Es geht hoch her in den Internet-Debatten. Sei es die spackenkritische Privatsphäria, seien es Anonymous, seien es Diskussionen um Verteidigungskämpfe und wie diese zu führen seien, sei es das ganze Ding mit dem Urheberrecht, der Kulturwertmark und der Abschaffung von allem. Ich habe etwa 2007 mein Engagement in Sachen Netzpolitik von "jede freie Minute" auf "wenn es passt" zurück geschraubt und wenn ich mir das ganze Ding so angucke, viel hat sich nicht verändert.
Wir, und ich meine hier alle, die sich progressive Gedanken zur sich verändernden Welt machen, diskutieren immer noch um die gleichen Dinge, wir führen einen Verteidigungskampf nach dem anderen. Und das meistens unglaublich spät, ACTA war schon damals ein Thema, die Vorratsdatenspeicherung auch. Aus welchem Grund auch immer hat die Politik es geschafft, unsere Geschwindigkeit an die ihre anzupassen.
Heute ist die Wired in Deutschland erschienen, ein Magazin das ich schon in den USA total überbewertet fand, und von dem ich mir auch in Deutschland vor allem verspreche, dass sie mehr Leuten die Möglichkeit gibt, sich als hipper "Geek" zu fühlen. So gesehen passt die Wired, so als Lifestyle-Artikel, eigentlich ganz gut zur GQ, der sie heute beigelegt ist.
Nun gab es einige Aufregung über den Umstand. Bei der Mädchenmannschaft wird sich beschwert, dass die Wired einem solch sexistischen Heft beiliegt und die Klischees bedient, Technik sei ja nur so ein Männerding. Nun, vielleicht ist das so, leider bedient es aber vor allem die Marktumstände, die sagen: "Technikzeitschriften liegen bei der Zielgruppe näher an der GQ als an Modezeitschriften". Aber von vorne:
Auch ich mag die GQ nicht. Sie bedient Klischees, zementiert den Status Quo und gibt sich bisweilen in Sexismen ab, die ich nicht tolerieren mag. Aber: Der Condé-Nast-Verlag ist kein Weltverbesserungsverein, der sich das Aufbrechen des Patriarchiats auf die Fahnen geschrieben hat, sondern ein Laden, der Geld machen will. Wenn er das mit Magazinen wie der GQ tut, dann darf man das durchaus kritisieren.
Aber sehen wir es doch einmal von anderer Warte. Da ist dieser Verlag, der hat die Namens- und Urheberrechte an einer Publikation namens "Wired".
Was macht der sonst so? Schauen wir in die Wikipedia:
Die Condé Nast Verlags GmbH ist eine 100%-Tochtergesellschaft der britischen Verlagsgruppe Condé Nast Publications, die zur US-amerikanischen Mediengruppe Advance Publications gehört. Der deutsche Tochterverlag wurde 1978 in München gegründet. Er gibt derzeit die Frauenmagazine Vogue, Glamour, myself, den Lifestyle-Männertitel GQ, das Männer-Modemagazin GQ Style sowie die Wohn- und Designzeitschrift AD (Architectural Digest) heraus.
Vogue, Glamour, myself, GQ, GQ style und AD, das ist deren bisheriges Portfolio. Nun möchte man die Wired in .de rausbringen und weiß, aufgrund von langjähriger Verlegererfahrung, dass das nicht so einfach ist. Ein der Masse unbekannter Titel (und jetzt geht mal nicht von den gefühlt 750 Early Adoptern aus, die sich das Ding eh kaufen würden), müsste beworben werden. Plakatwerbung, Werbung in eigenen Publikationen gibt es immerhin kostenlos, aber man will evtl TV-Spots schalten und darüberhinaus muss man durchaus etwas Geld fließen lassen, um Kioskbesitzer dazu zu überreden, für das Magazin Fläche im Laden bereit zu stellen. Sprich: das ist ganz schön teuer für ein Magazin, bei dem man sich nicht sicher ist, ob es in Deutschland Publikum fände. Und: die Wired ist aufwändig produziert, sicherlich viel aufwändiger als die GQ mit ihren zum Teil platten Texten. Die Herren Knüwer und Sixtus, aber auch Fräulein Tessa und die anderen Damen sind keine praktikanten, die einer schönen Fotostrecken mittelmäßige Texte unterjubeln. Artikel wollen bezahlt werden. etcetc.
