Die
Technology Liberation Front weist auf ein sehr interessantes
Paper des ultraliberalen Thinktanks Cato Institute hin, das sich einmal intensiver mit Datamining zum Zwecke der Terrorismusbekämpfung auseinander gesetzt hat.
Der Schluss ist der, dass mehr Data Mining (und damit mehr Überwachung) lediglich zu mehr Verdachtsmomenten, nicht aber zu mehr echten Verdächtigen führen würde.
Die Attentäter vom 11. September, so heißt es, waren durchaus in den Datenminen bekannt. Lebten zusammen, waren nach Afghanistan geflogen, hatten Gelder aus verschiedenen Quellen erhalten und mit der gleichen Kreditkarte die Flüge gebucht. Was damals fehlte war die Manpower, um diesen Hinweisen nachzugehen, ja einer der Attentäter war tatsächlich sogar auf einer "ToDo"-Liste des FBI.
Will sagen: mehr Überwachung führt wahrscheinlich sogar zu noch mehr Datenmüll, falschen Hinweisen und Verwirrung nicht aber zu effektiver Prävention von Anschlägen.