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    <title>Zeitgeistaustreibung</title>
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    <description>Zeitgeistaustreibung und Geistige Enteignung</description>
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        <title>RSS: Zeitgeistaustreibung - Zeitgeistaustreibung und Geistige Enteignung</title>
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<item rdf:about="http://www.zeitspuk.de/archives/871-guid.html">
    <title>Standardantwort auf Standardanfrage</title>
    <link>http://www.zeitspuk.de/archives/871-Standardantwort-auf-Standardanfrage.html</link>
    <description>
    Folgende Standardantwort geht neuerdings an &quot;Ãœbereifrige&quot; Headhunter raus, die sich nicht mal die MÃ¼he machen, mein Xing-Profil richtig zu lesen. &lt;br /&gt;
Freue mich natÃ¼rlich gerne Ã¼ber ErgÃ¤nzungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
offensichtlich haben Sie mein Profil nicht gelesen, sondern nur quer nach PHP gescannt und nicht auf meine Interessen und FÃ¤higkeiten geachtet. &lt;br /&gt;
Ihnen ist dementsprechend, vermutlich, auch entgangen, dass ich heutzutage in der Kommunikation, als PR-Manager, arbeite. Immerhin kann ich Ihnen so einige nÃ¼tzliche Tipps geben. Zum Beispiel, dass es keine sonderlich gute Idee ist, Standardtexte zu versenden. Die Chance, so wirklich gute, qualifizierte und motivierte FachkrÃ¤fte zu bekommen ist gering. Vielmehr werden Sie jene erreichen, die ohnehin schon mit ihrem Job abgeschlossen haben oder dringend auf der Suche sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt Ihnen natÃ¼rlich selbst Ã¼berlassen, welche KrÃ¤fte Sie anwerben wollen. Als ich das letzte Mal eine Personalberatung beauftragt habe, war ich zumindest nicht gerade glÃ¼cklich, als mir wahllos Leute angeboten wurden, deren CV &lt;u&gt;irgendwie&lt;/u&gt; auf das Suchprofil passte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzliche GrÃ¼ÃŸe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julian Finn&lt;br /&gt;

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var flattr_dsc = &#039;Folgende Standardantwort geht neuerdings an \&quot;Übereifrige\&quot; Headhunter raus, die sich nicht mal die Mühe machen, mein Xing-Profil richtig zu lesen.   Freue mich natürlich gerne über Ergänzungen.     Hallo,     offensichtlich haben Sie mein Profil nicht gelesen, sondern nur quer nach PHP gescannt und nicht auf meine Interessen und Fähigkeiten geachtet.   Ihnen ist dementsprechend, vermutlich, auch entgangen, dass ich heutzutage in der Kommunikation, als PR-Manager, arbeite. Immerhin kann ich Ihnen so einige nützliche Tipps geben. Zum Beispiel, dass es keine sonderlich gute Idee ist, Standardtexte zu versenden. Die Chance, so wirklich gute, qualifizierte und motivierte Fachkräfte zu bekommen ist gering. Vielmehr werden Sie jene erreichen, die ohnehin schon mit ihrem Job abgeschlossen haben oder dringend auf der Suche sind.    Es bleibt Ihnen natürlich selbst überlassen, welche Kräfte Sie anwerben wollen. Als ich das letzte Mal eine Personalberatung beauftragt habe, war ich zumindest nicht gerade glücklich, als mir wahllos Leute angeboten wurden, deren CV irgendwie auf das Suchprofil passte.     Herzliche Grüße,     Julian Finn  &#039;;
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    <dc:publisher>Zeitgeistaustreibung</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (julian)</dc:creator>
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    </dc:subject>
    <dc:date>2011-11-15T17:25:24Z</dc:date>
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<item rdf:about="http://www.zeitspuk.de/archives/870-guid.html">
    <title>Die Wired und der Sexismusbeileger</title>
    <link>http://www.zeitspuk.de/archives/870-Die-Wired-und-der-Sexismusbeileger.html</link>
    <description>
    Heute ist die Wired in Deutschland erschienen, ein Magazin das ich schon in den USA total Ã¼berbewertet fand, und von dem ich mir auch in Deutschland vor allem verspreche, dass sie mehr Leuten die MÃ¶glichkeit gibt, sich als hipper &quot;Geek&quot; zu fÃ¼hlen. So gesehen passt die Wired, so als Lifestyle-Artikel, eigentlich ganz gut zur GQ, der sie heute beigelegt ist. &lt;br /&gt;
Nun gab es einige Aufregung Ã¼ber den Umstand. Bei der &lt;a href=&quot;http://maedchenmannschaft.net/frauen-unerwuenscht-der-wirbel-um-die-deutsche-wired-als-netzpolitik-analogie/&quot;&gt;MÃ¤dchenmannschaft&lt;/a&gt; wird sich beschwert, dass die Wired einem solch sexistischen Heft beiliegt und die Klischees bedient, Technik sei ja nur so ein MÃ¤nnerding. Nun, vielleicht ist das so, leider bedient es aber vor allem die MarktumstÃ¤nde, die sagen: &quot;Technikzeitschriften liegen bei der Zielgruppe nÃ¤her an der GQ als an Modezeitschriften&quot;. Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich mag die GQ nicht. Sie bedient Klischees, zementiert den Status Quo und gibt sich bisweilen in Sexismen ab, die ich nicht tolerieren mag. Aber: Der CondÃ©-Nast-Verlag ist kein Weltverbesserungsverein, der sich das Aufbrechen des Patriarchiats auf die Fahnen geschrieben hat, sondern ein Laden, der Geld machen will. Wenn er das mit Magazinen wie der GQ tut, dann darf man das durchaus kritisieren.&lt;br /&gt;
Aber sehen wir es doch einmal von anderer Warte. Da ist dieser Verlag, der hat die Namens- und Urheberrechte an einer Publikation namens Â“WiredÂ”.&lt;br /&gt;
