Entries tagged as filesharing
16. July 2009
/ Kategorie: film
Dies sollte ein offener Brief werden. Aber leider hat southpark.de keinerlei Kontaktmöglichkeit. Ich glaube übrigens, dass ihr euch damit zum Ziel von Abmahnungen macht, aber das soll nicht mein Problem sein.
[UPDATE]: MTV hat in den Kommentaren geantwortet: englische Version folgt!
Wißt ihr, ich liebe South Park. Ehrlich. Die einzige Serie, der ich schon so lange Treue halte. Als es noch kein vernünftiges Filesharing gab, war ich gerne bereit, viel Geld für DVDs auszugeben, leider habt ihr es damals Jahrelang verschleppt. Irgendwann hatte ich dann alle alten Folgen auch als .avi beisammen.
Die neueren Folgen habe ich mir auch im Netz gezogen, weil ich die deutsche Synchronfassung grauenhaft finde. Bis ihr eines Tages alle Folgen auf southparkstudios.com online gestellt hatte. Mann, was war ich Stolz! Ehrlich. Endlich welche, die es verstanden hatten, Leute, die nicht gegen den Wind, sondern voll mit der Zeit gingen! Gerne habe ich dann auch die neuesten Folgen online geschaut, weil ich es unterstützen wollte.
Heute muss ich sagen: Ein Glück, dass es The Pirate Bay noch gibt. Seit heute, kann ich nämlich nicht mehr auf eure Website. Statt dessen wird mir so etwas ähnliches vorgelegt, southpark.de. Nur gibt es auf southpark.de gar nicht, was ich will. Die Stimmen klingen so komisch, so anders. Irgend jemand hat das Original nachgesprochen, und dabei einen größeren Teil des Witzes verschluckt. Könnt ihr da nochmal nachgucken?
Bis ihr das repariert habt, muss ich eben wieder woanders mein South Park gucken. Ohne dass ihr Geld verdient. Schade eigentlich.
Trotzdem alles gute,
Julian
18. October 2007
Derzeit läuft in den USA die zweite Staffel von Heroes. Kurz nachdem die erste anlief, war sicher nicht nur in meinem Freundeskreis ein Hype ausgebrochen, es wurden Heroes-Abende veranstaltet und man sprach darüber wie über keine zweite Fernsehserie. Dass die Serie nun auch in Deutschland angelaufen ist freut mich. Es gibt eine ganze Reihe von Freunden und Bekannten, die Filme und Serien lieber auf Deutsch ansehen, denen ich ebenfalls gönne, diese wirklich hervorragende Serie anzusehen.
Als ich nun ein wenig in der englischen Wikipedia nachlas, machte ich die Entdeckung, dass die Premiere mit 2.9 Mio Zuschauern und 17,3% Marktanteil unter den 14-49-jährigen der erfolgreichste Serienstart für RTL2 seit Stargate ist. 17.3% Marktanteil ist eine ganze Menge. RTL2 ist keiner der drei großen Privatsender, was mich zu folgendem Punkt brachte:
Ich halte es für möglich, ja sogar wahrscheinlich, dass das transatlantische Tauschen von TV-Serien den Europäischen Markt in ganz besonderem Maße beflügelt. Ich glaube, dass dadurch, dass ein signifikanter Teil von Menschen, die als stark empfänglich für neues gelten und auch als informationsquelle für andere dienen, Heroes aus dem Netz geladen und angesehen haben, ein Jahr lang kostenlose PR für RTL2 gemacht wurde.
Was heißt das? Eigentlich sollte RTL2 froh sein, dass es diese möglichkeiten gibt. Eigentlich sollte es unterstützt werden, dass Menschen die nicht einmal zwingend zur Zielgruppe von RTL2 gehören, sich Heroes und andere Serien aus dem Netz ziehen. Und vielleicht ist das auch einer der Gründe dafür, weshalb Fernsehstationen bislang so wenig gegen Tauschbörsen unternommen haben...
26. June 2007
/ Kategorie: politics
Während ISPs vielerorts, gegängelt von der Platten-und Filmindustrie, überlegen, P2P-Traffic zu beschneiden und andere ihren Kunden bei zu viel des besagten Traffics kündigen, hat ein Provider in Australien entschieden, seinen Kunden entgegen zu kommen. Und so wird in Zukunft P2P-Traffic bevorzugt behandelt...
