28. March 2006
/ Kategorie: politics
Hiermit möchte ich nochmal offiziell verbreiten und um Verbreitung bitten:
Einladung zu einer öffentlichen Veranstaltung des
FairSharing-Netzwerks:
Alternativen zum Verbot der Internet-Tauschbörsen
Erfahrungen aus Frankreich und USA
Mit:
Jean-Baptiste Soufron, Association des Audionautes, Frankreich
Elisabeth Stark, Freeculture, USA
Oliver Moldenhauer, FairSharing-Netzwerk
31.3.06, 19:30
in Berlin, Mehringhof (Gneisenaustr. 2a)
Mehr dazu auf fairsharing.de
28. March 2006
/ Kategorie: misc
Ich werde in den nächsten Tagen sehr viel auf Achse sein und somit wohl kaum zum Bloggen kommen - vorbereitungen rauben mir schon seit einigen Wochen die Zeit:
Zuerst geht es nach Amsterdam, wo ich auf der Konferenz " Trajectories of Commitment and Complicity: Knowledge, Politics, Cultural Production", die dort vom Institut für Kulturanalyse ausgerichtet wird, ein Paper mit dem Titel "The Travel of Knowledge and its Boundaries" vorstellen werde. Dazu später mehr, Lizensierung und Veröffentlichung müssen erst noch mit meinen beiden Co-Autoren abgesprochen werden.
Am Donnerstag geht es dann weiter in Richtung Berlin, wo am Freitag Abend dann schonmal angekündigte FairSharing-Veranstaltung mit Jean-Baptiste Soufron von den audionautes aus Frankreich und Elizabeth Stark von Freeculture Harvard (USA) statt findet. Termin: 19:30 Im Meringhof.
Samstag und Sonntag dann noch Sitzungen, Montag, Dienstag Leute treffen, Dienstag Abend oder Mittwoch morgen zurück.
25. March 2006
Konferenz zu Ende, ich am Ende. nach über 12 Stunden Schlaf nun endlich Zeit zu rekapitulieren.
Auch am dritten Tag gab es sicherlich noch die ein oder andere spannende Diskussion, die sich aber vor allem in den Pausen abspielte. Selten waren die Vorträge wirklich brilliant, viele schlitterten trotz wohlklingendem Titel in die Bedeutungslosigkeit ab. Dennoch war diese Konferenz in Ordnung: zum einen für die Wahrnehmung von Computerspielen in der Öffentlichkeit, zum anderen, weil man unglaublich viele nette und spannende Leute kennen lernen oder wieder treffen konnte. Irgendwie hatten alle anwesenden die ähnlichen, teilweise enttäuschten Erwartungen und gemeinsam über den Vortrag ranten und dann die entgangene Diskussion einfach im Vorraum führen, ist ja auch eine gute Sache. Konferenzen sind ohnehin nur teilweise wegen der Vorträge gut, vielmehr zählen die anwesenden Menschen. Kontakte knüpfen ist natürlich eine Sache, aber selbst ohne Kontakte, ohne dämliche Business Cards, ist die Konzentration an interessanten Gesprächspartnern an so einer Tagung aussergewöhnlich.
Das Abschlussgespräch war dann allerdings viel zu viel Weihrauch. Meine Frage, ob die Folien dann mal ins Netz kämen wurde mit "das werden wir in den nächsten 3-4 Wochen mit den entsprechenden Vortragenden abklären" beantwortet. Na super: die Leute haben jetzt ihren Laptop dabei, also geht man am besten jetzt hin und zieht sich die Folien auf einen USB-Stick. Ist ja nicht so wie bei anderen Veranstlatungen, dass die Menge der Referenten unüberschaubar wäre.
Nächstes Jahr wieder? Unklar. Übrigens die erste Konferenz auf der ich bin, die mich nicht angesteckt hat. Will sagen: bin eigentlich begeisterungsfähig genug, um in den ersten drei Tagen nach einer solchen Veranstaltung am liebsten schon die Zugtickets fürs nächste mal zu buchen, dieses mal nicht. Andererseits ist natürlich die Hoffnung da, dass sich alles in einem Jahr mehr eingespielt hat und der ein oder andere Referent auch mal Ergebnisse präsentiert.