Was macht der sonst so? Schauen wir in die Wikipedia:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CondÃ© Nast Verlags GmbH ist eine 100%-Tochtergesellschaft der britischen Verlagsgruppe CondÃ© Nast Publications, die zur US-amerikanischen Mediengruppe Advance Publications gehÃ¶rt. Der deutsche Tochterverlag wurde 1978 in MÃ¼nchen gegrÃ¼ndet. Er gibt derzeit die Frauenmagazine Vogue, Glamour, myself, den Lifestyle-MÃ¤nnertitel GQ, das MÃ¤nner-Modemagazin GQ Style sowie die Wohn- und Designzeitschrift AD (Architectural Digest) heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vogue, Glamour, myself, GQ, GQ style und AD, das ist deren bisheriges Portfolio. Nun mÃ¶chte man die Wired in .de rausbringen und weiÃŸ, aufgrund von langjÃ¤hriger Verlegererfahrung, dass das nicht so einfach ist. Ein der Masse unbekannter Titel (und jetzt geht mal nicht von den gefÃ¼hlt 750 Early Adoptern aus, die sich das Ding eh kaufen wÃ¼rden), mÃ¼sste beworben werden. Plakatwerbung, Werbung in eigenen Publikationen gibt es immerhin kostenlos, aber man will evtl TV-Spots schalten und darÃ¼berhinaus muss man durchaus etwas Geld flieÃŸen lassen, um Kioskbesitzer dazu zu Ã¼berreden, fÃ¼r das Magazin FlÃ¤che im Laden bereit zu stellen. Sprich: das ist ganz schÃ¶n teuer fÃ¼r ein Magazin, bei dem man sich nicht sicher ist, ob es in Deutschland Publikum fÃ¤nde. Und: die Wired ist aufwÃ¤ndig produziert, sicherlich viel aufwÃ¤ndiger als die GQ mit ihren zum Teil platten Texten. Die Herren KnÃ¼wer und Sixtus, aber auch FrÃ¤ulein Tessa und die anderen Damen sind keine praktikanten, die einer schÃ¶nen Fotostrecken mittelmÃ¤ÃŸige Texte unterjubeln. Artikel wollen bezahlt werden. etcetc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind wir also immer noch bei den Ãœberlegungen: Verlag will Wired in Deutschland testen und eine erste Ausgabe auf dem Markt zu platzieren kostet Geld. Also was tun? Da gibtÂ’s ja noch die BÃ¼ndelungsmÃ¶glichkeit. Vogue und GQ haben je ca. 140.000 Druckauflage, die Glamour ist 4x so groÃŸ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann macht man mal eine kurze Marktanalyse, so aus dem Kopf heraus, und kommt zu folgendem Schluss: Vogue und Glamour eignen sich qua Zielgruppe nicht zwingend, um zusÃ¤tzliche Leser fÃ¼r ein Technik-Magazin zu finden. Klar, wer sich die Wired kaufen will, dem ist vielleicht auch egal, was da sonst noch so beiliegt und im MÃ¼lleimer wandert, aber das ist ja nicht das Ziel von CondÃ© Nast. Das Ziel ist, und das muss man sich klar werden: MÃ¶glichst groÃŸe Zielgruppe, die nicht twittert, knÃ¼wers blog liest oder sich sonst im Netz informiert, kriegt mit, dass es da ein neues Magazin gibt, das sie interessant finden kÃ¶nnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Marketinginstrument, um an die KÃ¤ufer von 140.000 gedruckten GQs ranzukommen. Plus ein paar wenige, die sich denken Â“Geil, Wired, den Rest schmeiÃŸ ich halt wegÂ”.&lt;br /&gt;

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var flattr_dsc = &#039;Heute ist die Wired in Deutschland erschienen, ein Magazin das ich schon in den USA total überbewertet fand, und von dem ich mir auch in Deutschland vor allem verspreche, dass sie mehr Leuten die Möglichkeit gibt, sich als hipper \&quot;Geek\&quot; zu fühlen. So gesehen passt die Wired, so als Lifestyle-Artikel, eigentlich ganz gut zur GQ, der sie heute beigelegt ist.   Nun gab es einige Aufregung über den Umstand. Bei der Mädchenmannschaft wird sich beschwert, dass die Wired einem solch sexistischen Heft beiliegt und die Klischees bedient, Technik sei ja nur so ein Männerding. Nun, vielleicht ist das so, leider bedient es aber vor allem die Marktumstände, die sagen: \&quot;Technikzeitschriften liegen bei der Zielgruppe näher an der GQ als an Modezeitschriften\&quot;. Aber von vorne:    Auch ich mag die GQ nicht. Sie bedient Klischees, zementiert den Status Quo und gibt sich bisweilen in Sexismen ab, die ich nicht tolerieren mag. Aber: Der Condé-Nast-Verlag ist kein Weltverbesserungsverein, der sich das Aufbrechen des Patriarchiats auf die Fahnen geschrieben hat, sondern ein Laden, der Geld machen will. Wenn er das mit Magazinen wie der GQ tut, dann darf man das durchaus kritisieren.  Aber sehen wir es doch einmal von anderer Warte. Da ist dieser Verlag, der hat die Namens- und Urheberrechte an einer Publikation namens “Wired”.  Was macht der sonst so? Schauen wir in die Wikipedia:    Die Condé Nast Verlags GmbH ist eine 100%-Tochtergesellschaft der britischen Verlagsgruppe Condé Nast Publications, die zur US-amerikanischen Mediengruppe Advance Publications gehört. Der deutsche Tochterverlag wurde 1978 in München gegründet. Er gibt derzeit die Frauenmagazine Vogue, Glamour, myself, den Lifestyle-Männertitel GQ, das Männer-Modemagazin GQ Style sowie die Wohn- und Designzeitschrift AD (Architectural Digest) heraus.    Vogue, Glamour, myself, GQ, GQ style und AD, das ist deren bisheriges Portfolio. Nun möchte man die Wired in .de rausbringen und weiß, aufgrund von langjähriger Verlegererfahrung, dass das nicht so einfach ist. Ein der Masse unbekannter Titel (und jetzt geht mal nicht von den gefühlt 750 Early Adoptern aus, die sich das Ding eh kaufen würden), müsste beworben werden. Plakatwerbung, Werbung in eigenen Publikationen gibt es immerhin kostenlos, aber man will evtl TV-Spots schalten und darüberhinaus muss man durchaus etwas Geld fließen lassen, um Kioskbesitzer dazu zu überreden, für das Magazin Fläche im Laden bereit zu stellen. Sprich: das ist ganz schön teuer für ein Magazin, bei dem man sich nicht sicher ist, ob es in Deutschland Publikum fände. Und: die Wired ist aufwändig produziert, sicherlich viel aufwändiger als die GQ mit ihren zum Teil platten Texten. Die Herren Knüwer und Sixtus, aber auch Fräulein Tessa und die anderen Damen sind keine praktikanten, die einer schönen Fotostrecken mittelmäßige Texte unterjubeln. Artikel wollen bezahlt werden. etcetc.    Sind wir also immer noch bei den Überlegungen: Verlag will Wired in Deutschland testen und eine erste Ausgabe auf dem Markt zu platzieren kostet Geld. Also was tun? Da gibt’s ja noch die Bündelungsmöglichkeit. Vogue und GQ haben je ca. 140.000 Druckauflage, die Glamour ist 4x so groß.    Dann macht man mal eine kurze Marktanalyse, so aus dem Kopf heraus, und kommt zu folgendem Schluss: Vogue und Glamour eignen sich qua Zielgruppe nicht zwingend, um zusätzliche Leser für ein Technik-Magazin zu finden. Klar, wer sich die Wired kaufen will, dem ist vielleicht auch egal, was da sonst noch so beiliegt und im Mülleimer wandert, aber das ist ja nicht das Ziel von Condé Nast. Das Ziel ist, und das muss man sich klar werden: Möglichst große Zielgruppe, die nicht twittert, knüwers blog liest oder sich sonst im Netz informiert, kriegt mit, dass es da ein neues Magazin gibt, das sie interessant finden könnte.    Das ist ein Marketinginstrument, um an die Käufer von 140.000 gedruckten GQs ranzukommen. Plus ein paar wenige, die sich denken “Geil, Wired, den Rest schmeiß ich halt weg”.  &#039;;
