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    <title>Zeitgeistaustreibung - misc</title>
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    <title>LuftmatratzenstÃ¶psel</title>
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    <author>nospam@example.com (julian)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:643 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot;  src=&quot;http://www.zeitspuk.de/uploads/IMG_20110811_143151.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;Das, meine Damen und Herren, liebe Aliens, ist ein LuftmatratzenstÃ¶psel. Einer, wie er mir vorgestern fehlte, als ich auf dem Chaos Communication Camp ankam, wahrscheinlich war er im Transport verloren gegangen. In Ermangelung einer akzeptablen Schlafunterlage irrte ich gestern zunÃ¤chst umher, bis mir die freundlichen Menschen vom Metalab, residierend im Leiwandville, halfen. Der groÃŸartige Wizard23 hatte seinen Makerbot mitgebracht, einer seiner Freunde ein Ã¤hnliches Problem und nach nur wenigen Minuten waren drei neue LuftmatratzenstÃ¶psel gedruckt. Und weil wir uns ob der GrÃ¶ÃŸe nicht sicher waren, machten wir drei weitere. Auf 105% skaliert. Ich hatte gestern eine himmlische Nachtruhe. Guten Morgen!&lt;br /&gt;

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    <pubDate>Thu, 11 Aug 2011 14:32:17 +0200</pubDate>
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    <title>UntergrÃ¼nde erforschen</title>
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    <author>nospam@example.com (julian)</author>
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    Die Welt unter uns zu erforschen ist schon seit jeher so ein &quot;oh ich wÃ¼rde ja mal so gerne&quot;-Projekt. &lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren hatte ich mir mal &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Access-All-Areas-Users-Exploration/dp/0973778709/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1295799381&amp;sr=8-1&quot;&gt;Access all Areas&lt;/a&gt; gekauft, eine Anleitung zur Erforschung des Sub-Urbanen Raumes quasi. Und obwohl ich genÃ¼gend erfahrene Geocacher kenne, bin ich doch nicht dazu gekommen. &lt;br /&gt;
Andrew Wonder hingegen ist in dieser Disziplin fast schon Profi. Er erforscht zusammen mit einem Kameramann den Untergrund New Yorks, immer mit der Angst vor Cops und anderem Gesindel, denn im Gegensatz zu Deutschland, wo das nÃ¤chtliche durch-den-Abwasserkanal-rennen vermutlich maximal einen Satz heiÃŸer Ohren gibt (vielleicht auch ein paar Euro fuffzig OrdnungswidrigkeitsgebÃ¼hr) ist das, wie er immer wieder betont, ziemlich strafbar dort. &lt;br /&gt;
Nun denn: Anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <pubDate>Sun, 23 Jan 2011 17:14:46 +0100</pubDate>
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    <title>Fisch essen: TubarÃ£o, Porto</title>
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    <author>nospam@example.com (julian)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 150px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:631 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;http://www.zeitspuk.de/uploads/tubarao.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;TubarÃ£o:&lt;br /&gt;
Latitude: 41.148388Â° N&lt;br /&gt;
Longitude: 8.611739Â° W&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Tief im Nordwesten Portos, weitab von Portweinkellern und Weltkulturerbe-Ausblick, inmitten schÃ¤biger Gassen unweit der FischmÃ¤rkte und ganz in NÃ¤he des Containerhafens: Ein Restaurant mÃ¶chte man es kaum nennen, diese Bude mit KÃ¼che, kaum grÃ¶ÃŸer als ein Wohnzimmer. Nichts lÃ¤dt den Besucher auf den ersten Blick zu einem schÃ¶nen Abend ein: Winzige Hocker an Tischen, die kaum Platz fÃ¼r ihre GÃ¤ste bieten, der Schmutz der Jahrzehnte an den WÃ¤nden und ein FuÃŸboden voller LÃ¶cher, eine Auslage mit GemÃ¼se, bei der man sich