Entries tagged as computer
23. April 2006
/ Kategorie: computers
Wer angst davor hat, dieses "Windows auf dem Mac" sei eine schwierige Angelegenheit: keine Sorge!
Boot Camp ist ein unglaublich einfaches Stück Software.
Starten, Rohling einlegen, Knopfdruck zum Brennen der Treiber-CD, Knopfdruck, per Maus Partitionsgröße auswählen, Knopfdruck, Windows-CD einlegen (Dieses Microsoft-Produkte-Für-Studenten-Kostenlos-Über-Die-Uni-Teil ist eine schöne Sache für so Experimente - jetzt rein aus User-Sicht), Reboot, Install, nach dem Installieren die Treiber-CD starten, Treiber installieren, fertig.
Das einzige Problem ist jetzt nur noch, dass die Tastatur riesige Probleme macht. Und das Fehlen einer zweiten Maustaste natürlich.
Die Alt-Taste springt momentan gar nicht an, die Apfel-Taste ist auf Windows gelegt und bis auf den Eject-Key hat man auch keinerlei sonstige Funktionstasten belegt, Helligkeit oder Lautstärke einstellen ist also nicht.
Das größte Problem ist allerdings, dass ich auch kein Alt-Gr habe. Also kein @ und ähnliches. Werde wohl auf englisch umstellen müssen oder mir was eigenes bauen.
Das Problem dabei ist, dass es wahrscheinlich nicht allzu viele Menschen gibt, die bisher Boot Camp benutzt haben. Und noch weniger Leute, die sich darum gekümmert haben. Google liefert also zumindest auf den ersten Blick keinerlei Ergebnisse für das Problem. Über Lösungsansätze in den Comments freue ich mich. Eigene werde ich natürlich posten.
21. April 2006
/ Kategorie: computers
Vier Tage nun trage ich dieses schöne Notebook mit mir herum. Zeit, ein klein wenig Fazit zu ziehen. Bisher hatte ich fast gar keine Erfahrung mit Mac OS X. Klar, viele Sachen kommen einem bekannt und vertraut vor, aber wirklich bessessen und damit auch länger benutzt habe ich so ein System nie.
Zuerst einmal fällt auf, dass diese Tastatur sehr gewöhnungsbedürftig ist. Vertippe mich noch ständig, verwechsle Ctrl, Alt und Apfeltaste und manches klappt gar nicht, zum Beispiel das im-irssi-scrollen, zumindest habe ich noch nicht rausgefunden, wie.
Software war schnell installiert. Es gibt wirklich Wunderschöne Programme für OS X, leider sind die wenigsten davon unter einer Freien Lizenz. Kostet nicht nur Geld, sondern ist auch sonst etwas gewöhnungsbedürftig, ich werde mir noch zu überlegen haben, wie ich das mit mir vereinbaren möchte.
Was sehr schnell auffällt, ist die Langsamkeit von Non-Universal Binaries. Skype zickt, Thunderbird blökt und Enigmail mag auch noch nicht richtig. Das mit dem Donnervogel hat sich zwar nach dem Hinzufügen eines weiteren Gigabyte-Speicherriegels gebessert und war nie wirklich tragisch, aber es nervt. Auch das mit dem Video-Abspielen ist noch etwas problematisch. Front Row ist ganz wunderbar, aber es scheint kaum gescheite codecs für Quicktime zu geben, an das ja das Frontrow gekoppelt ist. Muss ich also doch VLC benutzen.
Der Hauptgrund, neben der famosen Hardware mit den vielen kleinigkeiten die das Leben schön machen, war aber die Integration der Software. Ich wollte einfach einmal dass alles so wie es ist geht. Ohne Fehlersuche, ohne neukompilieren und ohne Workarounds - und genau das habe ich bekommen. Mein Mobiltelefon synchronisiert die Adressenliste mit dem Rechner und bekommt gleichzeitig noch die Termine aus iCal mit, um mich rechtzeitig warnen zu können. Die Dashboard-Widgets bedeuten echte Arbeitsbeschleunigung und irgendwas-irgendwohinziehen funktioniert als Standardlösung auch. Prima, das. Jetzt muss ich nur noch ein paar feinheiten heraus bekommen. Wer weiß warum Enigmail GPG nicht findet und warum GPGPreferences sagt dass es nicht mit meinem Rechner kann, der kriegt bei nächster Gelegenheit ein Eis.
29. December 2005
/ Kategorie: politics
Viel geredet heute: Mit den Piratbyran-Jungs, mit Regine von We make money not art, zum Glück nicht noch auf der Bühne. Ansonsten: "Sonys Digitaler Hausfriedensbruch" war leider zu voll, sicherlich lustig aber vor allem ein geschichtlicher Abriss über die ganze Story, das literarische Codequartett hat ebenfalls Spaß gemacht, auch wenn man nicht immer alles versteht.