24. March 2006
/ Kategorie: computers
Tag 3 beim der Clash of Realities. Gestern war ganz akzeptabel, leider zu wenig Clash, zu wenig echte Ergebnisse. Kaum einer der Referenten der zugibt, dass Computerspiele primär Spaß machen, dafür viele Berichte von Professoren, die erläutern welche Websites sie kennen. Abends ein nettes Get-Together mit viel Speis und Trank, danach noch mehr Trank in der Kölner Altstadt, weswegen der Morgen etwas unangenehm wirkt.
Erster Vortrag nur ganz kurz: Sollte eigentlich um die USK und "Bewertung von Computerspielen" gehen, tatsächlich kam dann ein Lehrer auf die Bühne und hat etwas von LAN-Parties in Schulen gefaselt - ein weiterer Grund erstmal was trinken zu gehen. Vortrag 2 dann doch viel interessanter: eine Schweizerin, die über die Vermischung von Digital und Real berichtet: Pacmanhatten, Real-Life-Tetris und viele andere Projekte, die Computerspiele im realen Leben nachstellen. Die anschliessende Diskussion ist auch höchst Spannend - der Vortrag also genau das, worauf ich seit der Aggressionsdiskussion gestern erhofft hatte. Davon später vielleicht mehr, wir melden uns.
23. March 2006
/ Kategorie: computers
Vom eher unspannenden Online-Rollenspiele-Track hinüber zum großen Saal: ein Verhaltensforscher legt den aktuellen Stand der Studien über Korrelation von Aggression und gewalttätigen Computerspielen dar. Hoch spannend, klar struktuiert und mit wenig überraschendem Fazit: kurzfristige Studien zeigen, dass nach dem Spielen gewalttätiger Computerspiel ein höheres Aggressionspotential beim Menschen vorhanden ist. Dieses lässt sich auch klassifizieren in Priming (erhöhte Zugänglichkeit für aggressive Gedanken), Hostile Attribution Bias (veränderte Reaktion auf potentiell Aggressives Verhalten anderer) und Hostile Expectation Bias (veränderte Erwartungshaltung an die Reaktion anderer auf Konfliktsituationen). Er gibt jedoch in der Fragestunde auch zu, dass die subjektive Wahrnehmung von Gewaltdarstellungen bislang noch nicht ausreichend in die Studien einfließt - er arbeite jedoch gerade an ebensolchen Studien. Auch sei es schwer, sich nur auf Nutzer-Beschreibungen zu verlassen, da bestimmte Vorgänge im Gehirn einer Person nicht subjektiv beurteilt werden könnten.
Großes Problem bei diesen Studien ist, dass es bislang keinerlei Langfristige Untersuchungen gibt. Gesteigerte kurzfristige Aggressivität ist nichts Computerspiel-Exklusives. Leider bleibt ihm wenig Zeit, um auf die langfristigen Wirkungen einzugehen, die doch die viel interessanteren sind. Zumindest gibt es aber genug Futter, um permanenten "Computerspielen produziert Massenmörder"-Diskussionen fundiert zu begegnen.
23. March 2006
/ Kategorie: computers
Sehr befremdlich über einen Vortrag zu bloggen, in dem es um die eigene Arbeit geht: Prof. Jürgen Fritz von der FH-Köln hat ein Jahr lang Ogame gespielt, während seine Kollegin, Prof. Karla Misek-Schneider Ogame-Spieler betrachtet hat. Natürlich freut es mich, als einer der momentanen Mitentwickler des Spieles, darüber zu hören. Etwas lob und eine nette andere Sicht auf die eigene Arbeit. Ich muss aber sagen dass ich mir mehr Wissenschaftlichkeit erhofft hätte. Sozialpädagogik ist allerdings kein Feld, das sich mir persönlich in irgend einer Weise erschliessen kann - mag also für andere ganz großartig gewesen sein. Danach ging's um World of Warcraft, später generell um Online-Rollenspiele. Viel deskriptives, wenig tiefere Analyse, ich gehe lieber in den anderen Saal und hoffe auf mehr Clash.
23. March 2006
/ Kategorie: politics
Ein Hoch auf einen Spieleproduzierenden Arbeitgeber, der es einem ermöglicht, auf solche Events zu fahren. Kollateral kommt da nämlich eine Menge an Blogartikeln raus, wie schon bei der Games Convention Developer Conference. Nun also "Clash of Realities", die Konferenz über "Computerspiele und Soziale Wirklichkeit".