nicht so recht entscheiden mÃ¶chte, ob das Schwarze in den Ecken Schimmel oder nur Schmodder ist. Um in die Toilette zu gelangen, muss man sich ducken, bei kaltem Wetter schÃ¼tzt ein kleiner Windfang kaum die direkt an der EingangstÃ¼r platzierten GÃ¤ste. Ein gewÃ¶hnlicher deutscher Gesundheitsinspektor wÃ¼ÃŸte gar nicht, wie er seine MÃ¤ngel alle auf dem Formblatt unterbringen sollte. &lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist es Bestimmung, dass die Suche nach dem perfekten Geschmack nicht auf den Prachtboulevards endet, sondern dort, wo ein gewÃ¶hnlicher Tourist schon fast als Abenteurer gelten mag. Gegrillter Fisch wird hier serviert, dazu zwei Beilagen oder Salat, Kuchen zum Nachtisch - das war&#039;s. Ein Kohlegrill in der durch jenen schÃ¤bigen Tresen abgetrennten KÃ¼chenzeile, davor eine freundliche alte Frau, die den Eindruck erweckt als grille sie schon seit Anbeginn der Zeit ihren Fisch auf diese Weise. Das Rezept ihrer Sauce, wohl aus OlivenÃ¶l, Zitrone und Knoblauch mÃ¶chte sie nicht verraten, mehr dÃ¼rfte aber auch nicht enthalten sein. Die gesamte KÃ¼che besteht neben all den Fischsorten nur aus acht Zutaten: Tomaten, Zwiebeln und SalatblÃ¤tter, dazu Knoblauch, Paprika und Kartoffeln - fertig sind die Beilagen, hinzu kommen OlivenÃ¶l und Zitrone. Der reine Geschmack, die Perfektion, das Atemberaubende kommt aus dem Meer: Man schmeckt es eben doch, wenn der Fisch noch keine 24 Stunden aus dem Wasser ist, wenn er nicht gekÃ¼hlt und transportiert werden musste, sondern direkt aus dem Fischreihafen um die Ecke stammt. Und der EinkÃ¤ufer, wohl der Mann der KÃ¶chin und im TagesgeschÃ¤ft vor allem mit der Bedienung beschÃ¤ftigt, ist ein Meister in seinem Fach. &lt;br /&gt;
Weinkarte? Fehlanzeige. Zwei Hausweine, der weiÃŸe angenehm leicht und so frisch, dass man kein Wasser dazu bestellen mÃ¶chte. Zum Nachtisch gibt es zwei schwere, aus jedem KrÃ¼mel nach jahrzehntelanger Tradition schmeckende Kuchen, im Regal stehen zwei LikÃ¶re und wer mÃ¶chte kann sich einen Espresso bestellen. &lt;br /&gt;
Der Preis fÃ¼r drei gigantische Portionen Fisch (Sardinen, Robalo und Tintenfisch), Pellkartoffeln und Paprika, zwei Flaschen Wein, zwei StÃ¼cke Kuchen, KrÃ¤uterlikÃ¶r und Espresso? 42 Euro. &lt;br /&gt;
Das beeindruckt auf mehrfache Weise und erinnert ein wenig an &lt;stroke&gt;Bertold Brechts&lt;/stroke&gt; Heinrich BÃ¶lls Parabel vom Fischer, der sich im Hafen sonnt. Ein Tourist fragt ihn, warum er nicht mehr arbeitet und zeigt ihm all die MÃ¶glichkeiten auf, die der Fischer mit mehr Geld hÃ¤tte um damit zu enden, dass er dann irgendwann beruhigt im Hafen liegen und sich sonnen kÃ¶nne. &lt;br /&gt;
Dieses Ehepaar hÃ¤tte gewiss mehr MÃ¶glichkeiten. FÃ¼r dieses Essen, so originell und lecker wie es ist, kÃ¶nnte man auch das Doppelte verlangen. Irgendwann wÃ¤re Geld da fÃ¼r ein neues Interieur, zumindest eine GeschirrspÃ¼lmaschine, vielleicht sogar die Miete fÃ¼r einen grÃ¶ÃŸeren Laden in einem besseren Teil der Stadt. KapazitÃ¤t fÃ¼r noch mehr GÃ¤ste, und Mund-zu-Mund-Propaganda. Artikel in Touristenmagazinen, im Sommer lange Schlangen vor dem Haus. Doch was dann? Was, wenn aus der Spelunke in einer schÃ¤bigen Hafengasse die nÃ¤chste In-Kneipe Portos geworden ist? Vermutlich wÃ¼rden die beiden Besitzer dann abends nach getaner Arbeit mÃ¼de und glÃ¼cklich nach Hause gehen. Nichts Neues also.&lt;br /&gt;

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    <pubDate>Sat, 06 Mar 2010 13:11:51 +0100</pubDate>
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    <title>Eigenwerbung: Arduino-Buch</title>
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    <author>nospam@example.com (julian)</author>
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&lt;a href=&quot;http://www.twitter.com/arduinobuch&quot;&gt;Bei Twitter ist das Buch ebenfalls vertreten&lt;/a&gt; und ein Blog gibt es auch. 
