Große Aufregung gestern: Verschiedene Seiten
meldeten, dass der Iran ein neues Gesetz beschlossen habe, demnach Juden und Christen ab sofort eine Kennzeichnung auf ihrer Kleidung zu tragen hätten.
Das war gleich aus mehreren Gründen zweifelhaft, zum einen schien jeder nur vom anderen abgeschrieben zu haben, zum anderen haben die Juden im Iran einen sehr speziellen Status, wonach sie bisher keinerlei Repressalien ausgestzt waren.
Hoder hat nun die Geschichte deutlich
klargestellt: das ganze ist ein Hoax der auf einem neuen Kleiderordnungsgesetz basiert. Dieses Gesetz soll vor allem "traditionelle Iranische Kleidung" und somit die heimische Textilindustrie fördern.
Das ist zwar auch nicht besser: wie
N24 schon vor einigen Tagen meldete, soll den Menschen im Iran in Zukunft noch schärfer vorgeschrieben werden, was sie zu tragen haben: Frauen, die es mit jahrelangen Kämpfen geschafft hatten, die Kopftücher und Mantellängen auf ein Minimum zu reduzieren, soll nun ein Schleier/Umhang vorgeschrieben werden, der diese Errungenschaften zunichte macht. Aber auch Männern sollen "traditionelle Gewänder" aufgedrängt werden, wenngleich deren Beeinträchtigungen sich vergleichsweise in Grenzen halten.