Die veranstalten Electronic Arts und die Fachhochschule Köln gemeinsam - und man merkt, es liegt etwas in der Luft: Keine Eröffnungsrede die nicht betont, wie wichtig das alles sei, hohe Medienpräsenz (inklusive Johnny und Mo vom Spreeblick-Verlag, die für EA podcasten) und - so wird mir erklärt - ein Who is Who der Spiele-Erforschenden Wissenschaftler. Derer zwei halten kurze Keynote-Ansprachen. Der eine, Dr. Wolfgang Bergmann, führt grandios von fantastischen virtuellen Welten "in denen ich ja nicht Wolfgang Bergmann, sondern Kuno, der Mutige Ritter bin", zur Realität, die hinter dem Rechner zu verblassen scheint. Und während er mit Ikarus' Sage schliesst, scheint sein Nachfolger, Neurologe Klaus Mathiak, zu sehr vom Höhenflug des selbigen inspiriert zu sein. Unverständlich, unpointiert, man möchte sagen, typisch Deutscher Akademiker, der vergleicht, wie Gehirne von Gewalttätern und Killerspielespielern bei ihren entsprechenden Tätigkeiten gleichermaflen angeregt werden.
Huch! NRW-Familienminister Armin Laschet vergessen! Zu meinem Trost muss ich sagen, dass mir das nichts ausmacht: er holpert von Allgemeinplatz zu Allgemeinplatz, liest von einem Blatt Papier ab, dass "da ja sehr viel Originalität drin steckt" und betont die Wichtigkeit von Medienkompetenz, die er mit einem wundertollen Online-Ratgeber für Eltern schaffen will. Dann lobt er sich noch selbst, obwohl sein Vorgänger für die Einführung der USK unter NRW-Führerschaft verantwortlich war, und macht mit der Aussage, Computerspiele seien noch nicht Kulturbestimmend aber das käme sicherlich demnächst deutlich, dass "Zukunft" für ihn was mit Computern zu tun hat und nicht, wie für unsereins mit Phasern und Transporterräumen.
Es folgt eine Podiumsdiskussion mit einem ¸berraschend kompetenten CDU-Landtagsabgeordneten, einem routinierten Electronic-Arts-Menschen, Dr. Wilfried Kaminski von der FH Köln und einer Lehrerin (Eva Maria Kabisch) wie aus dem Bilderbuch, die irgendwer da hin gesetzt hatte, um einen Gegner zu schaffen.
Feindbild hin oder her, Frau Kabisch weist auf die Problemfälle in den Bildungsfernen Schichten hin, um diese Argumentation in der Frage, was der Unterschied zwischen TV-Inkompetenz und Spiele-Inkompetenz sei gleich wieer zu vergessen und fordert Spiele, die Pädagogischen Aufträgen genügen. "Wo ist das Spiel das Frustrationsgrenzen von Jugendlichen stärkt statt sie ständig zu überschreiten?" fragt sie, und ich frage mich wo die Spannung in Spielen sein soll, die von Erwachsenen wie Frau Kabisch gemacht werden, vor allem wenn sie dann noch fordert, dass es da ja mal was geben müsste, was den Spieler vom Spiel distanziert "wie auch im Theater manchmal der Schauspieler explizit von seiner Rolle distanziert wird".
Dann ist man sich ein bisschen einig, dass Kinder es ja doch nicht ganz so leicht haben, schnell in der tollen Spielewelt hängen bleiben und vor lauter Grandiosität die Realität ablehenn und kommt dann noch ein bisschen auf Suchtgefahren zu sprechen, in deren Diskussion - wer hätte es anders erwartet - Frau Kabisch "die mangelnde Suchtprävention bei Spielen" mit der mangelnden Suchtprävention "als die Drogenszene entstanden ist" vergleicht.
Sprich: Allgemeinplätze. Der eine beweist mehr Kompetenz als erwartet, die andere so wenig wie befürchtet.
Es folgt nach einem kurzen "Get Together", die Ansprache des Norwegischen Computerspieleforschers Prof. Dr. Espen Aarseth, der in Kopenhagen forscht. Von "Understanding Games in Virtual Environment" hätte ich mir doch mehr erhofft.