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    <pubDate>Wed, 05 Aug 2009 11:40:02 +0200</pubDate>
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    <title>Verwunderfone</title>
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    <author>nospam@example.com (julian)</author>
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    Gar seltsame Ereignisse geschehen dieser Tage; Da gibt es einen GroÃŸkonzern, der wie alle anderen Konzerne Werbung macht. Nur im Gegensatz zu den anderen Konzernen pflastert er nicht nur PlakatwÃ¤nde - virtuell wie materiell - und Fernsehsendungen zu, sondern Ã¶ffnet auch einen &quot;RÃ¼ckkanal&quot; fÃ¼r die Kommunikation.&lt;br /&gt;
Erfreulich ist das allerdings schon-  wenn auch nicht fÃ¼r den Erfinder: Denn wie so oft wollte ich schon bei allen mÃ¶glichen Werbeformen sagen dÃ¼rfen &quot;Stimmt nicht, ihr ArschlÃ¶cher!&quot; - allein ich konnte es nicht. So Ã¤hnlich verhÃ¤lt sich das nun eben.&lt;br /&gt;
Werbung ist eben die Invasion meiner persÃ¶nlichen PrivatsphÃ¤re. Immer. Die Frage ist nur, ob und wie ich mich damit abfinde, wie lÃ¤stig ich das empfinde. ZunÃ¤chst hat aber niemand irgendwen um Werbung gebeten - schon gar nicht im Ã¶ffentlichen Raum (zu dem ja auch das Netz gehÃ¶rt).&lt;br /&gt;
Nun also jener Mobilfunkanbieter. Vielleicht ist es auch eine Art VerstÃ¤ndnisproblem, aber mir scheint diese Kampagne von einer Sorte Leute konzipiert, die in Sozialen Netzwerken schon immer nur einen neuen Vertriebskanal sahen und ansonsten mit mÃ¶glichst vielen AbkÃ¼rzungen wie SEO um sich warfen. Das ist so ein bisschen, wie der Platz vor dem Brunnen, auf dem die einen nur in der Sonne hocken und sich austauschen wollen, wÃ¤hrend langsam die Fliegenden HÃ¤ndler anrollen. Irgendwann gibt&#039;s eben auch mal welche, die Aufstehen und die HÃ¤ndler zum Gehen auffordern, ihre Ware schmÃ¤hen und anderes. Nur seltsam, dass sich Leute darÃ¼ber wundern, dass sich da andere drÃ¼ber aufregen, sobald man ihnen auch mal die MÃ¶glichkeit dazu bietet. Als ob Verkaufen, Marketing, Werbung, normal und okay wÃ¤re. Marketing ist aber nicht cool, es gibt nur welches, das man eher tolerieren kann (erstaunlicherweise das auch die Sorte, die eher funktioniert).&lt;br /&gt;
Nun gibt es auf diesen PlÃ¤tzen auch immer jene HÃ¤ndler, die etwas beliebter sind. Die, die nicht den Touri-Kitsch verkaufen, sondern Selbstgemachtes. Oder im Internet eben jene Werbetreibende, die ernsthaft zuhÃ¶ren - an einem Dialog interessiert sind.&lt;br /&gt;
Was dieser Mobilfunkkonzern macht ist aber etwas anderes: Er stellt sich mitten auf den gut bevÃ¶lkerten Platz und schreit aus voller Kehle. Und nicht nur das, er erwartet auch noch, dass alle anderen mitmachen - nur weil er einigen der Ã¼blichen Dorfbewohner ein paar Fische (oder Telefone) extra geschenkt hat damit sie fÃ¼r ihn mitschreien.&lt;br /&gt;
Nun ist es natÃ¼rlich nicht nett, um beim Bild zu bleiben, diese UnterstÃ¼tzer aus dem Dorf zu treiben und irgendwie tut es mir auch leid, dass Frau Schnutinger dem sozialen Druck gegen den Konzern nicht mehr standhalten wollte. Aber zum Einen ging es niemals um die gute Frau, sondern in erster Linie um die Praktiken des Konzerns. Zum Anderen: Was erwartet Ihr? Werbung ist nicht beliebt. Vodafone ist nunmal ein Konzern und schon gar kein sauberer - und wenn so jemand sich Ã¶ffnet, um Meinung zu hÃ¶ren, dann bekommt er sie auch.&lt;br /&gt;
Saschalobo scheint das interessanterweise zu wissen. Er steht dazu und zu den Konsequenzen. Kann man machen, ist auch irgendwie ehrlich und direkt.&lt;br /&gt;
Oder um es einfacher zu formulieren: Hallo, es ist Werbung! Wieso wundert sich irgendwer neuerdings, dass Werbung unbeliebt ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S: Absichtlich keine Links mit Kontext ausser zu &lt;a href=&quot;http://www.malte-welding.com/2009/07/21/frau-schnutinger-hort-auf-mit-dem-web-2-0/&quot;&gt;Malte&lt;/a&gt;
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var flattr_dsc = &#039;Gar seltsame Ereignisse geschehen dieser Tage; Da gibt es einen Großkonzern, der wie alle anderen Konzerne Werbung macht. Nur im Gegensatz zu den anderen Konzernen pflastert er nicht nur Plakatwände - virtuell wie materiell - und Fernsehsendungen zu, sondern öffnet auch einen \&quot;Rückkanal\&quot; für die Kommunikation.  Erfreulich ist das allerdings schon-  wenn auch nicht für den Erfinder: Denn wie so oft wollte ich schon bei allen möglichen Werbeformen sagen dürfen \&quot;Stimmt nicht, ihr Arschlöcher!\&quot; - allein ich konnte es nicht. So ähnlich verhält sich das nun eben.  Werbung ist eben die Invasion meiner persönlichen Privatsphäre. Immer. Die Frage ist nur, ob und wie ich mich damit abfinde, wie lästig ich das empfinde. Zunächst hat aber niemand irgendwen um Werbung gebeten - schon gar nicht im öffentlichen Raum (zu dem ja auch das Netz gehört).  