Scheint als habe Microsoft ein bisschen mehr Hausaufgaben gemacht als zum Beispiel Sony mit der PSP. Nicht dass ich das gut fände, aber die Sicherheits-und-Verschlüsselungstechniken in der XBOX 360 sind schon ein kleiner Hammer.
Wie Endgaget schreibt: The flash is encrypted with a per-box key
The key is stored inside the CPU
The boot ROM is stored inside the CPU
Also inside the CPU is a hypervisor that verifies the running state of the kernel, making sure there is no modification (RAM checksums), else the Xbox 360 panics and blows up!
The CPU contains RAM inside of it to store the checksums
All interrupt/exception handling is done by the hypervisor
All code runs in kernel mode
The emulator for first generation games can be updated via an official Microsoft download burned to CD by the user, though the CDs’ content will be encrypted and signed with public key cryptography. The boot ROM is stored inside the CPU.
Glaube fast, das mit dem einfachen Modchippen war mal. (via zdnet)
30. November 2005
/ Kategorie: misc
Eigentlich viel zu wenig für zwei Jahre, fällt mir so auf, die Tausend muss schneller fallen. Ja, das ist ein Aufruf an mich selbst mehr zu bloggen.
30. November 2005
/ Kategorie: music, politics
Spreeblick macht ja neuerdings mit Werbung und lässt sich ganz neuerdings von den Toten Hosen sponsorn.
Bemerkenswert daran: Teil der Vereinbarung ist, dass die Toten Hosen sechs Clips der kommenden DVD zum Download zur Verfügung stellen. In voller Qualität und zwar per Bittorrent.
Auf der anderen Seite klingt das nach einem wunderschönen Signal an die Musikindustrie: Bittorrent ist doch ganz klasse, man muss gar keine illegalen Dinge damit tun.
Auch ist das eigentlich sogar ein ganz mutiger Schritt: immerhin sind das sechs volle Songs, die da ihre ganz legale Verbreitung finden. Und zurecht sind viele Leute, wie auch z.B. Markus begeistert.
Ich muss dennoch ein paar Kleinigkeiten loswerden, die mir zu dem Thema einfallen. Denn richtig revolutionär oder verwunderlich ist das nicht. Spätestens nach dem Agreement zwischen Bram Cohen und Hollywood dürfte klar sein, dass gerade Bittorrent auch in den Kreisen seiner Gegner angekommen ist und dass P2P zu Marketingzwecken genutzt wird, nun schön dass es mal einer macht.
Möglich wäre das, und das is meine zweite Kleinigkeit, eben auch nicht ohne die Labelstruktur, mit der die Toten Hosen arbeiten. Die sind nämlich dieses mal nicht zum ersten mal ganz vorne dabei sondern haben schon 1995 die Zeichen der Zeit erkannt und mit JKP (Jochens Kleine Plattenfirma) ihre eigene Plattenfirma gegründet (Ein Weg dem einige Zeit später auch viele andere folgen sollten). Dank eines geschickten Vertriebsvertrags mit EastWest ist die Band seitdem in ihrem Tun völlig unabhängig und kann es sich nur deshalb erlauben, solche Promotion-Aktionen zu machen. Eastwest (bzw. Warner) sind lediglich Zaungäste. Auch deshalb ist zu hoffen, dass die Aktion ein voller Erfolg wird.
30. November 2005
/ Kategorie: music
Bis heute war nicht ganz klar, wer eigentlich dahinter steckt, deswegen hatte ich mich auch noch ein bisschen zurück gehalten, auch wenn es alle berichten: archive.org wurde kürzlich von der Frau von Grateful Dead-Mitglied Jerry Garcia gezwungen, über 1000 bisher als public domain geltende Live-Aufnahmen der Band offline zu nehmen. Ob weitere Mitglieder der Band, die inzwischen als "The Dead" durch die Lande tingeln, darin involviert sind, ist immer noch nicht ganz klar.
EFF-Mitgründer John Perry Barlow hat jahrelang Songs für GD geschrieben. Seine durchaus heftige Reaktion gibt es unter anderem bei BoingBoing zu lesen. Diese ganze Sache ist vor allem deshalb so schlimm, weil es eben auch Grateful Dead waren, die schon vor Jahren ihren Fans erlaubten, Konzerte zu bootleggen. Quasi als erste große Band überhaupt. Und genau deshalb, weil "den Fans in den Rücken fallen" es nicht treffender beschreiben könnte, sind selbige auch reichlich sauer. Der Rolling Stone berichtet von Boykottaufrufen gegen die Grateful Dead Merchandising, wir bleiben Gespannt wie das weiter geht.
