Eigentum und andere Dinge6. April 2012 / Kategorie: misc
Das Eigentum wie wir es kennen ist im Wandel. Es ist eine schleichende Revolution und ich bin mir ganz sicher, viele werden dies zunächst als steile These abtun - aber es tut sich was und das nachhaltig, da bin ich mir sicher. Doch von vorne:
Seit einigen Monaten lebe ich in einem Zustand, den man für konservative Menschen aus der Generation meiner Großeltern getrost als "Ohne festen Wohnsitz" beschreiben könnte. Das heisst nicht, dass ich nicht wüsste, wo ich heute Nacht schlafen soll. Oder morgen Nacht. Aber das Gefühl eigener vier Wände, und vor allem eigener Möbel und Dinge, das gibt es gerade nicht. Zuerst waren es bauliche Maßnahmen in meiner Karlsruher Wohnung, dann mein Umzug nach Hamburg. Ich bin hier gut untergebracht, keine Sorge. Aber darum geht es hier nicht. Vielmehr um all das, was die letzten Monate mit meinem Bewusstsein angestellt haben. Schon Anfang letzten Jahres begann mich das Thema Mobilität immer stärker zu faszinieren. Ich hielt kleinere Vorträge über das Leben unterwegs und die Möglichkeiten, die mir die Technologie bietet. Ich bloggte über Barfuß-Schuhe, legte mir eine leichte (550 Gramm)-Allwetterjacke zu, kaufte mir ein faltbares Reiserad und war sehr glücklich darüber, all dies auf vielen Reisen, vor allem beruflicher Natur, einsetzen zu können. Dann eben die Wohnungssache und plötzlich hatte ich nur noch das bei mir, was ich täglich brauche. Kleidung natürlich, und dort wo ich schlafe auch einen ausreichenden Satz an Körperpflegeprodukten und Nahrungsmitteln. Unterwegs das Fahrrad, meinen Boblbee-Rucksack samt Gepäcknetz und Extra-Tasche, einen Ebook-Reader, Smartphone, Laptop, und ein iPad, das ich nicht mal zwingend bräuchte.
Und mit der Abwesenheit all der anderen Dinge kam ein Gefühl auf, das ich vielleicht sogar mit "Leichtigkeit" beschreiben kann. Nichts mehr besitzen. Morgen mal eben nach Hamburg ziehen können, ohne dass ein Umzugswagen involviert ist. Meine Besitztümer, Schränke wie Küchengeräte, aber auch Bücher, Stereoanlage oder XBOX allesamt untergebracht in einem Lagerraum in einem Karlsruher Industriegebiet. Und so verbot ich mir zunächst, neue Sachen zu kaufen. Die Versuchung war groß, schließlich habe ich Internet-Anschluss und die Menge an nützlichen und unnützen Gadgets, die mich in Versuchung bringen, ist gigantisch. Anfangs musste ich häufig diesen "Will ich haben"-Gedanken zu bremsen. Dreimal überlegen, mir den Kauf zu verbieten. Alles nur, weil ich gerade keinen Platz habe, alles unterzubringen. Doch mit der Zeit wurde daraus ein "Brauche ich das?". Es ist nicht so, dass ich früher meine Wohnung wahllos mit Zeug vollgestopft hätte. Aber die wenigen Impulskäufe sind nun auch Vergangenheit. Wie sehr sie das sind wurde mir klar, als ich vor einigen Tagen mit einer Freundin redete und sie mit großen Augen anstarrte, als sie von ihrer Action-Figure-Kollektion erzählte. Nicht, dass ich kein Verständnis für nerdige Hobbys hätte, aber bei mir hatte sich inzwischen ein völliges Unverständnis für den Erwerb von Zeug, das keinen praktischen Nutzen hat, entwickelt. Und die Wissenschaft untermauert mein Gefühl dabei. Der Psychologe Ryan Howell fand mit seinem Team heraus, , dass der Besitz von "Stuff" keineswegs glücklicher macht. Es war kein radikaler Schritt, aber ich bin angekommen, wo ich Dinge nach Mobilitätsgesichtpunkten kaufe. Wo ich nicht mehr brauche als ein Bett, einen Schreibtisch und eine Couch. Eine Küche natürlich. Auch gerne gut ausgestattet. Vor allem, weil es keine stündlich mietbaren Küchen gibt und ich sehr gerne koche. Einen Fernseher, um gelegentlich Filme zu gucken, weil es keine stündlich mietbaren Fernseher gibt. Und eine Stereoanlage, weil ich ein sozialer Mensch bin und auch gerne Gäste auf meiner Couch habe, mit denen ich Musik hören kann. Mspro, mit dem ich mich in den letzten Tagen viel zu dem Thema unterhalten habe, ist da einen kleinen Schritt weiter : er hat kein Wohnzimmer mehr, sondern nutzt eines der Cafés in seiner Umgebung um Freunde zu treffen. Kann man durchaus machen. Der Punkt ist aber: Ich glaube, ich bin nicht alleine. Und ich glaube, wir werden mehr. Je mehr Leuten ich von meiner Situation erzähle, desto mehr ähnliche Geschichten höre ich. Von Projekten wie der "100 thing challenge". Von modernen Nomaden. Von Anleitungen zum Glücklichsein, die damit enden, alle Besitztümer loszuwerden. Und tatsächlich fällt uns dieses Ideal leichter als je zuvor. Alle Musik, Bücher und Filme, ja unsere ganze Kultur passt in ein einzelnes Gerät. Maximal vier, wenn man vollen Komfort möchte. Und weil Laptop, iPad, Smartphone und Ebook-Reader je nach Konfiguration gemeinsam kaum mehr als zwei Kilogramm wiegen, ist es ein Leichtes, all das mit uns herum zu schleppen. Atlas oder Globus, Wecker, Notizbuch und Taschenrechner: alles ein Gerät. Selbst das Wissen der Welt passt in unsere Hosentasche. Ich habe in den letzten Monaten sehr wenig für Dinge ausgegeben, und es war immer bedarfsorientiert. Neue Gadgets, weil die alten nicht mehr meinen Anforderungen entsprachen oder kaputt waren, zum Beispiel. Oder der Zeo Sleep Manager Mobile, um meinen Schlaf zu optimieren, und ein guter Kopfhörer (150 Euro), vor allem weil mir meine Stereoanlage fehlt. Dazu dringend notwendiges Zubehör fürs Fahrrad, wie ein neues Schloss und Schutzbleche. Damit bin ich für die nächste Zeit gerüstet. Was ich mir sonst kaufen sollte, ist mir nicht klar, meine übrigen Ausgaben beschränken sich auf Nahrungsmittel und gelegentliche Bahnfahrten, eine größere Reparatur an meinem Backenzahn, sowie Eintrittskarten für Kino und Konzerte. Dabei verdiene ich mit meinem momentanen Gehalt genug. Geld wird sich also ansammeln, wie in den letzten Jahren. Nun bin ich nicht der Standardfall. Aber ich glaube, einen gewissen Trend zu erkennen, eine Richtung in die es in Zukunft gehen wird. Elektronische Gadgets werden nur noch marginal besser, für viele Einsatzzwecke tut es auch ein gebrauchtes iPad1 oder ein Nexus One. Und die anderen Sachen? Vor genau einem Jahr startete Neighborgoods. Ein, wie ich es gerne beschreibe, "Ebay für's Verleihen". Meine Bohrmaschine kann ich also künftig für ein paar Euro von Leuten in meiner Umgebung leihen, wenn ich sie denn mal brauche, was nicht häufiger als ein-, vielleicht auch zweimal im Jahr vorkommt. Neue Carsharing-Dienste sprießen aus dem Boden und haben das Potenzial, die Autoindustrie gehörig durcheinander zu schütteln, hohe Spritkosten tun ihr übriges. Mspro schreibt, , Eigentum wird seinen funktionalen Nutzen verlieren, die Entwicklung gehe hin zu mehr Mietmodellen. Ich glaube, er hat im Prinzip Recht. Allerdings geht es mir weniger um die Wohneigentumsfrage, die für viele auch mit Zukunftsinvestition zu tun hat, sondern um die Frage, was es für eine wachstumsorientierte Wirtschaft bedeutet, wenn Konzepte, die auf dem Teilen von Eigentum basieren, den Erwerb ersetzen? In den USA gibt es mittlerweile Tech-Shops, in denen vom Laser bis zur CNC-Fräse alles auf Stundenbasis gemietet werden kann. Um mal eben etwas herzustellen. Dienste wie Shapeways und die Verfügbarkeit von 3D-Druckern sorgen nicht nur für einen Hohen Grad an Individualisierung, sondern vor allem dafür, dass man nicht mehr auf Vorrat kauft. Kein "Das könnte ich irgendwann mal gebrauchen". Cory Doctorow sprach auf dem 28C3 von zuküftigen Kämpfen um das sogenannte geistige Eigentum, die sich längst nicht mehr nur um Kultur drehen werden. Die produzierende Industrie wird ebenfalls - wie er sagt - versuchen, ihre Pfründe zu sichern, da bin ich mir sicher. Aber ich glaube, die eigentliche Revolution beginnt schon viel früher, und zwar in den Köpfen der Menschen und auch ganz unabhängig von abstrakten Debatten um Ressourcenverteilung und den Grenzen des Wachstums. Wenn ich weniger Geld brauche, um Dinge zu kaufen, dann kann ich es in andere Sachen investieren. Das wiederum