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    <title>LuftmatratzenstÃ¶psel</title>
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<item rdf:about="http://www.zeitspuk.de/archives/868-guid.html">
    <title>Die WWF-Krisenkommunikation</title>
    <link>http://www.zeitspuk.de/archives/868-Die-WWF-Krisenkommunikation.html</link>
    <description>
    &lt;!-- s9ymdb:642 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;316&quot; height=&quot;450&quot;  src=&quot;http://www.zeitspuk.de/uploads/new_wwf_logo_by_wolfehpants.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;Gestern gab es einen Fernsehbeitrag zum WWF, der hohe Wellen schlug. Nun Ã¼bt sich der WWF in Krisenkommunikation und &lt;a href=&quot;http://www.wwf.de/themen/huismann-kritik-pakt-mit-dem-panda-faktencheck/&quot;&gt;macht das auch gar nicht ganz schlecht&lt;/a&gt;. Allerdings sind mir die FaktenaufzÃ¤hlungen etwas bitter aufgestoÃŸen, weil sie sich fast vÃ¶llig aus typischem PR-Sprech zusammen setzen. (auch wenn es mittlerweile eine &lt;a href=&quot;http://www.wwf.de/themen/huismann-kritik-pakt-mit-dem-panda-faktencheck/#c50736&quot;&gt;Langversion&lt;/a&gt; gibt, die etwas mehr erklÃ¤rt und etwas weniger promlematisch ist) Ich habe das Ganze mal polemisch umformuliert. Sicherlich vÃ¶llig Ã¼berzogen, an einigen Stellen total falsch und ausserdem massiv unfair. Das muss aber als Disclaimer auch reichen. Die Orignalstatements des WWF habe ich kursiv markiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zu Vorwurf 1: Der WWF lehnt Gentechnik grundsÃ¤tzlich ab. Diese Position des WWF International gilt fÃ¼r alle WWF-LÃ¤nderorganisationen. Der WWF kooperiert mit keinem Gentechnik-Konzern, auch nicht mit Monsanto. Der WWF Deutschland empfiehlt grundsÃ¤tzlich nur gentechnikfreies Soja. Das gilt auch fÃ¼r Soja mit einem RTRS-Zertifikat.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir mÃ¶gen Gentechnik auch nicht. Das ist auch international unsere Organisationsmeinung, auch wenn hochrangige Mitglieder das anders sehen. Mit Gentechnikkonzernen haben wir direkt keine Kooperation, Ã¼ber die Zusammenarbeit mit Firmen, die gentechnisch modifiziertes Soja anbieten, machen wir hier keine Aussage. Unsere Empfehlung ist es, kein gentechnisch manipuliertes Soja zu verwenden. Wie und ob wir das Ã¼berprÃ¼fen, schreiben wir hier nicht. Dass Monsanto beim &lt;a href=&quot;http://www.angrymermaid.org/de/monsanto&quot;&gt;Round Table on Responsible Soy (RTRS)&lt;/a&gt; dabei ist, verschweigen wir&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zu Vorwurf 2: Der WWF ist nicht kÃ¤uflich. Der WWF verhandelt mit Unternehmen, um mÃ¶glichst viel fÃ¼r die Natur zu erreichen. Dabei haben wir klare Grenzen. Der WWF schlieÃŸt keine Kooperation, wenn ein Unternehmen nicht bereit ist, unsere Standards im Umweltschutz und im Bereich der Nachhaltigkeit zu akzeptieren. Wir kritisieren wenn nÃ¶tig Kooperationspartner auch Ã¶ffentlich. Der Panda trÃ¤gt keinen Maulkorb.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Von unseren Standards lassen wir uns nicht durch direkte Korruption abbringen. Allerdings reden wir durchaus mit Unternehmen, um sie von ihrer Maximalforderung abzubringen. Dass Unternehmen mÃ¶glicherweise zunÃ¤chst mehr verlangen als eigentlich nÃ¶tig, um ins Boot zu holen, verschweigen wir. Der WWF schlieÃŸt keine Kooperation, wenn ein Unternehmen nicht bereit ist, unsere Standards im Umweltschutz und im Bereich der Nachhaltigkeit zu akzeptieren. Ob wir das so genau Ã¼berprÃ¼fen steht auch hier nicht. Immerhin sagen wir mal, was uns nicht paÃŸt, wenn Kooperationspartner sich daneben benehmen, wie eng wir das sehen und ob wir Kooperationen regelmÃ¤ÃŸig beenden, das sagen wir nicht. Ob wir unsere Ã¶ffentlichkeitsarbeit nutzen, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, schreiben wir hier ebenfalls nicht. Der Panda trÃ¤gt zwar keinen Maulkorb, aber wie laut er im Zweifelsfall brÃ¼llt, sagen wir auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zu Vorwurf 3: Der WWF setzt sich weltweit fÃ¼r den Erhalt der RegenwÃ¤lder ein. Es ist hochgradig zynisch zu behaupten, der WWF wÃ¼rde durch sein Engagement zur Rodung und ZerstÃ¶rung von wichtigen Ã–kosystemen wie etwa den tropischen RegenwÃ¤ldern beitragen. FÃ¼r den Fall, dass in einer Region Plantagen geplant werden und sich diese nicht mehr verhindern lassen, verlangt der WWF, dass unbedingt schÃ¼tzenswerte PrimÃ¤r- und SekundÃ¤rwÃ¤lder mit besonders hoher BiodiversitÃ¤t ausgespart bleiben und die Plantagen auf Brachland angelegt werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir schalten auch mal Anzeigen und sorgen dafÃ¼r, dass pro Bierkasten ein mikroskopisch kleiner Fleck Regenwald vorhanden bleibt. Wir finden es wirklich nicht okay, wenn euch das nicht reicht und ihr behauptet, durch den grÃ¼nen Anstrich wÃ¼rden Menschen in Sicherheit gewogen und auf Linie gebracht, um sich nicht deutlicher gegen die RegenwaldzerstÃ¶rung abbzuholzen. Wenn aber schon etwas in Planung ist, dann gehen wir nicht hin und ketten uns an wie die doofen Greenpeace sondern fragen freundlich, ob da nicht noch eine kleine Ecke stehen bleiben kann, damit wir irgendwo noch als Helden dastehen kÃ¶nnen, das ist uns irgendwie auch wichtiger. 