Nun also jener Mobilfunkanbieter. Vielleicht ist es auch eine Art Verständnisproblem, aber mir scheint diese Kampagne von einer Sorte Leute konzipiert, die in Sozialen Netzwerken schon immer nur einen neuen Vertriebskanal sahen und ansonsten mit möglichst vielen Abkürzungen wie SEO um sich warfen. Das ist so ein bisschen, wie der Platz vor dem Brunnen, auf dem die einen nur in der Sonne hocken und sich austauschen wollen, während langsam die Fliegenden Händler anrollen. Irgendwann gibt\&#039;s eben auch mal welche, die Aufstehen und die Händler zum Gehen auffordern, ihre Ware schmähen und anderes. Nur seltsam, dass sich Leute darüber wundern, dass sich da andere drüber aufregen, sobald man ihnen auch mal die Möglichkeit dazu bietet. Als ob Verkaufen, Marketing, Werbung, normal und okay wäre. Marketing ist aber nicht cool, es gibt nur welches, das man eher tolerieren kann (erstaunlicherweise das auch die Sorte, die eher funktioniert).  Nun gibt es auf diesen Plätzen auch immer jene Händler, die etwas beliebter sind. Die, die nicht den Touri-Kitsch verkaufen, sondern Selbstgemachtes. Oder im Internet eben jene Werbetreibende, die ernsthaft zuhören - an einem Dialog interessiert sind.  Was dieser Mobilfunkkonzern macht ist aber etwas anderes: Er stellt sich mitten auf den gut bevölkerten Platz und schreit aus voller Kehle. Und nicht nur das, er erwartet auch noch, dass alle anderen mitmachen - nur weil er einigen der üblichen Dorfbewohner ein paar Fische (oder Telefone) extra geschenkt hat damit sie für ihn mitschreien.  Nun ist es natürlich nicht nett, um beim Bild zu bleiben, diese Unterstützer aus dem Dorf zu treiben und irgendwie tut es mir auch leid, dass Frau Schnutinger dem sozialen Druck gegen den Konzern nicht mehr standhalten wollte. Aber zum Einen ging es niemals um die gute Frau, sondern in erster Linie um die Praktiken des Konzerns. Zum Anderen: Was erwartet Ihr? Werbung ist nicht beliebt. Vodafone ist nunmal ein Konzern und schon gar kein sauberer - und wenn so jemand sich öffnet, um Meinung zu hören, dann bekommt er sie auch.  Saschalobo scheint das interessanterweise zu wissen. Er steht dazu und zu den Konsequenzen. Kann man machen, ist auch irgendwie ehrlich und direkt.  Oder um es einfacher zu formulieren: Hallo, es ist Werbung! Wieso wundert sich irgendwer neuerdings, dass Werbung unbeliebt ist?     P.S: Absichtlich keine Links mit Kontext ausser zu Malte&#039;;
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    <pubDate>Tue, 21 Jul 2009 11:03:33 +0200</pubDate>
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    <title>Liebe Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung</title>
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    <author>nospam@example.com (julian)</author>
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    Heute jÃ¤hren sich ja zum 70. Mal die Novemberpogrome von 1938. Findet ihr da nicht auch, dass die Ãœberschrift &quot;Mineralien: Im Reich der Kristalle&quot; auf eurem Titelblatt heute da ein bisschen komisch wirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragjanur...
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    <pubDate>Sun, 09 Nov 2008 11:55:36 +0100</pubDate>
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    <title>Sevilla</title>
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    <author>nospam@example.com (julian)</author>
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    Zur Abwechslung mal Kunst. Medienkunst auf der Biennale fÃ¼r zeitgenÃ¶ssische Kunst (&lt;a href=&quot;http://www.fundacionbiacs.com/fundacion/index.php?lan=eng&quot;&gt;Bienal Internacional de Arte ContemporÃ¡neo de Sevilla&lt;/a&gt;). Stehe nun also im regnerischen SÃ¼dspanien bei Temperaturen, die das Wetter in Deutschland verspotten. &lt;br /&gt;
Stehen, tatsÃ¤chlich. Laptop auf einer Transportkiste, immerhin WLAN im gebÃ¤ude, rechts von mir eine FrÃ¤se oder Bohrmaschine, vorhin war&#039;s eine KreissÃ¤ge. Den Gang runter sitzt ein Franzose, unser Team besteht aus Schweizern, Koreanern, einem Kanadier und ein paar Deutschen, vorhin habe ich eine Amerikanerin und eine Chinesin getroffen. &lt;br /&gt;
Das GebÃ¤ude ist ein altes Kloster in dem wohl auch schon Ziegelsteine gebacken wurden und Kunstausstellungen sehen vor ihrer ErÃ¶ffnung auch nicht anders aus als KaufhÃ¤user. &lt;br /&gt;
Es gibt ja ausserdem das GerÃ¼cht, Franzosen wÃ¼rden sich immer weigern, was anderes als FranzÃ¶sisch zu sprechen. Das kenne ich eigentlich nur von Spaniern und Italienern. Hier in Sevilla ist das extrem. Die Leute wissen, dass du sie nicht verstehst, bemÃ¼hen sich aber noch nicht einmal langsamer zu sprechen, geschweige denn auf eine andere Sprache zu wechseln. &lt;br /&gt;
