Das
Projekt ist jetzt nicht soo neu,
andere schrieben darüber schon vor ein paar Wochen. Die Idee ist noch viel älter, wer hat denn nicht schon einmal nachts mit ein paar Freunden da gesessen und darüber schwadroniert, dass man Audio-oder Videostreaming teilweise auch an die User abgeben könnte. Nun gut, wahrscheinlich viele, aber die Idee ist dennoch recht Sinnig. Wie auch Skype (und da weiß man direkt woher die Herren des Projektes kommen) will auch diese Form von IP-TV die verteilten Lasten eines P2P-Netzwerkes nutzen um die Hauptserver zu entlasten und somit qualitativ besseres Streaming-TV zu günstigeren Preisen zu produzieren. So wie auch Skype einen Teil des User-Uploads nutzt (selbst wenn der User gerade gar nicht telefoniert), so wird wohl auch hier ein Teil des Streaming-Traffics von Leuten genutzt, die die gestreamten Videos ohnehin in ihrem Cache haben. Bonus für alle: bessere Qualität, geringere Kosten, was bei einem kostenlosen Dienst "besseres Programm" bedeuten wird. Hoffentlich.
Wie
Reuters berichtet wird der Service wohl nächstes Jahr starten, der Betatest mit 6000 Usern
läuft seit einer Woche.
Etwas ähnliches gibt es natürlich schon seit geraumer Zeit: den
Democracy Player, Internet-TV über Bittorrent und RSS. Weil freie Software natürlich viel cooler, wenngleich auch nicht mit 2.8 Mrd US-Dollar aus dem Skype-Verkauf im Rücken.