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var flattr_dsc = &#039;Gestern gab es einen Fernsehbeitrag zum WWF, der hohe Wellen schlug. Nun übt sich der WWF in Krisenkommunikation und macht das auch gar nicht ganz schlecht. Allerdings sind mir die Faktenaufzählungen etwas bitter aufgestoßen, weil sie sich fast völlig aus typischem PR-Sprech zusammen setzen. (auch wenn es mittlerweile eine Langversion gibt, die etwas mehr erklärt und etwas weniger promlematisch ist) Ich habe das Ganze mal polemisch umformuliert. Sicherlich völlig überzogen, an einigen Stellen total falsch und ausserdem massiv unfair. Das muss aber als Disclaimer auch reichen. Die Orignalstatements des WWF habe ich kursiv markiert.     Zu Vorwurf 1: Der WWF lehnt Gentechnik grundsätzlich ab. Diese Position des WWF International gilt für alle WWF-Länderorganisationen. Der WWF kooperiert mit keinem Gentechnik-Konzern, auch nicht mit Monsanto. Der WWF Deutschland empfiehlt grundsätzlich nur gentechnikfreies Soja. Das gilt auch für Soja mit einem RTRS-Zertifikat.    \&quot;Wir mögen Gentechnik auch nicht. Das ist auch international unsere Organisationsmeinung, auch wenn hochrangige Mitglieder das anders sehen. Mit Gentechnikkonzernen haben wir direkt keine Kooperation, über die Zusammenarbeit mit Firmen, die gentechnisch modifiziertes Soja anbieten, machen wir hier keine Aussage. Unsere Empfehlung ist es, kein gentechnisch manipuliertes Soja zu verwenden. Wie und ob wir das überprüfen, schreiben wir hier nicht. Dass Monsanto beim Round Table on Responsible Soy (RTRS) dabei ist, verschweigen wir\&quot;    Zu Vorwurf 2: Der WWF ist nicht käuflich. Der WWF verhandelt mit Unternehmen, um möglichst viel für die Natur zu erreichen. Dabei haben wir klare Grenzen. Der WWF schließt keine Kooperation, wenn ein Unternehmen nicht bereit ist, unsere Standards im Umweltschutz und im Bereich der Nachhaltigkeit zu akzeptieren. Wir kritisieren wenn nötig Kooperationspartner auch öffentlich. Der Panda trägt keinen Maulkorb.    \&quot;Von unseren Standards lassen wir uns nicht durch direkte Korruption abbringen. Allerdings reden wir durchaus mit Unternehmen, um sie von ihrer Maximalforderung abzubringen. Dass Unternehmen möglicherweise zunächst mehr verlangen als eigentlich nötig, um ins Boot zu holen, verschweigen wir. Der WWF schließt keine Kooperation, wenn ein Unternehmen nicht bereit ist, unsere Standards im Umweltschutz und im Bereich der Nachhaltigkeit zu akzeptieren. Ob wir das so genau überprüfen steht auch hier nicht. Immerhin sagen wir mal, was uns nicht paßt, wenn Kooperationspartner sich daneben benehmen, wie eng wir das sehen und ob wir Kooperationen regelmäßig beenden, das sagen wir nicht. Ob wir unsere öffentlichkeitsarbeit nutzen, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, schreiben wir hier ebenfalls nicht. Der Panda trägt zwar keinen Maulkorb, aber wie laut er im Zweifelsfall brüllt, sagen wir auch nicht.     Zu Vorwurf 3: Der WWF setzt sich weltweit für den Erhalt der Regenwälder ein. Es ist hochgradig zynisch zu behaupten, der WWF würde durch sein Engagement zur Rodung und Zerstörung von wichtigen Ökosystemen wie etwa den tropischen Regenwäldern beitragen. Für den Fall, dass in einer Region Plantagen geplant werden und sich diese nicht mehr verhindern lassen, verlangt der WWF, dass unbedingt schützenswerte Primär- und Sekundärwälder mit besonders hoher Biodiversität ausgespart bleiben und die Plantagen auf Brachland angelegt werden.    Wir schalten auch mal Anzeigen und sorgen dafür, dass pro Bierkasten ein mikroskopisch kleiner Fleck Regenwald vorhanden bleibt. Wir finden es wirklich nicht okay, wenn euch das nicht reicht und ihr behauptet, durch den grünen Anstrich würden Menschen in Sicherheit gewogen und auf Linie gebracht, um sich nicht deutlicher gegen die Regenwaldzerstörung abbzuholzen. Wenn aber schon etwas in Planung ist, dann gehen wir nicht hin und ketten uns an wie die doofen Greenpeace sondern fragen freundlich, ob da nicht noch eine kleine Ecke stehen bleiben kann, damit wir irgendwo noch als Helden dastehen können, das ist uns irgendwie auch wichtiger. &#039;;
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    <dc:publisher>Zeitgeistaustreibung</dc:publisher>
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    Man sagt mir nach, ich reiste viel. Sicher, es gibt immer Menschen, die noch mehr unterwegs sind, aber so im allgemeinen dÃ¼rfte man bei dieser Behauptung recht haben, in den USA war ich dieses Jahr schon zweimal, dazu ein wenig im europÃ¤ischen Ausland und zwischen Hamburg und der Ã¶sterreichischen Grenze genauso unterwegs wie zwischen Rheinland und der ehemaligen SBZ.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://www.zeitspuk.de/uploads/4db62b8ab6cfd.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:639 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;134&quot;  src=&quot;http://www.zeitspuk.de/uploads/4db62b8ab6cfd.serendipityThumb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;BikeFriday New World Traveller.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Was mich in letzter Zeit immer mehr gestÃ¶rt hat, ist diese gewisse ImmobilitÃ¤t. Klar, wenn man auf einer Messe ist, dann sieht man eben nicht viel mehr als Hotel und Veranstaltungsort, aber genau das ist der Punkt: morgens mal eben vor der Arbeit noch ein halbes StÃ¼ndchen die Gegend erkunden ist oft schwierig, ebenso das kleine Bisschen Frischluft, das man gerne hÃ¤tte. &lt;br /&gt;
Drum habe ich mir ein &lt;a href=&quot;http://www.bikefriday.com&quot;&gt;Fahrrad&lt;/a&gt; gekauft...