Immerhin kann ich mich auf leckeres Essen aus dem Meer freuen, irgendwann heute abend. &lt;br /&gt;

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var flattr_dsc = &#039;Zur Abwechslung mal Kunst. Medienkunst auf der Biennale für zeitgenössische Kunst (Bienal Internacional de Arte Contemporáneo de Sevilla). Stehe nun also im regnerischen Südspanien bei Temperaturen, die das Wetter in Deutschland verspotten.   Stehen, tatsächlich. Laptop auf einer Transportkiste, immerhin WLAN im gebäude, rechts von mir eine Fräse oder Bohrmaschine, vorhin war\&#039;s eine Kreissäge. Den Gang runter sitzt ein Franzose, unser Team besteht aus Schweizern, Koreanern, einem Kanadier und ein paar Deutschen, vorhin habe ich eine Amerikanerin und eine Chinesin getroffen.   Das Gebäude ist ein altes Kloster in dem wohl auch schon Ziegelsteine gebacken wurden und Kunstausstellungen sehen vor ihrer Eröffnung auch nicht anders aus als Kaufhäuser.   Es gibt ja ausserdem das Gerücht, Franzosen würden sich immer weigern, was anderes als Französisch zu sprechen. Das kenne ich eigentlich nur von Spaniern und Italienern. Hier in Sevilla ist das extrem. Die Leute wissen, dass du sie nicht verstehst, bemühen sich aber noch nicht einmal langsamer zu sprechen, geschweige denn auf eine andere Sprache zu wechseln.   Immerhin kann ich mich auf leckeres Essen aus dem Meer freuen, irgendwann heute abend.   &#039;;
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    <pubDate>Sat, 27 Sep 2008 13:04:40 +0200</pubDate>
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    <title>Fahrradbremsendiebstahl</title>
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    <author>nospam@example.com (julian)</author>
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    Ich gebe zu: Unachtsamkeit gehÃ¶rt zu meinen Tugenden. Und so war es zwar ein Schock, der mich aber nicht ganz ungerechtfertigt traf, als gestern Nacht mein nagelneues Fahrrad gestohlen wurde, weil ich es zwar ab- aber nicht angeschlossen hatte. Es plagten mich Unruhe und bÃ¶se Gedanken bis in die spÃ¤ten Morgenstunden und der gesamte Tag war alles andere als Angenehm. &lt;br /&gt;
Ein positiver Schock war es dann, als ich noch einmal zur Stelle ging, an der ich in der Nacht davor mein Rad abgestellt hatte (und an der fÃ¼nf Zeugen belegen kÃ¶nnen, dass das mit dem &quot;Rad weg&quot; keine Halluzination war), um es wieder zu finden. &lt;br /&gt;
Es stand da. 50 Meter vom Abstellort entfernt. Abgeschlossen, mit dem gleichen Schloss. Allerdings hatte sich jemand meine Bremsanlage gestohlen. Und das verdutzt mich. TatsÃ¤chlich hat es wohl jemand geschafft, das Rad zu stehlen, davon zu tragen (war ja abgeschlossen), die Scheibenbremsanlage (ohne die Scheiben) abzubauen, und den Rest des Rades wieder zurÃ¼ck zu bringen. &lt;br /&gt;
Ã„rgerlich dennoch, Scheibenbremsanlage = 150 Euro, aber die Erleichterung Ã¼berwiegt und paart sich mit der vÃ¶lligen Verwunderung ob des gesamten Tathergangs.
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var flattr_dsc = &#039;Ich gebe zu: Unachtsamkeit gehört zu meinen Tugenden. Und so war es zwar ein Schock, der mich aber nicht ganz ungerechtfertigt traf, als gestern Nacht mein nagelneues Fahrrad gestohlen wurde, weil ich es zwar ab- aber nicht angeschlossen hatte. Es plagten mich Unruhe und böse Gedanken bis in die späten Morgenstunden und der gesamte Tag war alles andere als Angenehm.   Ein positiver Schock war es dann, als ich noch einmal zur Stelle ging, an der ich in der Nacht davor mein Rad abgestellt hatte (und an der fünf Zeugen belegen können, dass das mit dem \&quot;Rad weg\&quot; keine Halluzination war), um es wieder zu finden.   Es stand da. 50 Meter vom Abstellort entfernt. Abgeschlossen, mit dem gleichen Schloss. Allerdings hatte sich jemand meine Bremsanlage gestohlen. Und das verdutzt mich. Tatsächlich hat es wohl jemand geschafft, das Rad zu stehlen, davon zu tragen (war ja abgeschlossen), die Scheibenbremsanlage (ohne die Scheiben) abzubauen, und den Rest des Rades wieder zurück zu bringen.   Ärgerlich dennoch, Scheibenbremsanlage = 150 Euro, aber die Erleichterung überwiegt und paart sich mit der völligen Verwunderung ob des gesamten Tathergangs.&#039;;
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    <pubDate>Mon, 05 May 2008 01:17:34 +0200</pubDate>
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    <title>Suche Texter und Ãœbersetzer, biete Job</title>
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    <author>nospam@example.com (julian)</author>
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    Nun, ich hatte ja angekÃ¼ndigt, bei Gelegenheit noch einmal Ã¼ber meinen neuen Job zu schreiben. &lt;br /&gt;
Die Gelegenheit scheint mir jetzt, da ich ein paar Wochen fest angestellt bin, gegeben, da wir fÃ¼r mein Team VerstÃ¤rkung suchen. &lt;br /&gt;