18. June 2007
/ Kategorie: politics
Der Torrentfreak berichtet über einen Software-Entwickler, der feststellen musste, dass seine Software als Raubkopie im Netz aufgetaucht war. Was also tun in einer solchen Situation, wenn man davon abhängig ist, diese Software verkaufen zu können? Der Entwickler tat das richtige: Einfach mal nett fragen. Und so bekam er innerhalb kurzer Zeit eine Mail von der Release-Crew die erklärte, dass sie von zukünftigen Releases seiner Software absehen werde. Einfach so, weil er nett gefragt hatte.
15. June 2007
Janko schreibt in seinem P2P-Blog über einen Online-File-Hosting-Dienst namens Furk.
Furk ist eigentlich ein Dienst wie jeder andere: Rapidshare, Megaupload und Co. haben es vorgemacht. Mit einem kleinen aber wichtigen Unterschied: Wer 10 Euro im Monat für einen Premium-Account bezahlt, bekommt die Möglichkeit per Web-Interface Bittorrent-Dateien auf dem Server anzuwerfen. Die herunter geladenen Dateien stehen dann per HTTP zum Download bereit:
Nun hat Janko noch alle möglichen Anmerkungen zu Datenschutzfragen und ausserdem ist nicht so richtig klar, wem man das Geld eigenlich in den Rachen wirft. Cool ist dieser Dienst aber trotzdem.
4. May 2007
/ Kategorie: politics
"Pirate-Site in the twilight: right wing populist finances internet-filesharing-site", is the lurid title on the front page of Spiegel Online, this morning.
The truth is quite differen, though, as Magnus Eriksson of Piratbyran, who are closely connected to " The Pirate Bay", tells me.
Magnus, the author of the article tried to connect Carl Lundström to the Pirate Party...
...which doesn't make sense. There are two large organisations who work on file sharing in Sweden. Piratbyran, which is us, who also run The Pirate Bay, and the Pirate Party. Although we do know each other, we are totally different organisations.
How far is Carl Lundström connected to "The Pirate Bay"?
Carl Lundström was the CEO and is still the largest shareholder of Rix Telecom, a large provider in Sweden. Frederik from The Pirate Bay also worked there. At that time Rix supplied bandwidth and server space for The Pirate Bay. In the mean time TPB has left Rix and also Frederik left the company. The Pirate Bay received neither servers nor money from Rix. Only bandwidth and server space.
So the whole thing was an initiative of an employee?
Yes, an employer gave his employee the possibility to pursue a private project, in this case The Pirate Bay.
All that sounds very altruistic. Doesn't Lundström pursue his own interests?
It may be that Lundström is a friend of free culture. But fact is, that he has neither influence on Piratbyran nor on The Pirate Bay. And most certainly not on the Pirate Party which has, as I said, nothing to do with the rest.
On TV Tobias Andersson said "Without the support of Carl Lundström, The Pirate Bay couldn't have started"
Well, probably The Pirate Bay couldn't have existed without the starting aid with bandwidth and server space. In the beginning our advertising contracts were rubbish. But if Frederik had worked at some other provider or somebody else but Lundström had been the CEO, we would have had to find a different solution. I could only speculate how this solution would have looked like, but constructing a personal sponsoring by Lundström out of that is nonsense.
Update: Magnus just added that Der Spiegel never directly contacted The Pirate Bay. "The only contact that existed was to Mikael Wiborg,but he has nothing to do with running pirate bay, just helped them provide legal advise. And he was not around at the time this happened."
4. May 2007
/ Kategorie: politics
"Piratenseite im Zwielicht: Rechtspopulist finanziert Internet-Tauschbörse", so die reißerische Übeschrift auf der Startseite von Spiegel Online heute Morgen.
Die Wahrheit sieht jedoch anders aus, wie mir Magnus Eriksson von Piratbyran erzählt, die eng mit " The Pirate Bay" verbunden sind.
Magnus, der Autor des Artikels hat versucht, einen Zusammenhang zwischen Carl Lundström und der Piratenpartei herzustellen...
...was Unsinn ist. In Schweden gibt es zwei große Organisationen, die sich mit Filesharing beschäftigen. Piratbyran, das sind wir, die auch The Pirate Bay betreiben, und die Piratenpartei. Wir kennen uns zwar, sind aber völlig unterschiedliche Organisationen.