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var flattr_dsc = &#039;Man sagt mir nach, ich reiste viel. Sicher, es gibt immer Menschen, die noch mehr unterwegs sind, aber so im allgemeinen dürfte man bei dieser Behauptung recht haben, in den USA war ich dieses Jahr schon zweimal, dazu ein wenig im europäischen Ausland und zwischen Hamburg und der österreichischen Grenze genauso unterwegs wie zwischen Rheinland und der ehemaligen SBZ.  BikeFriday New World Traveller.Was mich in letzter Zeit immer mehr gestört hat, ist diese gewisse Immobilität. Klar, wenn man auf einer Messe ist, dann sieht man eben nicht viel mehr als Hotel und Veranstaltungsort, aber genau das ist der Punkt: morgens mal eben vor der Arbeit noch ein halbes Stündchen die Gegend erkunden ist oft schwierig, ebenso das kleine Bisschen Frischluft, das man gerne hätte.   Drum habe ich mir ein Fahrrad gekauft...&#039;;
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 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.zeitspuk.de/archives/867-BikeFriday!.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;BikeFriday!&quot;&lt;/a&gt;
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    <title>Ferien im Chiemgau</title>
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    &lt;!-- s9ymdb:636 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.zeitspuk.de/uploads/IMG_20110521_1211510.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Es ist Freitag gegen acht oder halb neun. Wir fahren &quot;sehr lange geradeaus&quot;, wie uns das Navi befohlen hat, die A8 hinunter. Im Radio lÃ¤uft Bayern 3, die Hitparade. WÃ¤hrend ich gegen eine latente MÃ¼digkeit ankÃ¤mpfe, erwachen Erinnerungen. &lt;br /&gt;
Meine GroÃŸeltern wohnen in Oberbayern, schon seit fast 50 Jahren. In Chieming im Chiemgau am Chiemsee, im Goriweg, gegenÃ¼ber von Goriwirt und Goriwiese, wo frÃ¼her KÃ¼he grasten und heute ein Lidl steht. Viel mehr hat sich allerdings nicht verÃ¤ndert. Im Keller hat mein GroÃŸvater eine kleine Bar und dort, so etwa vor zweiundzwanzig, vielleicht auch nur zwanzig Jahren, hÃ¶rten wir ebenfalls Freitag abends gegen acht, halb neun, die Hitparade. Immer, wenn wir in den Ferien zu Besuch waren. Und wie das uns begeisterte, meinen Cousin und mich! Die Hits! Die echten! Die auf Platz Nummer eins! Wahnsinnig spannend und so wichtig, dass wir Buch gefÃ¼hrt haben darÃ¼ber. Nicht, dass wir auch nur den Namen eines einzigen Musikers richtig geschrieben hÃ¤tten, aber &quot;Rock Set&quot;, die waren schon was. Uns war klar, was wir tun mussten: Eine Disco! Und zwar fÃ¼r alle! Den Namen hatten wir auch sofort, ein Name voller Glanz und Gloria. Disco Amaretto! Das klang fetzig. Was Amaretto hieÃŸ, wussten wir nicht, aber der Name! Toll. Wir gingen so gleich ans Werk. &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 150px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.zeitspuk.de/uploads/IMG_20110521_121106.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:637 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;http://www.zeitspuk.de/uploads/IMG_20110521_121106.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Feuerwerkhaus&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Malten Schilder auf A3-Malpapier und Ã¼berlegten uns, wie man das Licht mÃ¶glichst schnell an und aus machen kann, damit echtes Discofeeling aufkommt. Ausserdem schlichen wir uns in Opas Keller, nahmen ein StÃ¼ck Holz, sÃ¤gten die Ecken ab, so dass ein Pfeil daraus wurde und brannten den Namen unserer Disco in groÃŸen Lettern mit einem LÃ¶tkolben ein. Als nÃ¤chstes Ã¼berlegten wir uns den Namen unserer Band. Die mÃ¼sste ja dort auch spielen, sobald wir mal spielen kÃ¶nnten. Mein Cousin am Cello, ich an der Trompete, irgendwie wÃ¼rde man da schon fetzige Rockmusik machen kÃ¶nnen. Nur ein Problem gab es noch, denn irgendwann hatte ich aufgeschnappt, dass meine GroÃŸeltern das GrundstÃ¼ck 1964 nur mit der Verpflichtung erwerben durften, kein Gastgewerbe zu erÃ¶ffnen, denn der Goriwirt wollte ja keine Konkurrenz. Also rannte ich durchs Haus und klÃ¤rte mit Opa, Onkel, Vater und sonstigen anwesenden ob denn eine Disco auch ein Gastgewerbe sei.&lt;br /&gt;
Doch eigentlich waren unsere PlÃ¤ne viel grÃ¶ÃŸer: ein Freizeitpark sollte her. Die Aufzeichnungen hierfÃ¼r sind eindeutig: &quot;Dieser Park wurde 1991 geplant von [meinem Cousin, dessen Name hier nichts zur Sache tut] und Julian Finn. Er wurde fÃ¼r atraktive Freizeit von jung und Alt gebaut der anfang war ein Schwimparadis Hotel und Riesenspielplatz und 50 Flipperautomaten.&quot; Dazu Zeichnungen fÃ¼r ein Feuerwerk-Haus und einem Turm mit der Beschreibung &quot;Dieser Turm ist eine (geheim) funkstelle der zutritt fÃ¼r GÃ¤ste ist verboten&quot;. Klare Ansage. Ausserdem war auf dem Parklayout mit dem Funkturm in der Mitte etwa 800 Punkte, alle fÃ¼r Ãœberwachungsfunkstellen. Wir hatten schon perfide PlÃ¤ne damals. &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.zeitspuk.de/uploads/IMG_20110521_121121.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:638 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://www.zeitspuk.de/uploads/IMG_20110521_121121.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die FunkplÃ¤ne&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Es waren tolle Ferien, die wir im Haus meiner GroÃŸeltern hatten, mein Cousin und ich, die Nachbarsjungen. Heute bin ich leider nur noch selten dort. Dankbar, dass meine GroÃŸeltern mit 84 Jahren noch leben aber viel zu beschÃ¤ftigt, um allzu oft ein Mietauto fÃ¼rs Wochenende zu nehmen und die vielen hundert Kilometer gen SÃ¼dosten zu fahren. Die Nachbarsjungen wohnen zum Teil noch dort im Elternhaus und wenn wir uns sehen, dann freuen wir uns sehr. Zu sagen haben wir uns kaum noch etwas, es ist die Erinnerung an lÃ¤ngst vergangene Sommerferien, an BaumhÃ¤user und Waldlager, spÃ¤ter an Lagerfeuerparties am See, die uns verbindet. Nostalgie kann schÃ¶n sein, in den richtigen Dosierungen.&lt;br /&gt;

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    <title>Demonstrationskulturen</title>
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    <description>
    Die M10 endete plÃ¶tzlich an der Landsberger Allee, wegen einer Demo. Zu FuÃŸ also weiter Richtung Friedrichshain, wo, das kann ich mir bereits zusammen reimen, gegen die fÃ¼r den 2.2. angesetzte RÃ¤umung der Liebigstr. 14 demonstriert wird. &lt;br /&gt;
Nun bin ich etwas ambivalent gegenÃ¼ber Hausprojekten. Mein Eindruck ist, dass die meisten eher vor sich hin leiden, und an ihrem eigenen Anspruch knabbern. Andererseits gefÃ¤llt mir die Idee solcher Projekte und der gesamte Hintergrund, warum gerÃ¤umt werden soll, ist natÃ¼rlich eine ziemliche ScheiÃŸe. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei: an der KopernikusstraÃŸe lÃ¤uft mir zunÃ¤chst eine Kohorte Beamter entgegen. Danach die Demonstration: ein grÃ¶ÃŸerer Haufen verbitterter Menschen. Gelegentlich geht ein BÃ¶ller hoch, und etwa fÃ¼nfzig von ihnen jubeln kurz. Ein Teil hat sich hinter Transparenten versteckt, hinter Sonnenbrillen und Kapuzen. Musik ertÃ¶nt nicht, statt dessen wird geschwiegen oder skandiert. &quot;One Solution, Revolution&quot; und Ã¤hnliche Gassenhauer, mindestens seit 1999 das gleiche. Ich stehe am StraÃŸenrand und murmle vor mich hin. &quot;Gebt mir einen Grund, gebt mir ein einziges Signal, warum ich vom Gehweg loslaufen, mich einreihen, mitgehen sollte!&quot;, denke ich, aber da kommt nichts. &lt;br /&gt;
Jetzt mag die eine oder der andere sagen: &quot;Hey, Demos sind eben so! Wir sind ernsthaft und haben was zu sagen, und wollen uns nicht ins lÃ¤cherliche ziehen. Ausserdem Verfassungsschutz und so. Wir mÃ¼ssen uns gegen die Kameras und die Repression wehren.&quot;&lt;br /&gt;
Nun, das mag sein. Aber genauso gut kÃ¶nnt ihr zuhause bleiben, solange ihr es noch habt. Oder aber, ihr seid konsequent in eurer Argumentation. Ja, euer Kiez verkommerzialisiert zusehends und nein, das ist nicht gut. Die Yuppieschwaben ziehen da hin, weil sie genau die Vielfalt schÃ¤tzen, die ihr in diesen Bezirk gebracht habt. Also teilt ihnen das mit und zeigt es auch! Geht auf die StraÃŸe, aber mit Musik, mit Tanz. Mit DJs, Jongleuren und Videoprojektionen auf HauswÃ¤nde. Mit SpaÃŸ und verdammt nochmal mit Leidenschaft! Mit einer Demo, an der nicht ein paar hundert eurer Gesinnungsgenossen teilnehmen wollen, sondern zehntausend eurer Nachbarn! Ihr habt noch fÃ¼nf Tage, also latscht nicht rum und sagt mit dem immergleichen Text, wie doof ihr alle findet. Und schlaft bitte nicht noch halb dabei ein.