Sind wir also immer noch bei den Überlegungen: Verlag will Wired in Deutschland testen und eine erste Ausgabe auf dem Markt zu platzieren kostet Geld. Also was tun? Da gibt's ja noch die Bündelungsmöglichkeit. Vogue und GQ haben je ca. 140.000 Druckauflage, die Glamour ist 4x so groß.
Dann macht man mal eine kurze Marktanalyse, so aus dem Kopf heraus, und kommt zu folgendem Schluss: Vogue und Glamour eignen sich qua Zielgruppe nicht zwingend, um zusätzliche Leser für ein Technik-Magazin zu finden. Klar, wer sich die Wired kaufen will, dem ist vielleicht auch egal, was da sonst noch so beiliegt und im Mülleimer wandert, aber das ist ja nicht das Ziel von Condé Nast. Das Ziel ist, und das muss man sich klar werden: Möglichst große Zielgruppe, die nicht twittert, knüwers blog liest oder sich sonst im Netz informiert, kriegt mit, dass es da ein neues Magazin gibt, das sie interessant finden könnte.
Das ist ein Marketinginstrument, um an die Käufer von 140.000 gedruckten GQs ranzukommen. Plus ein paar wenige, die sich denken "Geil, Wired, den Rest schmeiß ich halt weg".
Nun muss ich doch noch einmal etwas loswerden in Richtung dieser Partei über die gerade alle reden. Viel wurde all jenen vorgeworfen, die sich in den letzten Tagen kritisch äußerten. Jede kleinigkeit wurde als "Bashing" verschrien, jeder größere Angriff mit Beleidigungen und Diffamierungen gekontert. Natürlich nicht von der Partei selbst, aber vom Umfeld aus. Das wiederum erinnert igendwie an religiöse Hetzkampagnen. Da ist auch nie die Kirche schuld, manchmal nichtmal deren Mitglieder. Was aber zählt, ist die grundsätzliche Mentalität und die gibt sich wie folgt: da passiert etwas, was man durchaus kritisieren kann, der Mob wirft sich auf den Kritiker und die Oberhäupter haben nichts besseres zu tun, als die Kritiker zu beschwichtigen. Noch besser allerdings: jene Oberhäupter stellen sich danach hin und sagen "Nein, das sind ja nicht wir, nur irgenwelche dummen Mitläufer".
Nun wurde sich da ja auch schon genügend darüber ausgelassen und mir persönlich geht es so lange noch gut, wie der Hass sich in geschriebenen Worten im Internet ausdrückt. Aber wenn ich sehe, was zum Beispiel mit Julia Seeliger passiert, frage ich mich manchmal schon, ob bald die ersten Eier fliegen.
Wie dem auch sei: Was alle Mann an Bord mal verstehen müssen ist zweierlei: Zum einen haben wir Wahlkampf. Gewöhnt euch daran, wenn es um Wählerstimmen geht ist nicht jeder für euch. Das unterscheidet euch übrigens als Partei von einer NGO. Zum anderen: hätte man auf die erste Kritik anders reagiert, hätte man sie ernst genommen, die ganzen Blogs, wäre das Thema womöglich gar nicht derart hochgekocht. Dass den Piraten neuerdings sogar die Dynamik von Internetdiskussionen fremd scheint, macht mir irgendwie Sorgen.
P.S: Mag sein, dass ich übertreibe, das tu' ich in diesem Fall gerne.
Ich schiebe diesen Post schon sehr sehr lange vor mir her, möchte aber nun doch einmal den ein oder anderen Gedanken zur Piratenpartei loswerden.
Um irgend einen Einstieg zu finden möchte ich sagen: Mich wurmt die Piratenpartei, auch wenn es mich freut, welche Kreise der Gesellschaft hier gerade eine massenhafte Politisierung erleben.