Genauer gesagt, suchen wir zweierlei: &lt;a href=&quot;http://www.gameforge.de/content/view/140/14/lang,de/&quot;&gt;Texter&lt;/a&gt;, die fÃ¼r neue Spiele spannende, schÃ¶ne und atmosphÃ¤rische Texte schreiben oder bei der Lokalisierung von Lizenzspielen ins Deutsche helfen und &lt;a href=&quot;http://www.gameforge.de/content/view/141/14/lang,de/&quot;&gt;Ãœbersetzer&lt;/a&gt;, denen wir die Lokalisierung ins Spanische, FranzÃ¶sische, Italienische, Englische, Polnische oder TÃ¼rkische anvertrauen kÃ¶nnen. &lt;br /&gt;
Also, wer wen kennt oder selbst an sich glaubt, der melde sich bei der in der Stellenausschreibung angegebenen Kontaktadresse. Formlose Nachfragen kÃ¶nnt ihr im Zweifelsfall auch an mich stellen. &lt;br /&gt;

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var flattr_dsc = &#039;Nun, ich hatte ja angekündigt, bei Gelegenheit noch einmal über meinen neuen Job zu schreiben.   Die Gelegenheit scheint mir jetzt, da ich ein paar Wochen fest angestellt bin, gegeben, da wir für mein Team Verstärkung suchen.   Genauer gesagt, suchen wir zweierlei: Texter, die für neue Spiele spannende, schöne und atmosphärische Texte schreiben oder bei der Lokalisierung von Lizenzspielen ins Deutsche helfen und Übersetzer, denen wir die Lokalisierung ins Spanische, Französische, Italienische, Englische, Polnische oder Türkische anvertrauen können.   Also, wer wen kennt oder selbst an sich glaubt, der melde sich bei der in der Stellenausschreibung angegebenen Kontaktadresse. Formlose Nachfragen könnt ihr im Zweifelsfall auch an mich stellen.   &#039;;
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    <pubDate>Thu, 06 Mar 2008 18:12:40 +0100</pubDate>
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    <title>Forensische Linguistik</title>
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    <author>nospam@example.com (julian)</author>
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    Ich las die Tage einen minder spannenden Artikel Ã¼ber Erpresserbriefe beim SpOn, in dem unter anderem von forensischen Linguisten die Rede war. Seitdem denke ich permanent daran. Faszinierend, das. Da bin ich schon Texter, beschÃ¤ftige mich den ganzen Tag nur noch mit Sprache, aber irgendwie habe ich mich mit so etwas noch nie auseinander gesetzt. Drum frage ich mich: Wie lernt man so etwas? Gibt es da BÃ¼cher? Kurse? Ist das BKA-Geheimwissen? Vielleicht kann mir ja jemand aushelfen, vielleicht habe ich dann ein neues Hobby.
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    <pubDate>Tue, 15 Jan 2008 01:51:10 +0100</pubDate>
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    <title>Deniz sucht einen Job</title>
    <link>http://www.zeitspuk.de/archives/804-Deniz-sucht-einen-Job.html</link>
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    <author>nospam@example.com (julian)</author>
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    Ich spiele mal eben JobbÃ¶rse fÃ¼r einen Freund, der auf der Suche nach einer Stelle ist. &lt;a href=&quot;http://pixelkraut.net/deniz/home.html&quot;&gt;Deniz&lt;/a&gt; hat die letzten Jahre in London verbracht und dort einen Master in &quot;Studies in interactive media: Critical Theory and Practice&quot; am Goldsmith College gemacht. Er hat langjÃ¤hrige Erfahrung in Sachen Text-Lektorat, QA, Lokalisierung, Produktmanagement und spricht nicht zuletzt wegen sienes London-Aufenthaltes hervorragend Englisch.&lt;br /&gt;
Also: her mit den schÃ¶nen Jobs, denn Deniz will seine Promotion finanzieren und braucht etwas, das ihn nicht mehr als 20 Stunden die Woche beschÃ¤ftigt und ihm sein Dach Ã¼ber dem Kopf bezahlt. &lt;br /&gt;
Lebenslauf gibt&#039;s bei mir (julian Ã¤t phinn punkt de) oder bei ihm: deniz Ã¤t pixelkraut punkt net
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    <pubDate>Wed, 28 Nov 2007 13:13:06 +0100</pubDate>
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    <title>Lieber Leser, wer bist du?</title>
    <link>http://www.zeitspuk.de/archives/765-Lieber-Leser,-wer-bist-du.html</link>
            <category>misc</category>
    
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    <author>nospam@example.com (julian)</author>
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    Anfang des Monats hatte ich zum ersten mal seit bestehen dieses Blogs Ã¼ber 3000 Visits an einem Tag. Das sagt zumindest mein webalizer und auch wenn ich mir bewuÃŸt bin, dass da eine gehÃ¶rige Menge Referrer-Spam und Ã¤hnliches dazu gehÃ¶rt, frage ich mich doch: an wen schreibe ich das hier alles? Klar, die Ã¼blichen VerdÃ¤chtigen kenne ich. Allen voran Freunde die regelmÃ¤ÃŸig kommentieren und mir auch sonst feedback geben. Aber wer sonst? Wer seid ihr? Warum lest ihr das Blog? Lasst mir doch mal eine GruÃŸbotschaft da, das wÃ¼rde mich freuen!