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    <title>Ignite Amsterdam 5</title>
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    Ignite Amsterdam 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mediamatic Bank in Amsterdam ist eine ziemlich groÃŸartige Einrichtung: Ehemaliges BankgebÃ¤ude, das Erdgeschoss voll mit einer Computerspielausstellung, ansonsten quasi Fablab oder etwas Ã¤hnliches und ausserdem eine Art Multimediaagentur, so habe ich das verstanden. &lt;br /&gt;
Ausserdem Heimat der Ignite Amsterdam 5, der dritten Ignite in dieser Stadt, die sich mit Games befasst. Ignite, das sind fÃ¼nfzehn Vortragende (in drei FÃ¼nferblÃ¶cken), die jeweils in fÃ¼nf Minuten durch 20 Powerpoint-Folien hechten. Diese werden automatisch weitergeskippt, was die Sache nicht unbedingt einfacher macht. TatsÃ¤chlich ist das Format nicht fÃ¼r jeden geeignet, vor allem nicht fÃ¼r jene, die schon das Folienmachen bis zum letzten Moment prokrastinieren. WÃ¤hrend einige vÃ¶llig souverÃ¤n in der Zeit lagen, hatten andere offensichtlich nicht geprobt und waren vÃ¶llig mit ihrem Zeitmanagement Ã¼berfordert. &lt;br /&gt;
Nichtsdestotrotz: Die meisten VortrÃ¤ge waren gut, einige Dinge sogar &quot;Mind-Blowing&quot;, wie es der EnglÃ¤nder in mir formulieren mÃ¶chte. Einige Highlights, im positiven wie im negativen Sinne, zumindest aber Dinge, die mir am nÃ¤chsten Tag noch in Erinnerung geblieben sind:
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var flattr_dsc = &#039;Ignite Amsterdam 5    Die Mediamatic Bank in Amsterdam ist eine ziemlich großartige Einrichtung: Ehemaliges Bankgebäude, das Erdgeschoss voll mit einer Computerspielausstellung, ansonsten quasi Fablab oder etwas ähnliches und ausserdem eine Art Multimediaagentur, so habe ich das verstanden.   Ausserdem Heimat der Ignite Amsterdam 5, der dritten Ignite in dieser Stadt, die sich mit Games befasst. Ignite, das sind fünfzehn Vortragende (in drei Fünferblöcken), die jeweils in fünf Minuten durch 20 Powerpoint-Folien hechten. Diese werden automatisch weitergeskippt, was die Sache nicht unbedingt einfacher macht. Tatsächlich ist das Format nicht für jeden geeignet, vor allem nicht für jene, die schon das Folienmachen bis zum letzten Moment prokrastinieren. Während einige völlig souverän in der Zeit lagen, hatten andere offensichtlich nicht geprobt und waren völlig mit ihrem Zeitmanagement überfordert.   Nichtsdestotrotz: Die meisten Vorträge waren gut, einige Dinge sogar \&quot;Mind-Blowing\&quot;, wie es der Engländer in mir formulieren möchte. Einige Highlights, im positiven wie im negativen Sinne, zumindest aber Dinge, die mir am nächsten Tag noch in Erinnerung geblieben sind:&#039;;
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 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.zeitspuk.de/archives/864-Ignite-Amsterdam-5.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Ignite Amsterdam 5&quot;&lt;/a&gt;
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    <dc:publisher>Zeitgeistaustreibung</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (julian)</dc:creator>
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    <title>UntergrÃ¼nde erforschen</title>
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    Die Welt unter uns zu erforschen ist schon seit jeher so ein &quot;oh ich wÃ¼rde ja mal so gerne&quot;-Projekt. &lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren hatte ich mir mal &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Access-All-Areas-Users-Exploration/dp/0973778709/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1295799381&amp;sr=8-1&quot;&gt;Access all Areas&lt;/a&gt; gekauft, eine Anleitung zur Erforschung des Sub-Urbanen Raumes quasi. Und obwohl ich genÃ¼gend erfahrene Geocacher kenne, bin ich doch nicht dazu gekommen. &lt;br /&gt;
Andrew Wonder hingegen ist in dieser Disziplin fast schon Profi. Er erforscht zusammen mit einem Kameramann den Untergrund New Yorks, immer mit der Angst vor Cops und anderem Gesindel, denn im Gegensatz zu Deutschland, wo das nÃ¤chtliche durch-den-Abwasserkanal-rennen vermutlich maximal einen Satz heiÃŸer Ohren gibt (vielleicht auch ein paar Euro fuffzig OrdnungswidrigkeitsgebÃ¼hr) ist das, wie er immer wieder betont, ziemlich strafbar dort. &lt;br /&gt;
Nun denn: Anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe src=&quot;http://player.vimeo.com/video/18280328?title=0&amp;amp;byline=0&amp;amp;portrait=0&amp;amp;color=ffffff&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; frameborder=&quot;0&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://vimeo.com/18280328&quot;&gt;UNDERCITY&lt;/a&gt; from &lt;a href=&quot;http://vimeo.com/andrewwonder&quot;&gt;Andrew Wonder&lt;/a&gt; on &lt;a href=&quot;http://vimeo.com&quot;&gt;Vimeo&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    Hatte ich schon lÃ¤nger vor, jetzt setz ich&#039;s mal um: Weil in meiner &lt;a href=&quot;http://hds.soup.io&quot;&gt;soup&lt;/a&gt; zu viel Zeug auflÃ¤uft und ein bisschen das &quot;Das hier ist besonders super&quot;-Element fehlt, weil es auf Twitter so flÃ¼chtig ist, und ich ausserdem mehr bloggen wollte, lade ich hier ab sofort in unregelmÃ¤ÃŸigen AbstÃ¤nden Dinge ab. Links genauso wie Videos oder Tipps zu Medien, die man sich nur via Filesharing (oder im Laden) holen kann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich im Studium verpasst habe? Einmal eine Vorlesung so zu verlassen, wie dieser junge Herr: &lt;br /&gt;