In wie weit ist denn Carl Lundström mit "The Pirate Bay" verbunden?
Carl Lundström war Vorstandsvorsitzender und ist immer noch der größte Aktieninhaber von Rix Telecom, einem großen Provider in Schweden. Dort arbeitete auch Frederik von The Pirate Bay. In der Zeit stellte Rix Bandbreite und Platz im Serverraum für The Pirate Bay zur Verfügung. Mittlerweile hat TPB Rix verlassen und auch Frederik arbeitet dort nicht mehr. The Pirate Bay hat keine Server von Rix geschenkt bekommen und auch kein Geld. Lediglich Bandbreite und Serverplatz.
Das ganze war also eine Initiative eines Mitarbeiters?
Ja, letzten Endes hat ein Arbeitgeber seinem Mitarbeiter die Möglichkeit gegeben, ein privates Projekt zu verfolgen. In diesem Fall also The Pirate Bay.
Das klingt alles sehr uneigennützig. Verfolgt Lundström denn keine eigenen Interessen?
Es mag sein, dass Lundström selbst ein Freund Freier Kultur ist. Fakt ist aber, dass er weder auf Piratbyran, noch auf The Pirate Bay Einfluss hat. Und auf die Piratenpartei schon gar nicht, denn die hat, wie ich schon gesagt habe, damit nichts zu tun.
Im Interview hat Tobias Andersson gesagt "Ohne die Unterstützung von Carl Lundström hätte Pirate Bay nicht starten können."
Wahrscheinlich hätte The Pirate Bay tatsächlich nicht ohne die Starthilfe von kostenloser Bandbreite und Kostenlosem Serverplatz existieren können. Am Anfang waren die Werbeverträge nutzlos. Aber hätte Frederik bei einem anderen Provider gearbeitet oder wäre jemand anderes als Lundström sein Chef gewesen, dann hätten wir uns eben eine andere lösung einfallen lassen müssen. Wie das ausgesehen hätte, wäre Spekulation, aber daraus ein persönliches Sponsoring von Lundström zu konstruieren ist Unsinn.
Update: Wie mir Magnus noch anfügt hat der Spiegel niemals direkt mit The Pirate Bay kontakt aufgenommen. "Der einzige Kontakt bestand zu Mikael Wiborg, der mit The Pirate Bay nichts zu tun hat und lediglich rechtlich beraten hat. Er hatte doch in den letzten Tagen seitdem das Fernsehinterview statt gefunden hatte, keinen Kontakt zu uns."
Update 2: Konrad Lischka vom Spiegel hat soeben geantwortet. Er schreibt "Am 2. Mai und
am 3. Mai habe ich über das Kontakformular auf Pirate Bay meine Fragen
gestellt, habe sie parallel dazu an Mikael Viborg geschickt, mit der
Bitte, das zur Sicherheit noch weiterzuleiten." - Demgegenüber steht weiterhin die Aussage von Brokep (Piratebay) dass keine Anfrage vom Spiegel oder von Konrad Lischka in der Inbox gewesen sei. Wie auch immer, ist es kaum als sorgfältig zu bezeichnen, dass ein Autor lediglich über das Kontaktformular einer Website versucht, mit den Betreibern zu reden. Es gibt genügend Möglichkeiten, entsprechende Kontaktmöglichkeiten zu recherchieren.
Update 3: Nun ist auch endlich der Heise-Artikel dazu online... Die haben es übrigens innerhalb von ca. 2 Stunden nach Erscheinen der Spiegel-Meldung geschafft, mit den Piratebay-Leuten kontakt aufzunehmen.
7. February 2007
/ Kategorie: music
Schon seltsam. Da schreibt Steve Jobs einen Aufsatz über Musik und die Tatsache, dass Apples "Fairplay"-DRM-System auf der Tatsache basiere, dass der iTunes Music Store ohne entsprechende Maßnahmen keine Lizenzen von den vier großen Plattenfirmen bekäme. Und von der De-Bug bis zur Technology Liberation Front wird er gelobt.