Schon einige Monate vor der Wahl las ich "Alpha Dogs", ein Buch des Times-Redakteurs James Harding, der schon während der Präsidentschaftswahl 2004 über die Hintergründe solcher Männer wie Bush-Berater Karl Rove recherchierte.
Heraus kam die Geschichte von Sawyer Miller, einer New Yorker Beratungsfirma, die in den 80er Jahren das politische Geschehen von den Philippinen über Südamerika bis nach Washington beeinflusste. Ehemalige Mitarbeiter sind bis heute wichtige Berater überall in der Welt und haben Gerhard Schröder und Tony Blair genauso beraten wie Jelzin, Berlusconi, den Dalai Lama und Kim Dae Jung in Südkorea. Das Buch dreht sich um die Professionalisierung von Politik und die politische Nutzung von Medien. Über Fokusgruppen und durchdachte Medienkampagnen, perfekt ausgedacht vom ehemaligen Werbetexter Scott Miller ("Have a Coke and a Smile") und dem Oscar-Prämierten Dokumentarfilmer David Sawyer.
Nun hatte ich ein klein wenig mehr... Sensation... erwartet in diesem Buch. Irgendwie blieb mir die große Enthüllung versagt, vielleicht auch weil es einfach keine solche gibt. Statt dessen werden interessante Geschichten von Wahlkämpfen und politischen Kampagnen erzählt. Es wird deutlich, was das Fernsehen für eine Revolution in der politischen Landschaft auslöste, und warum jene, die das zuerst erkannten, auch erfolgreich waren.
Anhand von Alberto Fujimori wird erzählt, was Momentum in einem Wahlkampf auslösen kann, und warum ein unbekannter japanischer Einwanderer binnen Wochen dem Autor Mario Vargas Llosa den schon sicher geglaubten Wahlsieg entreißen konnte.
Dabei kam "Alpha Dogs" je nach Sichtweise zu spät oder gerade recht: Rechtzeitig zum Präsidentschaftswahlkampf veröffentlicht reicht das Buch zur Analyse des Wahlkampfes gerade einmal beim auch in dieser hinsicht konservativen John McCain. Nicht nur hat Obama mit seinem Internetwahlkampf Maßstäbe gesetzt, und sogar auf Werbung in Computerspielen zurück gegriffen, seine ganze Kampagne unterscheidet sich deutlich von dem seit den frühen 80ern so praktizierten Fokusgruppenmuster.
Nils Minkmar schreibt in der Faz, Barack Obamas Wahlkampf sei Endlich Erwachsen.
Es ist aber nicht nur das Erwachsenwerden. Es ist das Entwachsen aus dem Fernsehzeitalter, aus der monopolisierten Medienwelt, in der sich nur weniger Massenkanäle bedient werden konnte. Und es ist das Ende von Fokusgruppen und "going negative". All das, was in besagtem Buch so ausführlich erklärt wurde.
James Harding hat also mit Alpha Dogs - wahrscheinlich recht unabsichtlich - einen Rückblick auf eine gerade zuende gegangene Epoche geschrieben. Er hat just in dem Moment veröffentlicht, als all das, was er beschreibt, obsolet wurde. Passender konnte der Zeitpunkt nicht sein.
Bleibt die Frage, ob nun eine neue Generation von Wahlkämpfern die Welt bereisen wird. Eine Generation, die einmal mehr erklärt, wie man moderne politische Kampagnenarbeit macht. Mit Twitter und Facebook, mit einer geraden Linie und eigenen Ideen. Vielleicht bleibt es aber auch bei "dem einen". Immerhin hatte auch Hillary Clinton mit Mark Penn einen Pollster der alten Schule, der mit der Erfindung des Wortes "Soccer Mom" seinen ganz eigenen Beitrag zur Fokusgruppenbestimmung hatte.