Klar bleibt festzuhalten, dass es ein wahrer Genuss ist, Skandinavische Wissenschaftler zu hören, besonders im Kontrast zu einem Stocksteifen Professor, der die Einleitung macht. Die Rede selbst hätte jedoch deutlich mehr ins Detail gehen können, galt sie doch mehr der Rechtfertigung seiner Arbeit als der Vorstellung konkreter Ergebnisse.
Natürlich ist es sehr interessant zu hören, wie Forscher an Spielen arbeiten, welche Untersuchungstypen und Spielklassifizierungen es gibt. Auch Anekdoten von der kleinen Tochter die WoW spielt sind nett, das nächste mal aber mehr Ergebnisse bitte.
Mehr heute, am bis zum Rand mit Programm gefüllten zweiten Tag, von dem ich den Versuch eines Live-Bloggings starten will. Wir sind gespannt, bleiben Sie dran.
22. March 2006
/ Kategorie: politics
Krasse Sache: ausgerechnet am heißesten Tag des Jahres, dann, wenn unsere Bundesregierung ihren völligen Realitätsverlust in Sachen Filesharing zugibt, da wo Frankreich ein höchst seltsames neues Urheberrecht beschließt, da fahre ich nach Köln und bin den gesamten Tag nicht online, weil auf der hochinteressanten Clash Of Realities-Konferenz. Dazu später übrigens mehr. Komme mir grad ziemlich blöd vor, so mit einer UMTS-über-Kollegen-Handy-Lösung...
22. March 2006
/ Kategorie: computers
Lawrence Lessig schreibt, dass Sun nun das Chipdesign des neuen Niagara-Prozessors online gestellt hat. Gratulation für diesen Schritt!
20. March 2006
/ Kategorie: politics
Naja, nicht nur Copyrightwahnsinn: das Mother Jones Magazine hatt einen netten Artikel über die haarsträubendsten Ereignisse in Sachen "Geistige Monopolrechte". Urheberrecht, Patente und vor allem Trademarks. Sehr lesenswert (via fefe)
19. March 2006
/ Kategorie: music, politics
Der Kanadische Urheberrechtsprofessor und -aktivist Michael Geist berichtet von einer Studie (PDF), die der Verband der Kanadischen Musikindustrie (CRIA) wohl am liebsten hätte verschwinden lassen - und das obwohl die CRIA die Studie selbst in Auftrag gegeben hatte. Ähnlich wie die Brennerstudie hierzulande, war eine relevante Menge an Menschen nach ihren Musikkonsum-Gewohnheiten befragt worden. Dabei kam unter anderem heraus, dass von denjenigen, die Filesharing betreiben, nur ca. 33 Prozent aller Musik aus den P2P-Programmen stammt, 36% hingegen von eigenen CDs, 20 % von bezahlten und 6% von legalen, kostenlosen Downloads. Auch der Mythos von den musikstehlenden Teenagern wurde von der Studie eindrucksvoll widerlegt: ausgerechnet die Gruppe der 35-44-Jährigen bot die größte Diskrepanz zwischen Downloads (31%) und CDs(27%).
Mehr dazu auf michaelgeist.ca
19. March 2006
/ Kategorie: film
V wie Vendetta ist einer der Filme, die am ende mehr Fragen als Antworten hinterlassen - nur dieses mal geht es mir weniger um den Inhalt, ich hoffe dass es tatsächlich sehr wenige Menschen geben wird, die beispielsweise die Frage nach der Identität hinter dieser Guy Fawkes-Maske stellen.
Die Frage die mich zur Zeit am meisten beschäftigt ist die, ob die Gebrüder Wachowski nur zwei glückliche irre sind, die sich für schlauer halten als sie sind, und bei Matrix nur duch ein paar Zufälle damit nicht aufgefallen sind.
Klar, "V" ist eine Comic-Verfilmung. Kritik an fantastischen Elementen, Paradoxa oder sonstiger Übertreibung unnötig, jene an etwas zu viel Pathos und einigen Minuten Überflüssigkeit trivial.
