Sorry, ich bin der falsche Mensch für Filmboykotte. Auch wenn ich sie unterstützen würde, durchhalten könnte ich sie nicht. Weder gegen eine "Raubkopierer sind Terroristen"- noch gegen Pressefeindliche Kampagne wie sie im Vorfeld von Stven Spielbergs H.G. Wells - Adaption gemacht wurde (ihr habt's sicher woanders gelesen: keine Presseartikel vor dem Kinostart, Leibesvisitationen und Kameraüberwachung etc) Ja, und ich würde auch keinen Boykott wegen Scientology hinkriegen, auch wenn's angebracht ist.
Drum: gleich heute in diesen Film. Und ich muss zugeben: die ganzen "muss der schlecht sein, wenn man nicht drüber schreiben darf" - Vermutungen waren Falsch. Für meinereiner ziemlich falsch, für die meisten Menschen, die sich ja anscheinend durchaus mit der Art, in Hollywood Filme zu machen, anfreunden können, grottenfalsch.
Krieg der Welten ist Spannend, Atemberaubend, und gut erzählt. Klar, die Aliens schauen aus wie alle Spielberg-Aliens, die üblichen Filmfehler-Seiten werden platzen (ich bin sicherlich nicht der Erste, dem beispielsweise die funktionierende Videokamera nach diesem EM-Puls, der soeben die ganze Stadt lahmgelegt hat, auffällt) und das Ende ist selbst für Hollywood übermäßig kitschig; aber abgesehen davon, waren es 100 kurzweilige, teils lustige, teils angespannte Minuten die mich in ihren Bann gezogen haben, zumal ich schon immer Spielbergs Fähigkeit bewundert habe, Geschichten zu erzählen - man mag ihm vieles vorwerfen, aber wenn die Handlung schlecht war, lags bei ihm nie an der Umsetzung. Damit ist WotW der beste Popcorn-Film des Jahres und wird das auch bis Sin City (im August?) bleiben.
Und mehr erwarte ich auch nicht von einem solchen Film. Selbst für 6,90 €.
Man nehme die Story eines Films, der schon vor vielen Jahren schlecht war (Independence Day), ändere den Plot hier und da ein wenig, tausche große Raumschiffe in Dreibeinige Cyborgs um, füge noch eine tragische Figur ein, die im Lauf des Films zum heimlic
Tracked: Jul 06, 00:18