Zwei mysteriöse Blogeinträge in letzter Zeit, komische Fotos, was macht der da bloß? Nun, aland ist eine interaktive, zeitbasierte Medienkunstinstallation und hat ihren Namen unter anderem von "Al Andaluz".

Sie beginnt mit dem Wort, oder den Worten von
Federico Garcia Lorca,
Moses Maimonides und
Muhammad Ibn Tufail, deren Werke von Chatbots (Meghal) verarbeitet und zu neuen Sätzen verarbeitet werden. So entsteht eine Diskussion. Worte dieser Diskussion werden als Ansatz genommen, um eine Reihe von Bildern auf drei Monitoren darzustellen, zusammen mit dem Text. Diese Bilder werden dann von Teleskopen mit Kameras fotografiert (Vier pro Bildschirm, also 12). Bilder, die Bilder betrachten Quasi, statt Überwachung der Menschen eher Überwachung der Medien.
Die Bilder werden in eine ImgSeek-Bildvergleichsdatenbank gesteckt, heraus kommen Bildsequenzen, die auf 12 Monitoren sowie insgesamt 60 kleinen Oled-Displays dargestellt werden. Hinzu kommen drei Live-Kameras, die ebenfalls Details der Bildschirme darstellen und zwei Kameras, die das Publikum betrachten. Einmal mit Gesichtserkennung, um Fotos zu machen, sofern jemand lange genug wartet, zum anderen als eine feine Linie, fortlaufend, wie ein Diagramm.
Alles betrachten kann man noch bis mitte Januar in der Biennale für zeitgenössische Kunst in Sevilla.