24. August 2007
Der vierundzwanzigste Chaos Communication Congress steht vor der Tür (Nagut, erst steht Weihnachten vor der Tür, aber direkt danach der Congress). Und auch dieses Jahr gibt es wieder einen Aufruf zum Mitmachen, dem ich mich natürlich anschliesse.
11. August 2007
Kurz aber verheerend...
13. March 2006
/ Kategorie: computers
Zum disclaimen: ich bin mit an der Planung dieser Veranstaltung beteiligt. Berichterstattung wird also im Vorfeld sehr einseitig sein, dieses Blog als Werbeplattform mißbraucht werden.
Hier der Call for Papers: GPN5 - smack my bit up
http://www.entropia.de/wiki/GPN5
Der Entropia e.V. - Chaos Computer Club Karlsruhe[1] lädt im fünften Jahr zur GPN Programmiernacht ein. Am Wochenende vom 9. bis 11. 6. 2006 wird sich in den Räumen der HS(ex-FH) Karlsruhe[2] eine hackerfreundliche Mischung aus Vorträgen, Workshops, Projekten, Chillout und Chaos entfalten und den Besuchern Gelegenheit bieten, ihr Wissen zu mehren und zu verbreite(r)n.
Die GPN hat sich inzwischen als süddeutsches Hackerevent etabliert und in den letzten Jahren für viel positives Feedback gesorgt. Auch dieses Jahr wollen wir uns wieder mit den Auswirkungen von Technik auf den Einzelnen und die Gesellschaft beschäftigen. "Hacken" nach der Definition des Entropia e.V. ist der verantwortungsbewusste und kreative, durchaus manchmal verspielte, Umgang mit Technik.
Der Schwerpunkt soll in diesem Jahr wieder verstärkt auf das Programmieren gelegt werden. Andere Themen rund um digitalen Lifestyle sowie Computerphilosophie und -sicherheit werden ebenfalls nicht zu kurz kommen. Auch die Karlsruher Lockpicker vom Sportfreunde der Sperrtechnik e.V.[3] werden sich auf der GPN in ihrer Kunst üben und einen Einblick in die Welt des gewaltfreien Öffnens von Schlössern bieten.
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6. March 2006
/ Kategorie: politics
Der Bielefelder FoeBud e.V. hat gemeinsam mit dem Chaos Computer Club
ein Internetportal eingerichtet, in dem Bürgerinnen und Bürger Akten
einstellen und anderen zugänglich machen können, die sie zuvor über das
neue Informationsfreiheitsgesetz (IFG) angefordert haben. Damit können
andere die hohe Gebühr (bis zu 500 Euro) für die Akteneinsicht sparen
und die Behörden werden von doppelter Arbeit entlastet. Die gemeinsame
Aktensammelstelle ist ab sofort unter http://www.befreite-dokumente.de
zu erreichen. - Zitat Pressemitteilung. Schöne Sache, das. Hoffen wir, dass es verbreitet und benutzt wird, also: "Spread the Word"! Und nutzt das Gesetz natürlich nach Möglichkeit aus.
Das Portal sammelt im übrigen nicht nur schon befreite Dokumente, es bietet auch die Möglichkeit mehrerer Bürger mit dem gleichen Interesse, sich zusammen zu finden um das Geld zu teilen.
13. January 2006
/ Kategorie: politics
Nachdem ich ja schon im vorfeld leicht verpennt hatte, großflächig darauf aufmerksam zu machen, und eigentlich auch nicht mehr vorhatte noch groß darüber zu schreiben, tue ich es jetzt doch: Gestern war ich vom CCCS zu einer Podiumsdiskussion eingeladen, in der es um Internet und Urheberrecht gehen sollte. Andreas 'ixs' Tienemann hat ein wenig zu DRM und Kopierschutz erzählt, Thomas Hochstein zur rechtlichen Lage. Meine Aufgabe war es dann Fairsharing vorzustellen, bevor Paul Woog vom Popbüro ein wenig die Seite der Musikindustrie erläutern sollte. Leider war Paul nicht so der richtige Gegner für die Sache, eher auf Kuschelkurs, fand auch DRM ganz doof und zur Kriminalisierung von Tauschbörsennutzern hat er auch nicht so viel gesagt, dafür viel vom Wirtschaftsfaktor Popmusik geredet. Schade eigentlich, war trotzdem eine ganz nette Diskussion und Heise hat auch darüber geschrieben
31. December 2005
/ Kategorie: misc
Tag 4 war irgendwie die Hölle: nur 5 Stunden gepennt, um 9 uhr aufgestanden, Vortrag zuende vorbereitet, 2 Vorträge gehalten (beide gut), danach erstmal gefeiert. Der Blackberry-Vortrag von Phenoelit war interessant, die Security Nightmares werden leider von Jahr zu Jahr weniger spannend, gab dieses mal kaum Wortmeldungen.