Was ich wiederum nicht nachvollziehen kann. Sein Fingerzeigen ist ungefähr das gleiche, wie es hierzulande permanent mit der bösen EU gemacht wird. Regierung klagt über EU-Richtlinie, sagt "wir können aber nix tun", ist dabei der größte Player in der EU. Analog dazu natürlich Apple, die inzwischen eine weitaus größere Macht haben, als die vier Konzerne. Wollte Jobs wirklich etwas gegen DRM tun, hätte es Nachverhandlungen in den Verträgen gegeben. Keine "Nachbesserungen" wie es bei iTunes gab, wo dem User Stück für Stück Rechte genommen wurden.
Nun klingt das etwas nach Hybris, da auch meinereiner auf MacBookPro arbeitet und einen iPod besitzt. Abgesehen davon ist es jedoch so, dass alle Verweise eines Herren Jobs darauf, dass die Anzahl der Tracks die ohne DRM verkauft werden (nämlich per CD) um ein vielfaches größer sei als die der verkrüppelten Audiofiles, nicht darüber hinweg täuschen können, dass es viel leichter ist, schöne Reden zu halten, als einfach Taten folgen zu lassen. "Wir können ja gar nichts machen" ist auch eine viel leichtere Aussage als "unsere Techniker arbeiten daran dass der iTMS nur dann DRM einbaut wenn er muß (wie zum Beispiel auch DVD-Jon fordert.)
Nun genug gepoltert. Ich bin erstaunt darüber, wie einfach es heutzutage ist, gute PR zu bekommen. Das ist als würde VW für einen Aufsatz beklatscht, in dem der Vorstand erklärt, dass Spritsparende Autos toll seien aber die Ölindustrie etwas dagegen hätte.
Update: Inzwischen schreibt die halbe Welt darüber.
Und DVD-Jon hat einige weitere anmerkungen...
1. June 2006
/ Kategorie: politics
Still the situation in Sweden concerning yesterday's raid on ThePirateBay is more than unclear, not very much information is getting out onto the net.
I had the privilege to conduct a small interview with "darknite" from Piratbyrån/The Pirate Bay hopefully lifting the fog a little bit:
What exactly happened yesterday?
We still don't knoww too much, it is all very chaotic. We still haven't had the chance to see the warrant, so we don't exactly know what they were looking for. We know from AntiPiratByrån (the swedish anti-piracy organization) that the warrant was issued towards the whole provider PRQ. Also not only about 160 servers but also networking equipment was taken.
That means that also other websites were affected?
Yes. The Magazine Säkerhet&Sekretess has issued a first list and asks everybody who is affected to notify them, as they are planning a big article on it. Dagens Industri, a rather large magazine in sweden says there were about 200 customers who have become "innocent victims". The fact that so many innocent websites, also the political organisation "Piratbyrån" have been taken down is much more serious for us than the temporary downtime of The Pirate Bay
Some people were also arrested. What are they being charged with?
Three crew members were arrested and questioned, though they were released again yesterday. They are being charged with copyright infringement. This could change, though. We suspect that AntiPiratByrån mislead the police, accusing ThePirateBay actually offering Warez on the servers.
Is there any estimation from the lawyers?
No, not yet. We are negotiating with a very famous swedish lawyer and trying to convince him to defend us in the upcoming case.
Does The Pirate Bay have a backup-plan?
We are currently working hard on a solution and I would be very disappointed in us if we couldn't get TPB up and running again within a week. It is very possible that we move into other countries, possibly Holland, with Russia as a Backup. There are some problems with decentralization, but a solution which would keep TPB up even if one location is taken down would be good.
What were the political reactions so far?
So far only the pirate's party as well as Piratbyrån has issued a statement. This year is election year in sweden, so we expect a lot more discussion to come. The behaviour of the police and AntiPiratByrån will surely also be debated in public
Thank you very much for this interview.
1. June 2006
/ Kategorie: politics
Noch immer ist in Schweden so einiges unklar, nur spärlich dringen Informationen über die Beschlagnahme der Piratebay-Server ins Netz.
Ich hatte die möglichkeit, soeben mit "darknite" von Piratbyrån/The Pirate Bay ein kleines Interview zu führen das zumindest ein bisschen klarheit verschafft:
Was genau ist gestern passiert?
