Die heutigen Medien beherrschend: Der olympische Spießrutenlauf in Paris. Völlig unabhängig von politischen Implikationen dürfte die Chinesische Regierung heilfroh sein, dass jetzt zumindest Europa in Sachen Fackellaufen vorbei ist. Folgt noch San Francisco, Buenos Aires und so ziemlich jedes Land in Südostasien. Spaß wird der ganze Lauf keinem mehr machen: die Protestbewegung dürfte ihren heutigen Erfolg feiern und versuchen, auch jede weitere Showveranstaltung bis zur Eröffnung, zumindest in Ländern in denen Protest möglich ist (in HongKong oder vor allem Pjöngyang wird es schwieriger werden), zu stören.
Wirklich beeindruckend ist in diesem Zusammenhang übrigens die Fackel-Website, die mit dem Spruch "Light the Passion, Share the Dream" eröffnet wird. Vielleicht sind es hier auch meine subjektiven Eindrücke, die mit dem allmählichen Erwachsenwerden während der letzten Olympiaden zu tun haben, aber mir erscheint die
Fackel-Webseite, schon alleine angesichts von Kommerzialisierung und subjektiv empfundenem Glaubwürdigkeitsverlust geradezu bizarr. Aktuelle Presse-Statements verbunden mit der Berichterstattung machen das Bild dann endgültig komplett. Oder unkomplett. Je nach Sichtweise.
Julian Finn schreibt den Artikel über den olypischen Spießrutenlauf und sagt alles zum Thema, was man sagen kann. Ein olypischer Boykott kann nicht vom IOC oder von den Sportlern ausgehen, die fest in der Hand kommerzieller Interessen sind und nicht me
Tracked: Apr 08, 08:02