passt hervorragend zu meinen Gedanken, die ich vor einigen Tagen zum Thema Crowdfunding äußerte. Speziell, wenn es die Möglichkeit gibt, für ein paar Euro Investition etwas zurück zu erhalten - eine hochinteressante Sache. Oder ich arbeite weniger bzw. beschäftige mich mehr mit Dingen, die mir kein Geld einbringen. Denn wozu sollte ich noch Eigentum besitzen wollen? Für 'schlechte' Zeiten? Je nachdem wie diese aussehen, nützt mir dann auch Eigentum nichts. Nun kommt oft der Einwand, dies sei ja jetzt aber eine ganz schön grostädtische Denke. Klar, Carsharing ist in dem kleinen, beschaulichen Dorf im Schwarzwald, aus dem ich komme, nicht denkbar. Das klingt plausibel. Wirklich? Unser Nachbar hatte eine Werkstatt. Mit Kreissäge, Drehmaschine, ja sogar mit dem Material und den Formen, um Kanus zu bauen. Und wir durften sie nutzen, wenn wir wollten. Das war selbstverständlich, so wie ich ihm beim Einrichten seiner Bürorechner half und manchmal beim Schneiden des Kirschbaums. Fahrgemeinschaften sind ebenfalls viel älter als das Internet und ich bin mir sicher, mit steigenden Rohstoffkosten wird es davon auch noch mehr geben. Unsere Wirtschaft befindet sich also in einem Wandel und wenn der Mindset stimmt, wird das bedeuten, dass wir alle gemeinsam weniger Dinge kaufen. Weniger Dinge bedeuten auch weniger Umsatz und damit Wirtschaft, weniger Geld im Umlauf. Reguliert sich dann alles nach unten? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht, weil es gar nicht zwingend unsere Wirtschaft ist, die darunter leiden, wird sondern die produzierende, also vor allem die in China. Es bleibt spannend.
Posted by julian
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Das Eigentum wie wir es kennen ist im Wandel. Es ist eine schleichende Revolution und ich bin mir ganz sicher, viele werden dies zunächst als steile These abtun - aber es tut sich was und das nachhaltig, da bin ich mir sicher. Doch von vorne: Seit einigen Monaten lebe ich in einem Zustand, den man für konservative Menschen aus der Generation meiner Großeltern getrost als \"Ohne festen Wohnsitz\" beschreiben könnte. Das heisst nicht, dass ich nicht wüsste, wo ich heute Nacht schlafen soll. Oder morgen Nacht. Aber das Gefühl eigener vier Wände, und vor allem eigener Möbel und Dinge, das gibt es gerade nicht. Zuerst waren es bauliche Maßnahmen in meiner Karlsruher Wohnung, dann mein Umzug nach Hamburg. Ich bin hier gut untergebracht, keine Sorge. Aber darum geht es hier nicht. Vielmehr um all das, was die letzten Monate mit meinem Bewusstsein angestellt haben.
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Mieten fühlt sich halt nicht so sicher an wie besitzen.
Wo definitiv ein Konfliktpunkt ist, wäre sowas wie ÖPNV-Monatskarte teilen. Naja, ÖPNV ist ja gerade ein perfektes Beispiel für "Mieten", wenn auch schon seit Urzeiten existent. Niemand kauft sich ja ne eigene UBahn oder nen Bus, sondern lediglich Zugang...
Ich lebe auch so, und ich sehe definitiv so einen Trend bei meinen Freunden.
Ich selber bin letzten Sommer mit 2 Taschen von Deutschland via Burning Man nach Montreal umgezogen. Mein Rad ist gebraucht gekauft, unsere Moebel sind Fundstuecke von der Strasse. Fuer mich ist am schoensten, dass ich sogar das Land wechseln kann, wie ich moechte. Dieser Minimalismus ist ja wirklich ein Trend, ich hoffe mal, dass der nicht nur zum Ausmisten und Wegwerfen aus Style-Gruenden fuehrt, sondern insgesamt zu weniger Konsum. "Some French socialist said that private property was theft … I say that private property is a nuisance."
Paul Erdős Vielleicht wäre es sinnvoll, auch den Zusammenhang von Eigentum und Freiheit zu bedenken: Eigentum erlaubt mir eine gewisse Unabhängigkeit von denjenigen, die über die Ressourcen verfügen.
Eigentum hat nichts mit Freiheit zu tun. Zugang hat etwas mit Freiheit zu tun. Ich muss kein Auto besitzen, mir reicht Carsharing und der Zugang zu einem. Das gleiche gilt für fast alles andere.
