorbereiten und zwischendrin schieben sich haufenweise Meetings und Workshops (Wizards of OS, Datenschleuder und CCC-Presseworkshop). Gegessen habe ich auch noch nichts, bin müde bis zum Umfallen und heute abend ist die Darklab/Phenoelit-Party von Jeedi und co.
Ich muss mich aber dennoch mal aufraffen: Nachher ist noch Xbox360, gegen spät dann Daniel Kulla leider Parallel mit dem Hacker-Jeopardy. Glaube das Essen verschiebe ich auf nächstes Jahr...
29. December 2005
/ Kategorie: politics
Viel geredet heute: Mit den Piratbyran-Jungs, mit Regine von We make money not art, zum Glück nicht noch auf der Bühne. Ansonsten: "Sonys Digitaler Hausfriedensbruch" war leider zu voll, sicherlich lustig aber vor allem ein geschichtlicher Abriss über die ganze Story, das literarische Codequartett hat ebenfalls Spaß gemacht, auch wenn man nicht immer alles versteht.
Ansonsten: Medienkunstvortrag von Regine (s.o.) und Jussi Ängesläva, Jörg Tauss zum Informationsfreiheitsgesetz und Julius Mittenzwei, Andreas Lehner und Peter Franck zu "Anonymität im Internet" - über den Betrieb des CCC-Anonymizers und dessen manchmal juristische Folgen.
Regine und Jussi waren vor allem durch die Vorstellung guter Projekte lustig. Interessant da aber auch die Frage, wie Medienkünstler und Hacker in Zukunft näher zusammen rücken können. Hatte dort schon angemerkt, dass Medienkünstler ja unter anderem deshalb hervor stechen weil sie als eine sehr seltene Spezies Künstler ihr Handwerksmaterial kritisch beleuchten, Hacker eben auch und das Material sich nicht unterscheidet, lediglich der Umgang damit. Zudem ist es Medienkünstlern viel leichter, ihre Anliegen deutlich zu machen, eine Chance die durchaus genutzt werden sollte.
Zu Tauss vielleicht nochmal ein eigener Beitrag. War schwer angreifbar, weil er deutlich gemacht hat, wie schwer es überhaupt war, das Gesetz zu machen. Gibt dennoch Kritik, vor allem aber Skepsis, die sich erst durch die Praxis prüfen lässt.
27. December 2005
/ Kategorie: misc
Habe neben den Vorbereitungen zu meinem eigenen Vortrag zumindest die Zeit gefunden, mir die zweite Hälfte von Joi Itos Keynote und "Grey Commons" von Rasmus Flesicher und Palle Torsson anzuhören.
Ersterer natürlich extrem souverän und eloquent. Keynote natürlich mit dem üblichen Inhalt: Gefahren für Freiheit und Demokratie, Entwicklungen, was wir tun können. Hat gefallen auch wenn nicht allzu viel neue Erkenntnis dabei war.
Mit letzteren streitet sich gut: Die vertreten mit Piratbyran eine recht radikale, kompromisslose Anti-Copyright-Position, die sich zwar nicht immer teilen, aber doch verstehen und debattieren lässt. Kleine Schwächen leider bei der Frage "Was machen wir gegen DRM und was setzen wir dem politisch entgegen?".
Jetzt geht's auch schon wieder weiter. noch etwas mehr als eine Stunde bis unsere Folien endgültig stehen müssen. Ja ja. Früher anfangen, ich weiß...
27. December 2005
/ Kategorie: politics
Tag 0 also. Ankunft nach fünfeinhalb stunden Zugfahrt, zum Glück am Tisch mit Strom. Ankunft in Berlin, tausend Sachen regeln (Wohnungsschlüssel, Speaker-Badges etc). Beginnt richtig relaxed hier. Ist noch kaum was los im Hackcenter, dafür läuft Netz schon richtig gut und stabil. Morgen geht's los, 17 Uhr ist unser Trips-Vortrag, weswegen ich jetzt erstmal noch die Nacht durch Folien zusammen hacken darf. Zum Glück ist danach erstmal 3 Tage ruhe, Tag 4 wird dann noch mal richtig fies, aber das schaff ich schon...
26. December 2005
/ Kategorie: politics
Nach 2 Tagen Weihnachtsstille packe ich nun meine Sachen um mich gleich in den Zug nach Berlin zu setzen. Dort werde ich die nächsten vier Tage den 22C3 besuchen und auch drei Vorträge halten. Ansonsten natürlich haufenweise Berichterstattung auf dieser Seite.
18. August 2005
/ Kategorie: computers
Booooring: leider ist noch die hälfte aller Stände unterbesetzt, die Giveaways bei einigen Firmen sind noch nicht da und ausgerechnet das coole Atari-Shirt was später verlost werden will, darf noch keiner rausrücken. Dafür gibt's erste Blicke auf den neuen Tony Hawk (ganz nett), Far Cry:Instincts (FPS für Konsolen stinken), StarCraft: Ghost (dito), und Heroes of Might & Magic V (cool!) Im Endeffekt ist man aber nach 2 Stunden durch, ärgert isch über die fehlende Show, freut sich über leere Gänge und geht zurück zur Developers Conference. Die bietet wenigstens einigermaßen interessante Vorträge.
Ansonsten Sexismus allerorten. Noch nie so viele halbnackte sich auf Drehtellern oder Autos räkelnde Frauen gesehen, die sich im knappe-kleider-tragen unterbieten. Naja, was will man von einem hauptsächlich pubertären Publikum erwarten, dass vor allem durch dyslexie, Computerspiele und Porn-Tauschen auf einen gemeinsamen Nenner kommt. (Obacht, Klischee!)
18. August 2005
/ Kategorie: computers
Dann war's nur noch eine: Statt wie geplant vier Science-Veranstaltungen zu besuchen, war lediglich eine, nämlich
"Scientific Challenges for Game Design", von Mark Overmars, der an der Universität von Utrecht forscht. Leider war das ganze dann auch noch als Keynote angelegt, im Endeffekt ging es aber nur um sehr unkonkrete Forschungsansätze. So ging es eher um arbeitsgebiete als um konkrete Forschungsergebnisse. Schade eigentlich, den Rest haben wir uns dann zugunsten der Messe und einiger anderer Vorträge geschenkt.
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