28. November 2005
/ Kategorie: misc
Nach 2 Jahren Blogosphäre und da der fünfhundertste Beitrag naht, ist es Zeit neue Wege zu gehen. Nein, die Zeit war eigentlich schon früher gekommen aber ich wollte in kleinen Schritten loslaufen.
Nachdem echoes ein neues Gesicht bekommen hat ist es nun Zeit, dieses Blog von Grund auf zu renovieren. Ein neues Layout hat mir Roland schon gebaut, einzig und alleine ein neuer Name fehlt.
Denn, und das ist Teil zwei meiner Grundrenovierung: dieses Blog soll nicht mehr dieses Blog sein. Ich fühle mich meistens in dem Gehemmt was ich schreibe: zu viel Politik auf der einen Seite, zu viel Privates auf der anderen - ich vermute nur ganz wenige von euch interessieren sich wirklich für beides, und das obwohl fast 1000 Besucher täglich hier 'reinschauen.
Deshalb: Abkoppeln. Das etwas privatere (reisen, kochen, computer-zeug, studium und der ganze Rest) bleibt hier, unter gleichem Namen und gleicher URL. Der politischere Teil, inklusive den Schnittmengen zu Kunst und Netz soll hingegen eine neue Heimat bekommen.
Nach mehreren Wochen leichter und einigen Tagen intensiver Suche ist mir jedoch leider nichts eingefallen, was irgendwie cool genug klingt ohne den Bezug zum Inhalt zu verlieren.
Ich bitte deshalb um Mithilfe: Wer auch immer eine tolle Idee für einen Namen hat (wäre nicht schlecht wenn es dazu auch eine passende URL gäbe), der solle sich bei mir melden. In den Comments, per mail an mail [at] julian minus finn punkt de oder sonst wie. Vielen Dank im Voraus.
26. November 2005
/ Kategorie: music
Neben der viel zu späten Entdeckung einiger Vertical Form-Acts wie Corker Conboy und Pan American gab's in den letzten Tagen vor allem die Besinnung auf schon Bekanntes. Weiter viel Roll Deep hören, mal wieder ein wenig Spaß an Atari Teenage Riot finden und nach den Konzerten von Animal Collective (Frankfurt) und Röyksopp (Berlin) alte Alben beider Bands nochmal rauskramen.
Zudem: Static - Re: Talking about memories. Auf Empfehlung von Mercedes - muss sagen, die Platte gefällt so nach ein paar Durchläufen.
Aber nochmal zurück zu Corker Conboy: Radiant Idiot ist wirklich cool. Hatte ich damals als langweiliges Beatgeplocker abgetan, weiß aber auch nicht mehr was da in meinen Ohren gesteckt hat. Beats nämlich nur im Hintergrund, vorneweg recht organische, gesangslose Musik.
Achja und meine Smile-DVD ist endlich angekommen und prompt habe ich die ganze Woche noch keinerlei Zeit gehabt, rein zu schauen. Ist wohl eine nette Doku drauf, dazu das Smile-Premierenkonzert aus London. Schön aufgemacht aber auch schön teuer: 35 Euro für den Normalverbraucher (durch glückliche Umstände 25 für mich).
War's das? Ist ja gar nicht so wenig. Ausserdem habe ich glaube ich den ganzen Grime-kram vergessen. Durch den wühle ich mich aber ein andermal. Paßt eh nicht in so einen Spontan-Beitrag und ist bei echoes auch besser aufgehoben.
25. November 2005
/ Kategorie: politics
So einfach kann's gehen: die Pharmakonzerne Roche und Gilead schaffen es nicht, sich mit Taiwan über die preise des Vogelgrippe-Impfstoffes Tamiflu zu einigen, also macht Taiwan (jetzt Endgültig - vorher waren das nur so "könnte"-fälle) das naheliegendste: das dortige "Intellectual Property Office" verteilt verpflichtende Lizenzen an heimische Konzerne, das Zeug herzustellen. Glück für Taiwan, dass die seit Chinas Eintritt nicht mehr in der WTO und somit nicht mehr and das TRIPs gebunden sind, auf der anderen Seite kommentiert gerade ein Mensch auf der pho-liste so treffend: "Na wenn sie's schon immer "Eigentum" nennen wollen, dann eben auch mit der Eigenschaft, dass man Eigentum im Notfall enteignen kann".