Der Zugang zu den Gütern ist am ehesten gewährleistet, wenn dir diese Güter auch gehören. Sonst bleibst du immer abhängig von demjenigen, der über die Güter bestimmt, also vom Eigentümer. Ich kann über eine Mietwohnung weniger frei verfügen (Umbau, Mietpreis usf.) als über mein eigenes Haus. Eigentum hat also sehr viel mit Freiheit zu tun.
Mietpreise sind genauso Abhängig von Angebot und Nachfrage wie Kaufpreise. Und die Carsharing-Firma ist deutlich abhängiger von mir als es der Autohändler ist, mit dem ich einen Fünf-Jahres-Ratenvertrag habe.
Zudem bindet mich Wohneigentum. Und das mit dem Umbau geht auch nur bedingt, besonders wenn mir nicht das ganze Haus gehört. "Eigentum hat nichts mit Freiheit zu tun" find ich zu idealistisch und zu generell verpackt. Beim Auto ja, Großanschaffungen auch. Aber wenn ich mir zu allen Gütern erst Zugang verschaffen muss, mindert das schon wieder meine Freiheit, ich muss planen und Zeit geht drauf. Minimalismus gut und schön, aber mal eben ins Regal greifen und nicht erst alles buchen müssen hat in manchen Bereichen schon was. Würd mir hier mal differenziertere als nur schwarzweiß-Denken wünschen.
Der Punkt ist ja gerade, dass sich die Zugangsfrage derzeit ändert. Und für mich stellt sich schon die Frage, ob ich mir den immer minimaleren Mehraufwand gebe, um etwas nutzen zu können, ohne es zu besitzen, oder eben den finanziellen Mehraufwand gebe, um langfristigen Zugang dazu zu haben. Oder anders: Jeder materielle Besitztum belastet mich. hindert mich am umziehen, am Reisen...
Das sind eben diese Extrembeispiele, was ich ja mit SW-Denke meinte. Umziehen: Wenn du so oft umziehst, dass es dich in deiner Freiheit einschränkt, mal eine Lieferladung rumzufahren, dann schränkst du dich nämlich schon wieder mit deinen HaveTos ein: ummelden, Ämtergeschichten, Zimmer/Wohnungssuche. Reisen: Ich schleppe selten meine Besitztümer mit, erstens. Und wenn ich nach Hause komm, ist es cool, nicht sofort wieder organisieren zu müssen. Extrembergsteiger ohne Basislager? Ausgeschlossen. Ich glaube, die Grenze zwischen Konsumzwang und Belastung durch Besitz musst du da neu überdenken. Ich versteh wo du hinwillst, aber deine Argumentation überzeugt mich noch nicht.
Es gibt da 3 Sachen:
Klar, zimmer und Wohnungssuche. Da sind wir auch noch lange nicht beim Optimalzustand. Der würde für mich bedeuten, dass es an mehr Orten in der Welt spontan mietbare Wohnungen gibt, die mir bereit stellen, was ich brauche, um für ein paar Wochen unterzukommen. Ich bin ja auch nicht völlig Ortsunabhängig. Ich habe sogar einen festen Job. Aber was mich beeindruckt hat, war diese psychische Freiheit, die mir das ganze "Ohne Dinge sein" gebracht hat. Und klar polarisiere ich, vor allem weil vieles auch Wunschdenken ist. Aber mir ist klar, wo ich hin will, nämlich da, wo ich die Dinge, die ich zum glücklich leben benötige, nicht mehr besitzen muss, um täglichen Zugang zu haben. Sehr lesenswerte Analyse der ich nur an einer Stelle wiedersprechen/ergänzen möchte...
" Weniger Dinge bedeuten auch weniger Umsatz und damit Wirtschaft, weniger Geld im Umlauf. " Einen so linearen Zusammenhang zwischen Güterproduktion und Geldmenge herzustellen ist wohl zu kurz gegriffen. Vgl. zB Definition von Geldmengen / Geldschöpfung / Geldvernichtung hier--> http://de.wikipedia.org/wiki/Geldmenge Volkswirtschaftlich ist die Frage was passiert wenn plötzlich alle Konsumzurückhaltung üben (und es keine grundsätzlichen Änderungen am System gibt) -vgl "Angstsparen" http://de.wikipedia.org/wiki/Angstsparen - interessant bzw. weiter zu betrachten. also rein volks- bzw. betriebswirtschaflich gesehen ist die oben beschriebene Position schon komplexer und sollte ev. bei ein bis zehn alkoholischen Getränken nach Wahl noch erweitert werden damit das Ganze rund wird. Jein. Du hast natürlich recht, Menschen werden ihr Geld anders ausgeben. Aber gerade die produzierenden Industrien und damit auch gewisse Volkswirtschaften, werden weniger Geld bekommen.
Und ja, können wir gern mal bequatschen. Biste auf der Sigint? Add Comment
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