&lt;iframe title=&quot;YouTube video player&quot; class=&quot;youtube-player&quot; type=&quot;text/html&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;390&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/RJZmF6o5yFM&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowFullScreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musikalisch diese Woche in meiner last.fm-Liste: Oneohtrix Point Never, die neue Ghostface Killah, Eleven Tigers und Julia Kent. Alles hÃ¶chst empfehlenswert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://bookshelfporn.tumblr.com/&quot;&gt;Dieses Tumbleblog sammelt Bilder von Buchregalen und Ã¤hnlichem&lt;/a&gt;. Rockt schon seit einigen Monaten meine Soup. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Game Developers Conference in San Francisco rockt ohnehin schon. Dieses Jahr wird sie 25 und hat als besonderes Special eine &lt;a href=&quot;http://www.gdconf.com/news/gdc_25_reveals_all-star_classi.html&quot;&gt;Reihe an Postmortem-VortrÃ¤gen zu Spieleklassikern geplant&lt;/a&gt;. Pacman! Maniac Mansion! Elite! Raid on Bungeling Bay! Doom! Hoffentlich gibt&#039;s die Videos danach im Internet zu sehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen? &quot;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Im-Spiegel-Sprache-Sprachen-aussieht/dp/340660689X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1295659106&amp;sr=8-1&quot;&gt;Im Spiegel der Sprache: Warum die Welt in anderen Sprachen anders aussieht&lt;/a&gt;&quot; von Guy Deutscher. AusfÃ¼hrliche Rezension folgt, nachdem ich die letzten 100 Seiten auch noch gelesen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich&#039;s bisher hier noch nicht erwÃ¤hnt habe: Man kann mich nun in drei Worten bei &lt;a href=&quot;http://www.threewords.me/hdsjulian&quot;&gt;threewords.me&lt;/a&gt; beschreiben, wenn man will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Runde englischer TV-Serien gefÃ¤llig? Wenn man die Serien noch nicht kennt, sollte man sich tunlichst &quot;Misfits&quot;, &quot;The Thick of it&quot; und &quot;Not Going out&quot; ansehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ãœber dieses Bild aus Tunesien musste ich sehr lachen. &lt;a href=&quot;http://asset.soup.io/asset/1460/2793_0c52.jpeg&quot;&gt;America: Yes we can; Tunisia: Yes we do&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

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    <dc:publisher>Zeitgeistaustreibung</dc:publisher>
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    <title>Ziviler Uncoresam</title>
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    <description>
    &lt;b&gt;Update: Stellt sich heraus, Rene hat sehr wohl gezahlt, allerdings zu spÃ¤t. Ich hatte das zunÃ¤chst anders mitbekommen. Der Beitrag hier ist demnach hinfÃ¤llig. Nun ja. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Menschen sich auf die StraÃŸe setzen, weil sie gegen Unrecht protestieren, wenn Bauern ihre Traktoren stehen lassen, dann kann man das &quot;zivilen Ungehorsam&quot; nennen. Und es gibt unzÃ¤hlige Beispiele aus der Geschichte, in der Menschen nur sich auch dann nicht beugen wollten, wenn das Recht, wenn Staatsmacht oder zivile Ordnungsgewalt gegen sie stand. &lt;br /&gt;
Rene Walter hat in seinem Blog, dessen Domain nerdcore.de heute gepfÃ¤ndet wurde, zunÃ¤chst auf einen fÃ¼r ihn eklatanten MiÃŸstand hingewiesen. Nun, er hat dies nicht freundlich getan und hat die von ihm angegriffene Firma mit einem Rektalinstrument verglichen, aber es erschien ihm richtig. Noch viel richtiger erschien ihm, dass er nicht akzeptieren wollte, vor diesem Unrecht klein beigeben zu mÃ¼ssen. Schon gar nicht vor dem rechtlichen Mittel der Wahl, das allzu oft dazu verwendet wird, um kritische Stimmen einzuschÃ¼chtern, Mundtot zu machen, der Abmahnung.&lt;br /&gt;
Rene Walter ist in diesem Sinne, einen schmutzigen Schornstein hinauf geklettert. Er hat sich nicht per Megafon herunter bringen lassen und auch nicht per Strafandrohung. Er hat einfach weiter dort ausgeharrt, weil das wofÃ¼r er stand, in seinen Augen richtig war. Nun wurde er, um im Jargon zu bleiben, gerÃ¤umt. Ob das klug war? Wer weiÃŸ. Aber es ist tÃ¶richt zu glauben, er sei sich der Konsequenzen nicht bewuÃŸt gewesen. Und genau deshalb schulden wir ihm unseren Respekt und unsere UnterstÃ¼tzung. Alle, fÃ¼r die Rene aufgestanden ist und deutlich gemacht hat, dass es neben der juristischen immer auch eine moralische Ebene gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S: Die Ãœberdramatisierung dieses Beitrages ist beabsichtigt. Ebenso der etwas hinkende Vergleich. DankeschÃ¶n. 
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var flattr_dsc = &#039;Update: Stellt sich heraus, Rene hat sehr wohl gezahlt, allerdings zu spät. Ich hatte das zunächst anders mitbekommen. Der Beitrag hier ist demnach hinfällig. Nun ja.     Wenn Menschen sich auf die Straße setzen, weil sie gegen Unrecht protestieren, wenn Bauern ihre Traktoren stehen lassen, dann kann man das \&quot;zivilen Ungehorsam\&quot; nennen. Und es gibt unzählige Beispiele aus der Geschichte, in der Menschen nur sich auch dann nicht beugen wollten, wenn das Recht, wenn Staatsmacht oder zivile Ordnungsgewalt gegen sie stand.   Rene Walter hat in seinem Blog, dessen Domain nerdcore.de heute gepfändet wurde, zunächst auf einen für ihn eklatanten Mißstand hingewiesen. Nun, er hat dies nicht freundlich getan und hat die von ihm angegriffene Firma mit einem Rektalinstrument verglichen, aber es erschien ihm richtig. Noch viel richtiger erschien ihm, dass er nicht akzeptieren wollte, vor diesem Unrecht klein beigeben zu müssen. Schon gar nicht vor dem rechtlichen Mittel der Wahl, das allzu oft dazu verwendet wird, um kritische Stimmen einzuschüchtern, Mundtot zu machen, der Abmahnung.  Rene Walter ist in diesem Sinne, einen schmutzigen Schornstein hinauf geklettert. Er hat sich nicht per Megafon herunter bringen lassen und auch nicht per Strafandrohung. Er hat einfach weiter dort ausgeharrt, weil das wofür er stand, in seinen Augen richtig war. Nun wurde er, um im Jargon zu bleiben, geräumt. Ob das klug war? Wer weiß. Aber es ist töricht zu glauben, er sei sich der Konsequenzen nicht bewußt gewesen. Und genau deshalb schulden wir ihm unseren Respekt und unsere Unterstützung. Alle, für die Rene aufgestanden ist und deutlich gemacht hat, dass es neben der juristischen immer auch eine moralische Ebene gibt.     P.S: Die Überdramatisierung dieses Beitrages ist beabsichtigt. Ebenso der etwas hinkende Vergleich. Dankeschön. &#039;;
