Heute in den Medien: Die
Wikipedia erlaubt neue Beiträge und Editierungen nur noch nach Nutzer-Registrierung.
Zumindest die Englische, wie zum Beispiel bei Heise zu lesen ist (Der Spiegel hält das nicht für erwähnenswert), ist die Deutsche Wikipedia davon erstmal nicht betroffen.
Wundert mich ehrlich gesagt kein Stück: Ich habe in den letzten Monaten immer wieder, wenn ich bei deutschen Artikeln nicht richtig fündig geworden bin, auch die englische Wikipedia bemüht, nur um fest zu stellen, dass sie vielleicht 3x so groß sein mag (850.000 zu 324.000 Artikeln), aber in qualitativer Hinsicht weit hinter der Deutschen hinterher hinkt. Auch wenn es hart klingt, eine solch großartige Sache so kritisch zu bewerten: die englische Wikipedia ist oft schlampig geschrieben und strotzt vor allem nur so vor überflüssiger Information. Klatsch und Tratsch (bei Biographien) und haufenweise sinnloser Anekdoten oder Informationen die zumindest mich bei ernsthafter Recherche nur behindern. Zudem habe ich gelegentlich auch den Eindruck, dass Beiträge nicht original für die Wikipedia geschrieben wurden (zum Beispiel beim Beitrag über
Yoshukai-Karate, ein Karatestil in dem ich seit einigen Wochen einen Kurs mache)
Ob das ein kulturelles Problem ist oder woran das sonst liegen mag, kann ich nicht bewerten. Auf jeden Fall ist der Schritt für en.wikipedia.org sicherlich Sinnvoll - von der Deutschen Version können die Leute glaube ich noch einiges lernen (anderer Sprachen bin ich nicht ausreichend mächtig um qualitative Beurteilungen abgeben zu wollen).
Und wenn es wirklich an Überlastung der Admins durch Beitragsflut liegt, dann hilft oben genannte Maßnahme ja auch.