Ansonsten: Medienkunstvortrag von Regine (s.o.) und Jussi Ängesläva, Jörg Tauss zum Informationsfreiheitsgesetz und Julius Mittenzwei, Andreas Lehner und Peter Franck zu "Anonymität im Internet" - über den Betrieb des CCC-Anonymizers und dessen manchmal juristische Folgen.
Regine und Jussi waren vor allem durch die Vorstellung guter Projekte lustig. Interessant da aber auch die Frage, wie Medienkünstler und Hacker in Zukunft näher zusammen rücken können. Hatte dort schon angemerkt, dass Medienkünstler ja unter anderem deshalb hervor stechen weil sie als eine sehr seltene Spezies Künstler ihr Handwerksmaterial kritisch beleuchten, Hacker eben auch und das Material sich nicht unterscheidet, lediglich der Umgang damit. Zudem ist es Medienkünstlern viel leichter, ihre Anliegen deutlich zu machen, eine Chance die durchaus genutzt werden sollte.
Zu Tauss vielleicht nochmal ein eigener Beitrag. War schwer angreifbar, weil er deutlich gemacht hat, wie schwer es überhaupt war, das Gesetz zu machen. Gibt dennoch Kritik, vor allem aber Skepsis, die sich erst durch die Praxis prüfen lässt.
24. December 2005
/ Kategorie: computers
Yahoo treibt ja mit am meisten das globale Webghetto voran. Was mir aber bisher noch nicht so klar war, ist dass die Leute dort absolut gar kein Interesse an einer einfachen Nutzung ihrer Dienste zu haben scheinen. Die ganzen Mechanismen schreien förmlich: "Das hier ist unsere Hood, du kommst hier nicht so einfach rein, aber wenn du mal drin bist bist du einer von uns"
Klartext: Ich wollte mich ja gerade für eine Mailingliste auf yahoogroups anmelden.
Das geht so:
- trage deine Mailadresse in einem Formular ein
- bekomme eine Bestätigungsmail
- Siehe in der Bestätigungsmail einen großen HTML-Submitbutton der nicht bei jeder Rechnerkonfiguration funktioniert
- Finde nach einigem Suchen auch noch ganz klein einen aktivierungslink
- Klicke drauf und bekomme erstmal einen Befehl, dich mit deiner Yahoo-ID zu authentifizieren.
- Falls du deine Yahoo-ID hast, logge dich damit ein. Falls du sie nicht mehr weißt:
- Gib deine Mailadresse ein sowie Geburtsdatum und geheime Frage die du vor ca. 2 Jahren mal bei Yahoo eingegeben hast. Schon damals hast du bestimmt alles andere als deine echten Daten dort eingetragen.
- Falls du dir eine neue anlegen musst: Trage Name, Geburtsdatum, Land, Username und Passwort ein
- Probiere ca. 5x herum bis du einen Usernamen findest, der tatsächlich noch nicht vergeben ist.
- Gib ein sechsstelliges Captcha ein und lies die AGBs (oder auch nicht). Klicke ausserdem drei oder vier Checkboxen aus damit du auch bestimmt doch keine Werbemails von Yahoo bekommst.
- Bekomme eine Aktivierungsmail mit Link
- Gehe auf den LInk.
- Trage dort den Aktivierungscode ein, der ebenfalls in der Mail steht
- Logge dich nun mit deinem Code ein und bestätige (falls das Browserfenster noch auf ist) nun deinen Willen, an der Mailingliste teilzunehmen
- Trage nochmal ein sechsstelliges Captcha ein.
- Erhalte endlich die Bestätigung dass du bei der Mailingliste drin bist.
- Stell erstmal ein wie du die Mails haben willst ("Mails in jedem Falle HTML-Formatieren?"). Sonst bekommst du nämlich keine.
Ihr könnt mir glauben, ich habe das jetzt nur deshalb so durchgezogen weil ich neugierig war, über wie viele Hürden ich da noch klettern muss. Irgendwie mit Kindern im Auto die alle drei Minuten "Sind wir schon daahaa?" quengeln.
6. July 2005
/ Kategorie: computers
In Sachen Innovation macht kaum ein Browser so viel her wie der Opera. Neueste Nachrichten (via Operawatch): Opera 8.02 unterstützt Bittorrent-Downloads. Sprich: Eingebautes Bittorrent das Torrents direkt downloadet und wie normale Downloads behandelt. Wohoo!
Update: Auch für den Konqueror wird so etwas entwickelt. Sagt Hanno, der das sicher gleich auch noch Trackbacken wird.
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