Zum Fazit: Alles gut. Ausser für die Engel, die waren ein wenig überlastet. Ansonsten Top. Alles. Wer nicht da war hat was verpasst. Tolles, meistens stabiles Internet, super Vorträge, tolle Diskussionen, nette und interessante Menschen.
Klar, gibt immer noch so Kleinigkeiten. Zum Beispiel Ideen, was man nächstes Jahr mal thematisieren sollte. Ich persönlich würde mir zum Beispiel mehr Diskussion a la "we lost the war" wünschen, die dann auch gerne nicht auf eine Stunde gestaucht sondern länger.
Ausserdem hätte ich gerne 72-Stunden-Tage, die es mir erlauben, ausreichend zu Schlafen, alle Vorträge anzugucken und die ganzen tollen Menschen trotzdem zu treffen. Aber man kann ja nicht alles haben, und von dem was machbar ist, war der 22C3 schon wirklich ganz oben angesiedelt.
29. December 2005
/ Kategorie: misc
Sehr Vortragsarm für mich heute: Muss noch 2 Vorträge für morgen vorbereiten und zwischendrin schieben sich haufenweise Meetings und Workshops (Wizards of OS, Datenschleuder und CCC-Presseworkshop). Gegessen habe ich auch noch nichts, bin müde bis zum Umfallen und heute abend ist die Darklab/Phenoelit-Party von Jeedi und co.
Ich muss mich aber dennoch mal aufraffen: Nachher ist noch Xbox360, gegen spät dann Daniel Kulla leider Parallel mit dem Hacker-Jeopardy. Glaube das Essen verschiebe ich auf nächstes Jahr...
29. December 2005
/ Kategorie: politics
Viel geredet heute: Mit den Piratbyran-Jungs, mit Regine von We make money not art, zum Glück nicht noch auf der Bühne. Ansonsten: "Sonys Digitaler Hausfriedensbruch" war leider zu voll, sicherlich lustig aber vor allem ein geschichtlicher Abriss über die ganze Story, das literarische Codequartett hat ebenfalls Spaß gemacht, auch wenn man nicht immer alles versteht.
Ansonsten: Medienkunstvortrag von Regine (s.o.) und Jussi Ängesläva, Jörg Tauss zum Informationsfreiheitsgesetz und Julius Mittenzwei, Andreas Lehner und Peter Franck zu "Anonymität im Internet" - über den Betrieb des CCC-Anonymizers und dessen manchmal juristische Folgen.
Regine und Jussi waren vor allem durch die Vorstellung guter Projekte lustig. Interessant da aber auch die Frage, wie Medienkünstler und Hacker in Zukunft näher zusammen rücken können. Hatte dort schon angemerkt, dass Medienkünstler ja unter anderem deshalb hervor stechen weil sie als eine sehr seltene Spezies Künstler ihr Handwerksmaterial kritisch beleuchten, Hacker eben auch und das Material sich nicht unterscheidet, lediglich der Umgang damit. Zudem ist es Medienkünstlern viel leichter, ihre Anliegen deutlich zu machen, eine Chance die durchaus genutzt werden sollte.
Zu Tauss vielleicht nochmal ein eigener Beitrag. War schwer angreifbar, weil er deutlich gemacht hat, wie schwer es überhaupt war, das Gesetz zu machen. Gibt dennoch Kritik, vor allem aber Skepsis, die sich erst durch die Praxis prüfen lässt.
28. December 2005
/ Kategorie: misc, politics
Nun wollte ich mir doch noch kurz die Zeit nehmen, mal auf den "We lost the war"-Vortrag von Frank Rieger und Rop Gonggrijp einzugehen. Die beiden hatten die These aufgestellt, dass die großen Schlachten um Kommunikationsfreiheit und Bürgerrechte, gegen einen Überwachungsstaat bereits verloren sind, dass Szenarien aus Scifi-Romanen bald Realität werden. Hauptargumente: Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung, Data Mining und viele andere technische und gesetzliche Neuerungen, angestachelt durch Terror-Angst und Kriminalitätsbekämpfungsvorwände.