Mehr dazu unter anderem hier
24. November 2005
/ Kategorie: politics
Mein tiefes Mitleid geht heute an Hoder, iranische Weblog-Koryphäe. Selbiger wurde nämlich bei der wieder-einreise in die USA festgehalten, und nachdem der Beamte sein Blog mit allerlei kritischen Statements per google gefunden hatte, wieder ausgewiesen. Somit kann er nicht mehr, wie eigentlich geplant, teilweise in New York wohnen oder an Konferenzen teilnehmen, die ihn einladen, mindestens für die nächsten sechs Monate gilt komplettes Einreiseverbot. Schon bizarr, wenn die Repression im eigenen Land einem nicht viel anhaben kann, man irgendwann deshalb in den Westen flieht und dort mit seiner Meinung konfrontiert wird. Die ganze Geschichte kann man in seinem Blog nachlesen.
24. November 2005
/ Kategorie: music
Ich möchte hiermit auf den ersten Teil meines Interviews mit meinem Lieblingsradiosender aus London, Resonance FM bei echoes-online.de hinweisen. Morgen kommt hoffentlich teil zwei, danach in Bälde endlich der Rest von dem, was ich so aus London mitgebracht habe. Ist nun auch wirklich lange genug her.
 Die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern: die Website zum 22C3 ist online, das Blog ist ja schon seit einigen Tagen up. Ausserdem gibt's schon Version 0.9 des Fahrplans. Mein Beitrag dieses Jahr sind 3 Vorträge:
Bad TRIPs und Terminator Genes and GURT - Biological Restrictions Management, beide zusammen mit Oliver Moldenhauer, sowie eine Einführung ins Urheberrecht, zusammen mit Jenny-Louise Becker, die möglicherweise dem ein oder anderen durch das Buch "Sounds Right!" bekannt ist.
Der TRIPs-Vortrag geht natürlich vor allem um eben jenes WTO-Abkommen. Wird vor allem deshalb interessant, weil Oliver direkt vor dem Congress in HongKong beim WTO-Gipfel verweilen wird und somit einige Dinge aus erster Hand erzählen kann. Bei "Terminator Genes and GURT - Biological Restrictions Management" geht es um Saatgut, das durch genetische Manipulationen unfruchtbar gemacht wird und nur einmal ausgesäht werden kann. Wir wollen das ganze ein wenig technisch gestalten aber auch die politischen und gesellschaftlichen Parallelen zwischen dieser Art von Restrictions-Management und DRM wie die meisten Congress-Besucher es kennen, aufweisen.
Der letzte Vortrag soll vor allem ein wenig mit den Mythen aufräumen. Was darf ich heutzutage noch, was darf ich nicht? Wo begebe ich mich in Gefahr und wo muss ich weniger aufpassen? Und nicht zuletzt: wie könnte die Zukunft aussehen, positiv wie negativ?
Wird zwar noch ein Haufen Arbeit bis dahin, aber ich freu mich schonmal auf den 27.-30. Dezember in Berlin.

Und der Vorschlag des Tages von Ben Edelman: Da Sonys XCP-Rootkit ja nach Hause telefoniert und von Zuhause auch eine Antwort bekommt, soll doch Sony die Antwort so verändern, dass der Benutzer des ge-rootkitteten PCs mitgeteilt bekommt, dass sein PC ge-rootkittet ist. (via Digital Music Weblog)
Derweil schreibt die Businessweek, dass die bei SonyBMG unter Vertrag stehenden Künstler wohl alles andere als glücklich darüber sind, wie das abläuft, immerhin scheint die ganze Rootkit-Geschichte bei potentiellen Käufern doch eingeschlagen zu sein, deren nicht-kauf nun eben auf die Künstler zurück schlägt. Und es ist ja nicht nur Celine Dion die darunter leiden muss.
Achja: dass sowohl der Staat Texas als auch die EFF Sony verklagen hat man sicher schon woanders gelesen. Wenn nicht: holt's nach.