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var flattr_dsc = &#039;Anfang des Monats hatte ich zum ersten mal seit bestehen dieses Blogs über 3000 Visits an einem Tag. Das sagt zumindest mein webalizer und auch wenn ich mir bewußt bin, dass da eine gehörige Menge Referrer-Spam und ähnliches dazu gehört, frage ich mich doch: an wen schreibe ich das hier alles? Klar, die üblichen Verdächtigen kenne ich. Allen voran Freunde die regelmäßig kommentieren und mir auch sonst feedback geben. Aber wer sonst? Wer seid ihr? Warum lest ihr das Blog? Lasst mir doch mal eine Grußbotschaft da, das würde mich freuen!&#039;;
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    <pubDate>Fri, 13 Jul 2007 13:50:28 +0200</pubDate>
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    <title>Ich hab ein Haus...</title>
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            <category>misc</category>
    
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    <author>nospam@example.com (julian)</author>
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    Der &lt;a href=&quot;http://www.sproutbau.de&quot;&gt;Sproutbau&lt;/a&gt; ist ein Hochhaus in Bremen das Herbst abgerissen wird. Vorher soll es aber noch einmal zum Leben erweckt werden. Genauer: zwischen dem 3. und 24. August (etwas kurz, wie ich finde), sollen Leute unterschiedlichster Couleur ihre persÃ¶nliche Wohnutopie wahr machen. Oder weniger blumig ausgedrÃ¼ckt: tun was man will, in einem Haus was ohnehin abgerissen wird. Umgestalten, Kunst machen, was auch immer. Klingt spaÃŸig, wie ich finde. MÃ¶ge das Haus die Abrissbaggerfahrer und Sprengmeister zumindest zu einem traurigen Seufzer verleiten, wenn es dann abgerissen wird. 
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var flattr_dsc = &#039;Der Sproutbau ist ein Hochhaus in Bremen das Herbst abgerissen wird. Vorher soll es aber noch einmal zum Leben erweckt werden. Genauer: zwischen dem 3. und 24. August (etwas kurz, wie ich finde), sollen Leute unterschiedlichster Couleur ihre persönliche Wohnutopie wahr machen. Oder weniger blumig ausgedrückt: tun was man will, in einem Haus was ohnehin abgerissen wird. Umgestalten, Kunst machen, was auch immer. Klingt spaßig, wie ich finde. Möge das Haus die Abrissbaggerfahrer und Sprengmeister zumindest zu einem traurigen Seufzer verleiten, wenn es dann abgerissen wird. &#039;;
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    <pubDate>Sat, 28 Apr 2007 22:16:59 +0200</pubDate>
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    <title>Joost!</title>
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            <category>computers</category>
            <category>film</category>
            <category>misc</category>
    
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    <author>nospam@example.com (julian)</author>
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    Ãœber &lt;a href=&quot;http://www.joost.com&quot;&gt;Joost&lt;/a&gt; konnte man ja schon allerhand lesen. Auch ich hatte darÃ¼ber berichtet, als das Ganze noch &quot;Venice Project&quot; hieÃŸ. Nur die ZugÃ¤nge zur closed beta waren bisher rar, und als ich dann einen hatte war meine Zeit begrenzt. Jetzt ist das mit der Zeit auch nicht besser, aber ich habe mir vorhin trotzdem das Programm gestartet. Es folgt ein kurzer Nutzungsbericht: &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Interface&lt;/b&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.zeitspuk.de/uploads/Joost3.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:595 --&gt;&lt;img width=&#039;200&#039; height=&#039;125&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.zeitspuk.de/uploads/Joost3.serendipityThumb.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Die Designer von Joost haben ganz offensichtlich einen Mac. Oder mehrere. Das fÃ¤llt spÃ¤testestens beim halbtransparenten MenÃ¼ auf, das stark an das von Quicktime erinnert und sich auch so verhÃ¤lt.&lt;br /&gt;
Aber auch ein Dashboard mit Widgets hat Joost eingebaut, auf eigenbauten und Ã¤hnliches darf man dann gespannt sein. Aussehen tut das zumindest so: &lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.zeitspuk.de/uploads/Joost4.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:596 --&gt;&lt;img width=&#039;200&#039; height=&#039;125&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.zeitspuk.de/uploads/Joost4.serendipityThumb.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;QualitÃ¤t&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Technisch gesehen streamt Joost akzeptable BildqualitÃ¤t bei 76-80KB/s. Momentan gibt es dank Beta noch keine verlÃ¤sslichen Daten Ã¼ber den Upstream, der lag bei mir unter einem KB. Die Latenzbedingten Aussetzer halten sich stark in Grenzen und auch die Vor-Caching-Zeit ist sehr kurz gehalten. Eine von mir fÃ¼r fÃ¼nf Minuten angesehene National Geographic-Dokumentation konnte qualitativ fast schon mit normalem Kabel-TV mithalten, ein weiterer Film aus dem Poker-Kanal hingegen war stark Artefaktlastig. Mehr Empirie wÃ¤re hier natÃ¼rlich Sinnvoll um verlÃ¤ssliche Aussagen zu treffen. Darf aber jemand anderes mit mehr Zeit machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Werbung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.zeitspuk.de/uploads/Joost2.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:594 --&gt;&lt;img width=&#039;200&#039; height=&#039;155&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.zeitspuk.de/uploads/Joost2.serendipityThumb.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Joost wird Werbefinanziert sein, soviel war ja schon vorher klar. Die Werbung ist auch schon in der Beta eingebaut, zumindest begrÃ¼sste mich vor einem der Filme ein T-Mobile-Clip der etwa fÃ¼nf Sekunden lang war. Ob es auch Werbeunterbrechungen oder lÃ¤nger clips geben wird, wird sich zeigen. HÃ¤ngt vielleicht auch vom Programm ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Programm&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.zeitspuk.de/uploads/Joost1.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:593 --&gt;&lt;img width=&#039;200&#039; height=&#039;155&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.zeitspuk.de/uploads/Joost1.serendipityThumb.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Viacom hat letztens einen Deal mit Joost abgeschlossen. Weitere werden folgen. Momentan gibt es einen Kanal mit alten National Geographic-Dokumentationen, einen mit Poker-Spielen, einen fÃ¼r Autorennen und noch ein paar andere. Dass vom Programm der Erfolg abhÃ¤ngt dÃ¼rfte klar sein, technisch hat Joost das Zeug dazu. 
