Es gibt manchmal Dinge in der Welt des Geschäftemachens, bei denen kann man getrost mit dem Kopf auf die Tischplatte hauen und mit einem dicken Rotstift "Kommunikations-Faux-Pas" nebendran schreiben:
Da bekam ich heute morgen eine Mail von meiner Providerin, mit der ich eigentlich ganz zufrieden bin. Sie lud mich ein, doch bei einem Gewinnspiel mitzumachen. Erster Preis: eine Reise zu den Olympischen Spielen.
Nett, mit einem Haken: Wenn ich derzeit eins nicht möchte, dann von meinem Internet-Provider nach China gebracht zu werden. Und schon gar nicht eine entsprechende Überschrift zu lesen. Bitte Alice, bring mich nicht nach China. Ich mag meinen halbwegs ungefilterten DSL-Zugang. Und meine Meinungsfreiheit und so. Und bitte lies nochmal nach, wo auch immer man das nachlesen kann, wie das so geht mit diesen ganzen "Positives Image der Firma verbreiten" und "Bloß nicht die eigenen Produkte in negatives Licht rücken". Oder spende (natürlich Anonym und ohne irgendwas zu erwarten) doch einfach im Gegenzug noch ein paar Euro an den CCC für dessen
Chinese Wall-Projekt.