Ja, der Endjahresstress. Schön wäre eine solche Ausrede, die aus der Acht ließe, dass dieser Stress schon seit Mitte des Jahres anhalten müsse, betrachtet man die Häufigkeit der Blogpostings hier. Aber es tut sich eben viel, in meinem Leben und aussen herum.
Projekte wollen tatsächlich bis Ende des Jahres fertig werden. Im Studium möchte ich voran kommen, nebenbei ist ein neues Spiel in der Endphase, an dem ich in den letzten Monaten mitgearbeitet habe.
Ich habe einen neuen Job in der gleichen Firma, über den ich beizeiten (also wenn ich den Arbeitsvertrag dann auch tatsächlich unterschrieben habe) ein paar Worte verlieren möchte.
Ich mache hochtrabende Pläne für nächstes Jahr, die solche Dinge wie "Symposien organisieren", "Buch schreiben" und "Vorträge in Chile halten" beinhalten. Sind natürlich nur Vorsätze. Vereinbarkeit mit dem Job ist ein neues Kritierium für mich.
Ich will mehr Reisen und fange damit an, dass ich seit sechs Wochen kaum aus Karlsruhe rausgekommen bin.
Weiter unten auf der Vorsatzliste sind Dinge wie "wieder mehr Musik hören" und "Neues Fahrrad kaufen". Nicht minder wichtig eigentlich. Im Kino war ich auch schon seit Monaten nicht mehr. Dafür gibt's ja jetzt den Autorenstreik, der mich nicht mehr an die ganzen Fernsehserien bindet.
Ich kann wieder dreidimensional sehen. Wunder der Kontaktlinsenforschung. Ich kann auch wieder scharf sehen. Ähnliche Ursache.
Auch im Leben kann ich wieder etwas klarer sehen. Neuer Job und konkrete Pläne machen's möglich. Weniger Prokrastination auch.
Wir werden sehen. Und vielleicht auch mehr Bloggen. Entschuldigen Sie bis dahin das geringe Maß an Kommunikation.