Während ich mich darauf vorbereite, dass heute um 20:05 aufgrund von Netzüberlastung Deutschlandweit das Stromnetz ausfallen wird, möchte ich mal eben auf die Aktion Licht an! hinweisen, die von so ziemlich allen Umweltorganisationen die nicht zur Lichtaus-Aktion aufrufen und ein paar anderen getragen wird.
Kern der Sache: Licht aus, Glühbirnen ausschrauben, Energiesparlampen rein, zum Ökostrom wechseln, Druck auf Politik machen. Find ich gut. Ich betreibe meine Energiesparlampen übrigens seit Januar mit Strom von den Energiewerken Schönau.
Ich war ja schon wirklich oft in München. Trotzdem werde ich mich an die Stadt nicht gewöhnen. Heute auch wieder seltsame Dinge. Als ich eine Straße hinunter lief sah ich ein Plakat der Bayernpartei, das für einen Veranstaltung warb mit dem Titel "Weltstadt mit Herz - was ist davon noch übrig?". Etwa Zehn meter weiter lief ich zwei Lesben entgegen die Hand in Hand die Straße hinunter schlenderten. Da musste ich dann doch lachen.
Abends angekommen und gemerkt, dass die halbe Kleidung noch in Berlin an einem Wäscheständer hängt. Morgen also noch zurück. Ansonsten relaxen bis Samstag.
Samstag dann um 15:30 zusammen mit Petra Buhr ein Vortrag über den WIPO Broadcasting Treaty. Glaube der wird gut.
Wie mir Magnus von Piratbyrån gerade mitteilt und der PirateBay-Admin brokep bloggt, hat die Schwedische Polizei die Anweisung an alle schwedischen Internet-Provider gegeben, The Pirate Bay auf die schwedische Kinderporno-Filterliste zu nehmen. Diese Liste ist zwar nicht verpflichtend, allerdings verwenden die Provider alle diese Liste. Also: Demnächst wird The Pirate Bay in Schweden nicht mehr verfügbar sein. Dabei gab es noch keinen einzigen Fall von Kinderpornographie in diesem Bittorrent-Tracker, geschweige denn dass TPB selbst kinderpornographische Inhalte anbieten würde.
All das basiert wohl auf einer Entscheidung "auf sehr hoher Ebene", so Magnus. Wahrscheinlich hat Staatsanwalt Håkan Roswall, der auch schon für die Hausdurchsuchung im letzten Jahr verantwortlich war, damit zu tun. Mehr hoffentlich bald, wenn The Pirate Bay wohl auch eine Pressemitteilung dazu herausgibt.
Schon spannend, dass man nun einfach auf der Bundestags-Website bei den einzelnen Abgeordneten sehen kann, wer welche Nebeneinkünfte hat. Besonders spannend natürlich, die neun klagenden Abgeordneten, und was sie wohl getrieben haben mag. Leider ist die Realität bei den meisten eher langweilig.
Dennoch, eine Aufzählung:
Friedrich Merz (CDU) ist immerhin Angestellter einer Frankfurter Anwaltskanzlei. Zusätzlich ist er Aufsichtsrat bei AXA, BASF Antwerpen, Commerzbank, DBV/Winterthur, Deutsche Börse AG, IVG Immobilien AG, Interseoh AG und Stadler Rail Bussnang AG/Schweiz. Nebenbei noch bei Borussia Dortmund, das aber Ehrenamtlich. Vorträge hält er keine, dafür fehlt ihm wohl die Zeit.
Norbert Lammert (CDU) hat erstaunlich wenig Nebeneinkünfte an sich selbst gemeldet. Aufsichtsrat ist er bei RTL und RAG sowie bei einigen Kulturveranstaltungen im Ruhrgebiet. Zudem ist er in einer Reihe Stiftungen involviert. Adenauer, Stiftung Deutsche Sprache, etc.
Siegfried Kauder (CDU) ist in einer Anwaltskanzlei tätig. Ansonsten nur Ehrenamtlich und nicht allzu wichtig, wie mir scheint.