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var flattr_dsc = &#039;Über Joost konnte man ja schon allerhand lesen. Auch ich hatte darüber berichtet, als das Ganze noch \&quot;Venice Project\&quot; hieß. Nur die Zugänge zur closed beta waren bisher rar, und als ich dann einen hatte war meine Zeit begrenzt. Jetzt ist das mit der Zeit auch nicht besser, aber ich habe mir vorhin trotzdem das Programm gestartet. Es folgt ein kurzer Nutzungsbericht:   Interface:     Die Designer von Joost haben ganz offensichtlich einen Mac. Oder mehrere. Das fällt spätestestens beim halbtransparenten Menü auf, das stark an das von Quicktime erinnert und sich auch so verhält.  Aber auch ein Dashboard mit Widgets hat Joost eingebaut, auf eigenbauten und ähnliches darf man dann gespannt sein. Aussehen tut das zumindest so:     Qualität  Technisch gesehen streamt Joost akzeptable Bildqualität bei 76-80KB/s. Momentan gibt es dank Beta noch keine verlässlichen Daten über den Upstream, der lag bei mir unter einem KB. Die Latenzbedingten Aussetzer halten sich stark in Grenzen und auch die Vor-Caching-Zeit ist sehr kurz gehalten. Eine von mir für fünf Minuten angesehene National Geographic-Dokumentation konnte qualitativ fast schon mit normalem Kabel-TV mithalten, ein weiterer Film aus dem Poker-Kanal hingegen war stark Artefaktlastig. Mehr Empirie wäre hier natürlich Sinnvoll um verlässliche Aussagen zu treffen. Darf aber jemand anderes mit mehr Zeit machen.     Werbung  Joost wird Werbefinanziert sein, soviel war ja schon vorher klar. Die Werbung ist auch schon in der Beta eingebaut, zumindest begrüsste mich vor einem der Filme ein T-Mobile-Clip der etwa fünf Sekunden lang war. Ob es auch Werbeunterbrechungen oder länger clips geben wird, wird sich zeigen. Hängt vielleicht auch vom Programm ab.         Programm  Viacom hat letztens einen Deal mit Joost abgeschlossen. Weitere werden folgen. Momentan gibt es einen Kanal mit alten National Geographic-Dokumentationen, einen mit Poker-Spielen, einen für Autorennen und noch ein paar andere. Dass vom Programm der Erfolg abhängt dürfte klar sein, technisch hat Joost das Zeug dazu. &#039;;
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    <pubDate>Thu, 22 Feb 2007 10:56:21 +0100</pubDate>
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    <title>Die Suche nach Jim Gray</title>
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    <author>nospam@example.com (julian)</author>
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    Datenbank-Pionier Jim Gray wird seit einigen Tagen auf offener See vermisst. Die US-KÃ¼stenwache hat die Suche nach ihm eingestellt, aber DU kannst helfen. Wie? Google hat seine Hilfe mit Maps angeboten und zsuammen mit der Nasa Bilder der letzten Tage aus den fraglichen Gebieten im Pazifischen Ozean online gestellt. Ãœber Amazons &quot;Mechanical Turk&quot;-Plattform kann der mithelfende User nun eben diese Bilder bewerten, und auf nÃ¼tzlichen Inhalt durchsuchen. Gemeinsam hofft man, zigtausende Bilder rechtzeitig bearbeiten zu kÃ¶nnen, um beispielsweise im Falle einer Havarie (Sollte Jim Gray im Meer treiben so ist es wohl zu spÃ¤t) doch noch Hilfe schicken zu kÃ¶nnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechende &lt;a href=&quot;http://www.mturk.com/mturk/preview?groupId=J0XZ58STDWJZ5QY4F9M0&quot;&gt;Mechanical Turk-Seite&lt;/a&gt; findet sich hier, mehr Information &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2007/02/03/technology/03search.html?_r=2&amp;ref=technology&amp;oref=slogin&amp;oref=slogin&quot;&gt;bei der New York Times&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 04 Feb 2007 01:58:42 +0100</pubDate>
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