Björk, richtig. Die ich eigentlich als nervig empfinde. Die bislang irgendwie Indie, irgendwie Pop aber vor allem irgendwie langweilig und aufgesetzt war. Diese Björk hat ein Album mit weiteren Nervensägen aufgenommen. Timbaland, gemeinsam mit den Neptunes verantwortlich für eine gewisse normierung der aktuellen Popmusik. Antony Hegarty, Heulsuse bei den Johnsons. Und Konono No.1 mit ihren Likemben, aber beidenen gibt es nichts zu kritisieren, dazu Pipa-Klänge von Min Xiao-Fen und Unterstützung von Mark Bell (LFO).
Zusammen: großartiges Album. Keinerlei Gleichschaltung, keinerlei Heulsusen, dafür schöne Musik, spannende Texturen. Der Gesang ist fantastisch in den Hintergrund gemixt, Kontrolle statt Dominanz. Technoide Beats, Streicher, Bläser, Duette, sophistizierte Populärmusik. Und als solche endlich einmal mehr, als nur ein künstlerischer Aushang des Mainstreams.
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