Wir wissen tatsächnlich noch nicht allzu viel. Der Durchsuchungsbefehl ist uns immer noch nicht bekannt, wir wissen also nicht wonach gesucht wird. Wir wissen aber vom AntiPiratByran (der Schwedischen Anti-Piraterie-Organisation), dass es einen Durchsuchungsbefehl für den gesamten Provider PRQ gab. Es wurden anscheinend nicht nur etwa 160Server sondern auch Netzwerkequipment beschlagnahmt.
Das heißt es waren auch andere Webseiten betroffen?
Ja, das Magazin Säkerhet&Sekretess hat eine erste Liste veröffentlicht und ruft die betroffenen dazu auf, sich zu melden. Dass so viele völlig unschuldige Webseiten, wie auch die politische Organisation "Piratbyrån" betroffen sind, ist für uns viel schlimmer als die temporäre Auszeit von "The Pirate Bay"
Es wurden auch ein paar Menschen verhaftet, was wird ihnen vorgeworfen?
Insgesamt wurden drei Crewmitglieder verhaftet und befragt, sie wurden jedoch gestern wieder freigelassen. Ihnen wird Verstoß gegen das Urheberrecht vorgeworfen, das könnte sich jedoch ändern.
Wir vermuten, dass das AntiPiratByrån die Polizei fehlgeleitet hat und ThePirateBay fälschlicherweise vorwirft, Warez auf dem Server zu lagern und zu verteilen.
Gibt es denn eine Einschätzung von Anwälten?
Nein, noch nicht. wir verhandeln allerdings mit einem sehr bekannten schwedischen Anwalt und versuchen ihn zu überzeugen, uns in dem anstehenden Fall zu verteidigen.
Hat The Pirate Bay einen Backup-Plan?
Wir arbeiten gerade fieberhaft an einer Lösung und wären sehr enttäuscht von uns, wenn wir TPB nicht binnen einer Woche wieder zum laufen bekommen. Möglich ist auch, dass wir in andere länder gehen, gerüchteweise Holland, mit Russland als Backup. Allzusehr lässt sich das nicht dezentralisieren, aber optimal wäre natürlich eine Lösung, die weiter funktioniert wenn einer der Server vom Netz genommen wird.
Wie waren denn die Politischen Reaktionen bisher?
Bis jetzt hat sich nur die Piratenpartei geäußert. Allerdings ist dieses Jahr Wahljahr in Schweden, wir erwarten also noch einige Diskussionen zu diesem Thema. Das Vorgehen von Polizei und AntiPiratByran wird dabei sicher ein zur Debatte stehen.
Vielen Dank für das Interview
28. March 2006
/ Kategorie: politics
Hiermit möchte ich nochmal offiziell verbreiten und um Verbreitung bitten:
Einladung zu einer öffentlichen Veranstaltung des
FairSharing-Netzwerks:
Alternativen zum Verbot der Internet-Tauschbörsen
Erfahrungen aus Frankreich und USA
Mit:
Jean-Baptiste Soufron, Association des Audionautes, Frankreich
Elisabeth Stark, Freeculture, USA
Oliver Moldenhauer, FairSharing-Netzwerk
31.3.06, 19:30
in Berlin, Mehringhof (Gneisenaustr. 2a)
Mehr dazu auf fairsharing.de
19. March 2006
/ Kategorie: music, politics
Der Kanadische Urheberrechtsprofessor und -aktivist Michael Geist berichtet von einer Studie (PDF), die der Verband der Kanadischen Musikindustrie (CRIA) wohl am liebsten hätte verschwinden lassen - und das obwohl die CRIA die Studie selbst in Auftrag gegeben hatte. Ähnlich wie die Brennerstudie hierzulande, war eine relevante Menge an Menschen nach ihren Musikkonsum-Gewohnheiten befragt worden. Dabei kam unter anderem heraus, dass von denjenigen, die Filesharing betreiben, nur ca. 33 Prozent aller Musik aus den P2P-Programmen stammt, 36% hingegen von eigenen CDs, 20 % von bezahlten und 6% von legalen, kostenlosen Downloads. Auch der Mythos von den musikstehlenden Teenagern wurde von der Studie eindrucksvoll widerlegt: ausgerechnet die Gruppe der 35-44-Jährigen bot die größte Diskrepanz zwischen Downloads (31%) und CDs(27%).
Mehr dazu auf michaelgeist.ca
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