Hat mir ja eigentlich ganz gut gefallen, auch wenn ich nicht an die unheilige Allianz aus Sicherheitsindustrie und Geheimdiensten glaube, die die Hinterzimmer in Brüssel bevölkert sondern eher an eine genauso unheilige Allianz von Unwissen, Angst und Überreaktion, gepaart mit einer entsprechenden Ideologie.
Aber mich hat noch etwas anderes gestört: Wenn wir den Krieg verloren haben, dann heißt das nun: Untergrundkampf. Wenn es den Krieg noch zu gewinnen gilt, dann heißt das Angriff. Auf jeden Fall braucht es eine Strategie, einen Schlachtplan, wenn wir schon in diesen martialischen Tönen bleiben wollen.
Bis auf einzelne Ideen wie "Versucht mit den Hackern die die Seite gewechselt haben zu reden" oder "Wir müssen Crypto bauen. Schnell." war da aber nicht viel. Keine weiteren Ideen wie wir in die Offensive gehen können, keine überlegungen zu einer generellen Strategie.
Natürlich: Bestimmte Dinge kann man nicht öffentlich sagen. Bestimmte andere Dinge aber schon.
Natürlich kann man so etwas nicht Top-Down planen und hoffen dass eine so heterogene Gemeinschaft wie die der Hacker und Datenschützer, Bürgerrechtler und so weiter, da mit machen. Aber es ist dringend Kommunikation und ein wenig Aktionsplanung nötig. Und gemeinsame Standpunkte. Ja, das wird schwer.
27. December 2005
/ Kategorie: misc
Habe neben den Vorbereitungen zu meinem eigenen Vortrag zumindest die Zeit gefunden, mir die zweite Hälfte von Joi Itos Keynote und "Grey Commons" von Rasmus Flesicher und Palle Torsson anzuhören.
Ersterer natürlich extrem souverän und eloquent. Keynote natürlich mit dem üblichen Inhalt: Gefahren für Freiheit und Demokratie, Entwicklungen, was wir tun können. Hat gefallen auch wenn nicht allzu viel neue Erkenntnis dabei war.
Mit letzteren streitet sich gut: Die vertreten mit Piratbyran eine recht radikale, kompromisslose Anti-Copyright-Position, die sich zwar nicht immer teilen, aber doch verstehen und debattieren lässt. Kleine Schwächen leider bei der Frage "Was machen wir gegen DRM und was setzen wir dem politisch entgegen?".
Jetzt geht's auch schon wieder weiter. noch etwas mehr als eine Stunde bis unsere Folien endgültig stehen müssen. Ja ja. Früher anfangen, ich weiß...
27. December 2005
/ Kategorie: politics
Tag 0 also. Ankunft nach fünfeinhalb stunden Zugfahrt, zum Glück am Tisch mit Strom. Ankunft in Berlin, tausend Sachen regeln (Wohnungsschlüssel, Speaker-Badges etc). Beginnt richtig relaxed hier. Ist noch kaum was los im Hackcenter, dafür läuft Netz schon richtig gut und stabil. Morgen geht's los, 17 Uhr ist unser Trips-Vortrag, weswegen ich jetzt erstmal noch die Nacht durch Folien zusammen hacken darf. Zum Glück ist danach erstmal 3 Tage ruhe, Tag 4 wird dann noch mal richtig fies, aber das schaff ich schon...
26. December 2005
/ Kategorie: politics
Nach 2 Tagen Weihnachtsstille packe ich nun meine Sachen um mich gleich in den Zug nach Berlin zu setzen. Dort werde ich die nächsten vier Tage den 22C3 besuchen und auch drei Vorträge halten. Ansonsten natürlich haufenweise Berichterstattung auf dieser Seite.
30. July 2005
/ Kategorie: misc
Diesmal eine riesige pfütze (und plane wo unser Zelt stand) und ein Regenbogen (über der Rakete)
30. July 2005
/ Kategorie: misc
Vorsicht, verrückte Wissenschaftler am Werk. Proben an neuem Antrieb mit H20-O2-Gemisch. Gefäääährlich.
Videos hier und hier
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