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    <title>BarfuÃŸschuhe (Vivo Barefoot)</title>
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    &lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.terraplana.com/eu/barefoot/&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:632 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;129&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.zeitspuk.de/uploads/men_aqua_black_hi_res_out_trim_1.serendipityThumb.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;Vorweg: Wer dies fÃ¼r Werbung hÃ¤lt, hat recht. Wer dies allerdings fÃ¼r Werbung hÃ¤lt, durch die ich mit Geld oder anderen Versprechen motiviert sein kÃ¶nnte, Ã¼berschÃ¤tzt eindeutig die Reichweite dieses Blogs.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
HÃ¤lt man mich fÃ¼r einen alten Hippie, ich kann mich nicht so richtig beschweren. Noch vor ein paar Jahren war es mir eine regelrechte Freude, zwischen Mai und September mÃ¶glichst viele Tage schuhlos zu verbringen, inzwischen verhindert der Alltag das ein wenig, zumal das Kollegium nicht so begeistert von nackten FÃ¼ÃŸen im BÃ¼ro ist. Vor einiger Zeit verdichteten sich allerdings die Hinweise darauf, dass es einige Hersteller sogenannter &quot;BarfuÃŸschuhe&quot; gebe. Schuhe also, deren Sohle ein Meisterwerk der Ingenieurskunst ist und damit so dÃ¼nn, dass sich das Laufen wie auf bloÃŸen Sohlen verhÃ¤lt.&lt;br /&gt;
Vor zwei Wochen dann gab ich mich dem Kaufrausch hin und bestellte ein Paar, das mir besonders empfohlen wurde: &lt;a href=&quot;http://www.terraplana.com/eu/barefoot/&quot;&gt;Terra Plana Vivo Barefoot&lt;/a&gt;. Die Schuhe gibt es in verschiedenen Designs, meine heiÃŸen &quot;Aqua&quot; und es ist mit das erste Mal, dass die Werbung nicht lÃ¼gt. Die Warnung, man mÃ¼sse die FuÃŸmuskulatur erst gewÃ¶hnen? Korrekt. Die Behauptung, die Haltung beim Laufen wÃ¼rde korrigiert? Nun, zumindest zieht und schmerzt es nach einigen Stunden im RÃ¼cken und fÃ¼hlt sich dabei gut an. FuÃŸreflexzonen? Ich kann es nicht beurteilen. Gibt es so etwas Ã¼berhaupt? Ist das nicht alles Esoterik? Wie dem auch sei: Ich habe noch nie auch nur annÃ¤hernd solch bequeme Schuhe getragen. Mein Umfeld kann mir das nur zu gut bestÃ¤tigen, schlieÃŸlich habe ich nicht wenige Menschen in den letzten Tagen die Herrlichkeit jenes Schuhwerks gepredigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S: Kaufen kann man diese Schuhe an einigen Stellen in Deutschland. Sie kosten um die 100 Euro und weil jeder Laden nur einige Modelle und darÃ¼ber hinaus auch nur einige GrÃ¶ÃŸen hat, verzichte ich hier auf eine Verlinkung und empfehle Google.&lt;br /&gt;

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var flattr_dsc = &#039;Vorweg: Wer dies für Werbung hält, hat recht. Wer dies allerdings für Werbung hält, durch die ich mit Geld oder anderen Versprechen motiviert sein könnte, überschätzt eindeutig die Reichweite dieses Blogs.  Hält man mich für einen alten Hippie, ich kann mich nicht so richtig beschweren. Noch vor ein paar Jahren war es mir eine regelrechte Freude, zwischen Mai und September möglichst viele Tage schuhlos zu verbringen, inzwischen verhindert der Alltag das ein wenig, zumal das Kollegium nicht so begeistert von nackten Füßen im Büro ist. Vor einiger Zeit verdichteten sich allerdings die Hinweise darauf, dass es einige Hersteller sogenannter \&quot;Barfußschuhe\&quot; gebe. Schuhe also, deren Sohle ein Meisterwerk der Ingenieurskunst ist und damit so dünn, dass sich das Laufen wie auf bloßen Sohlen verhält.  Vor zwei Wochen dann gab ich mich dem Kaufrausch hin und bestellte ein Paar, das mir besonders empfohlen wurde: Terra Plana Vivo Barefoot. Die Schuhe gibt es in verschiedenen Designs, meine heißen \&quot;Aqua\&quot; und es ist mit das erste Mal, dass die Werbung nicht lügt. Die Warnung, man müsse die Fußmuskulatur erst gewöhnen? Korrekt. Die Behauptung, die Haltung beim Laufen würde korrigiert? Nun, zumindest zieht und schmerzt es nach einigen Stunden im Rücken und fühlt sich dabei gut an. Fußreflexzonen? Ich kann es nicht beurteilen. Gibt es so etwas überhaupt? Ist das nicht alles Esoterik? Wie dem auch sei: Ich habe noch nie auch nur annähernd solch bequeme Schuhe getragen. Mein Umfeld kann mir das nur zu gut bestätigen, schließlich habe ich nicht wenige Menschen in den letzten Tagen die Herrlichkeit jenes Schuhwerks gepredigt.    P.S: Kaufen kann man diese Schuhe an einigen Stellen in Deutschland. Sie kosten um die 100 Euro und weil jeder Laden nur einige Modelle und darüber hinaus auch nur einige Größen hat, verzichte ich hier auf eine Verlinkung und empfehle Google.  &#039;;
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var flattr_tag = &#039;schuhe&#039;;
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<item rdf:about="http://www.zeitspuk.de/archives/859-guid.html">
    <title>TEDx RheinNeckar</title>
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    Eine kurze Bemerkung vorab: Ich bin begeistert davon, wenn Leute ohne grÃ¶ÃŸere Finanzielle Ressourcen und auch mit viel Risiko, in ihrer Freizeit und mit unglaublich viel Herzblut eine solche Veranstaltung auf die Beine stellen. Und dennoch war die TEDx RheinNeckar in Mannheim fÃ¼r mich nicht vollstÃ¤ndig groÃŸartig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nicht der beste Tag fÃ¼r mich, krank war ich eigentlich, qua ErkÃ¤ltung ans Bett gefesselt, eigentlich. Drum raffte ich mich auch erst so spÃ¤t auf, dass ich lediglich den letzten Vortragsblock zwischen 16:30 und 18:00 mitbekam. Ich kann also nichts sagen zu &quot;Der Mensch und die Wirtschaft&quot; und &quot;Edutainment&quot;, wohl aber zum letzten Block &quot;Ideen des Lebens&quot; und zur allgemeinen Stimmung, zumindest so wie ich sie aufgenommen habe. &lt;br /&gt;
TEDx, das kurz zur ErklÃ¤rung, sind unabhÃ¤ngig organisierte Veranstaltungen, die den Anspruch haben, den Geist der &lt;a href=&quot;http://www.ted.com&quot;&gt;TED-Konferenzen&lt;/a&gt; in sich zu tragen. Und genau das bot sich mir zunÃ¤chst auch:
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