Hans-Joachim Otto ist ebenfalls in einer Anwaltssozietät aktiv. Ansonsten fast nur ehrenamtliche Tätigkeiten, etwa im RTL-Programmausschuss, Goethe-Institut München, Kulturstiftung des Bundes, Nationale Initiative für Internet-Sicherheit e.V. (NIFIS) und Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
Peter Danckert (SPD) ist Aufsichtsratsmitglied bei der Marseille-Kliniken AG. Und ebenfalls Rechtsanwalt und Notar.
Max Straubinger (CSU) ist Generalvertreter bei der Allianz und bei der Münchener und Magdeburger Agrarversicherung AG.
Wolfgang Götzer (CSU) ist Aufsichtsratsmitglied bei ISP Scholz Ingenieure in München. Zudem ist er Anteilseigner einer Rechtsanwaltssozietät
Marco Wanderwitz (CDU) Ist Rechtsanwalt und Vorstand der Sachsenring-Rennstrecken-Management GmbH.
Heinrich Leonard Kolb (FDP) ist Geschäftsführer der Kolb Zulieferungen GmbH und anderen Kolb GmbHs . Zusätzlich ist er Beiratsmitglied einer Volksbank und Beirat der Gothaer Versicherungsbank.
Sibylle Laurischk (FDP) Ist Rechtsanwältin, hatte aber seit 2005 nur einen Mandanten der ihr zwischen 1000 und 3500 Euro gebracht hat. Ansonsten ist sie Mitglied in örtlichen Aufsichtsräten.
Während ISPs vielerorts, gegängelt von der Platten-und Filmindustrie, überlegen, P2P-Traffic zu beschneiden und andere ihren Kunden bei zu viel des besagten Traffics kündigen, hat ein Provider in Australien entschieden, seinen Kunden entgegen zu kommen. Und so wird in Zukunft P2P-Traffic bevorzugt behandelt...
Ich bin für die Freiheit der Presse. Ich stehe dafür ein, betätige mich politisch und äussere mich, wenn ich denke dass die freie Meinungsäusserung und die freie Arbeit von Journalisten in Gefahr ist. Sei es hierzulande oder in repressiven Regimes, seien es Star-Journalisten oder Blogger. Jederzeit.
Jederzeit?
Nun, manche Medien glauben, Pressefreiheit müsse sich maximal auf die Privatsphäre von Menschen ausdehnen, die im Licht der Öffentlichkeit sind. Auch, wenn das Licht der Öffentlichkeit erst von den Medien auf sie gerichtet wurde. Im Konkreten geht es um ein Urteil des Bundesgerichtshofes, dass Herbert Grönemeyers Freundin keine Paparazzi mag die ihre Fotos an die Bunte verkaufen.
Dann kommen so Zitate zustande wie
Die Folgen, die solche elitären und zugleich höchst subjektiven Maßstäbe für die Prominentenberichterstattung sowohl in der Boulevard- als auch in der seriösen Presse haben, sind kaum abzusehen.
Was ausgerechnet die Freundin eine bekannten Sängers in der seriösen Presse zu suchen hat, was an einem eigentlich recht objektiven Urteil "höchst subjektiv" sein soll und andere Dinge kann ich tatsächlich nicht absehen.
Was es ausserdem soll, in einer solchen Sache den Untergang des Abendpresselandes auszumachen anstatt sich auf echte Gefahren für Presse und Demokratie zu beschränken, verstehe ich auch nicht.
Und selbst wenn ich mich jetzt mit dem eigentlichen Inhalt beschäftige: nur weil Herbert nicht immer Privatmann sein möchte, muss seine Freundin da nicht mitmachen. Alles andere ist eine sehr perfide Logik, die bedeuten würde, dass sie ja selbst schuld sei, wenn sie mit diesem Menschen eine Beziehung eingehe.
Ich meine es ernst: Wählt Mike Gravel! Ich meine, wenn ich dürfte, also wenn ich US-Bürger wäre und auch dort wohnen würde, wenn ich Mitglied der Demokratischen Partei wäre, gingen all meine Stimmen, in den Vor- und Hauptwahlen, genau an diesen Menschen. Der beste Wahlwerbespot aller Zeiten. Ernsthaft.