Dennoch: Was gut durchdacht anfängt, und auch den Eindruck erweckt, intelligent zu sein, scheitert genau daran: wer versucht, etwas geniales zu schaffen, der scheitert zwangsweise an seinen eigenen Maßstäben. Zuviel Pseudo, zuviel möchtegern. Der Versuch, statt guter Popmusik, Bach die Stirn zu bieten scheitert fast zwangsläufig da wo die gute Popmusik, respektive das gute Popcornkino verlassen wird. Wo versucht wird, Dinge zu erklären, deren Erklärung gar nicht benötigt wird, und komplexität auf Massenverständlichkeit herunter gebrochen, ohne dass der Eindruck erweckt wird, selbst verstanden zu haben. Und so lebt der Film von seltsam konstruierten Anfangsumständen voll seltsamer mystik-historie-gegenwart-parallellen, ebensolchen Plot-Elementen und einem Ende mit einer Revolution, deren großer Knall gar nicht benötigt worden wäre.
Fazit: Gutes Popcorn, das an manchen Stellen etwas fad schmeckt, weil der Koch sich statt der Zuckerbeigabe lieber an Feinschmeckereien versucht und versagt hat.
18. March 2006
/ Kategorie: politics
Nix mit Licence Globale und Kulturflatrate-Träumen: nach ewiger Debatte konnte nur noch die große Katastrophe, die ein verbot freier Software bedeutet hatte, abgewendet werden. Kopierschutzumgehung wird wohl verboten, ob P2P-Software ebenfalls der Verganenheit angehören, ist wohl noch nicht ganz klar. Heise berichtet da etwas mehr darüber.
Nichtsdesdotrotz möchte ich jetzt schonmal darauf hinweisen, dass wir bei FairSharing Jean-Baptiste Soufron von den Audionautes eingeladen haben. Er wird zusammen mit Elizabeth Stark von Freeculture Harvard am 31. März im Meringhof in Berlin-Kreuzberg einen Vortrag halten und über die Situation und die vergangene Debatte berichten, bevor Elizabeth die ganze Diskussion aus Amerikanischer Sicht beschreibt. Dazu aber bald noch mehr.
18. March 2006
/ Kategorie: film
Anscheinend zieht der Scientology-Fall doch weitere Kreise: Nachdem die Chefkoch-Stimme Isaac Hayes gegangen war, hat nun der Comedy Channel auf die wiederholte Ausstrahlung der Southpark-Folge verzichtet, in der sich über Scientology lustig gemacht wird. Grund dafür dürfte laut New York Post Tom Cruise gewesen sein, der auch spottobjekt in der Folge ist. Dieser soll sich geweigert haben, Promotion für Mission Impossible 3 zu machen, sollte die Folge noch einmal ausgestrahlt werden. Sowohol der Comedy Channel als auch Paramount, das MI3-Studio, sind teil des Viacom-Konzernes. Wer protestieren möchte, möge MTV schreiben. die gehören auch dazu.
17. March 2006
/ Kategorie: computers
Ein paar schlaue Leute von den Universitäten Delft, Twente und Amsterdam haben auf Basis von BitTorrent ein neues P2P-Tool geschaffen, das sich " Tribler" nennt (weil die Unis im gegensatz zu den ganzen Web 2.0-Firmen kein e schlucken). Im Prinzip basiert das System auf dem von Bittorrent, also vor allem auf dem Prinzip, dass die Upload-Menge die der Downloads beeinflusst. Das größte Problem dabei ist jedoch, dass asynchrone Leitungen dadurch ihren Upload selten voll ausschöpfen können. Tribler implementiert hier eine Art Buddy-System: wenn als Freunde eingetragene Personen gerade wenig oder kein Aufkommen haben, helfen sie beim Upload/Download aus und leiten diesen an den designierten Empfänger. Zudem wurde sich über diese Funktion auch ein Empfehlungssystem implementiert, dass dem eines großen Buchhändlers ähneln soll. Auch kann sich der User anzeigen lassen, wo auf der Welt sich die eingetragenen Buddys befinden.
Alles in allem eine nette Sache mit schönen Ideen - in wie weit sich das alles in der Praxis durchsetzt wird sich zeigen. Da mir das ganze aber danach aussieht, als könne es sich in das normale BitTorrent-Netzwerk einklinken, ist die chance gar nicht so schlecht.
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