23. November 2005
/ Kategorie: politics
War ja klar: Die EU will's schonmal völlig übertreiben und bastelt an einer Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung, die den kompletten Internet-Traffic monitoren soll. Und die Unterhaltungsindustrie? Dreht am Rad weil das nicht scharf genug ist, denn verfolgt werden sollen ja nicht die Terroristen sondern die Raubkopierer, die dafür richtig. Mehr dazu bei der Open Rights Group, die eine nette Zusammenfassung geschrieben haben.
18. November 2005
/ Kategorie: misc
Schokolade ist wirklich etwas wunderbares. Nein, ich möchte jetzt nicht von den Unterschieden zwischen Ritter-Sport und Milka erzählen und auch nicht warum "Ganze Mandel" viel geiler ist als "Voll-Nuss". Es geht mir um echte Schokolade. Schwarze. Über 70%, ohne Milch und mit Tafelpreisen jenseits der 3 Euro für 100 Gramm.
Genau diese fasziniert mich seit meinem ersten Einkauf anfang Märzin der Freiburger Chocolaterie so ungemein, dass der Kauf eben jener inzwischen sogar einen kleinen Posten in meinem Monatsbudget ausmacht. Die sich bei mir zu einer kleinen Leidenschaft entwickelt hat, etwa vergleichbar mit den Freuden, die andere Menschen bei der Kenntnis von Wein oder Whisky empfinden.
Es fing alles noch recht harmlos an. Eine Tafel "Minzblätter" und eine mit Zimt von Dolfin, einer Marke die sich auf genau solche Modekreationen spezialisiert hat. Danach noch eine Tafel "Mangaro" von Michel Cluizel. Interessanterweise ein guter Einstieg, bis heute eine meiner lieblingssorten. Wunderbar fruchtiger Geschmack, der Hauch Vanilleschote und viele andere Geschmäcker runden dieses 65% Wunder ab.
Aber es wurde schon bald mehr. Cluizel, kleine Proben von Amedei und dann in Berlin bei In't Veld Jamaique von Pralus. Alles ebenfalls wunderbar. Bei Amedei lernte ich zum ersten mal kennen, was für einen Unterschied die benannten Anbaugebiete machen, die Pralus-Schokolade war meine erste, die von diesen recht fruchtigen Afrika-Bohnen abwich.
Bald stellte ich auch fest, dass es in Karlsruhe einen kleinen Laden gibt, der zumindest etwas Auswahl hat, vor allem Domori.
Diese Chocolatiers werden von nicht wenigen als die besten der Welt bezeichnet. Ihr unglaublich zarter Schmelz (zurückzuführen auf 72 Stunden Conchieren) ist faszinierend - ich konnte mich zum ersten Mal für eine 100%ige Tafel erwärmen.
Inzwischen ist das natürlich alles ein wenig erfahrener. Es kamen Marken wie Maglio und Bonnat dazu (letzterer ist auch sehr interessant - vor allem unter den wirklich guten auch nicht gleich der 4,50 €-Hammer sondern für 3,20 zu haben) und mit der Zeit ein noch besseres Wissen.
Und so war der zweite Besuch bei In't Veld dann auch viel mehr geprägt von längerem Gespräch als von "Empfehlen Sie mir doch mal eine gute Schokolade".
Pralus ist das große Ding zur Zeit. Der Inhaber des Ladens fährt total auf "Indonesie" ab, eine leicht fruchtige aber auch ein wenig holzig-erdig Bohne, weit von der Säure Madagascars entfernt und unglaublich lecker. Meine wirkliche Entdeckung des 22-Euro-Einkaufes war aber (neben den kleinen Domori-Ecken die sowieso unüberbietbar sind) "Ghana", ebenfalls aus dem Hause Pralus. Leicht säuerlich, würzig im Abgang, sehr zarter Schmelz (wie auch sonst bei Pralus üblich) - großartig - meine absolute Empfehlung zur Zeit.
Fehlt noch "Vanuatu" auch aus dem Hause Pralus, die ich zwar noch nicht geöffnet habe, von der mir aber versprochen wurde, sie sei die rauchigste und würzigste Schokolade aus eben diesem Hause.
Und, hätte ich ob der schnöden Packung schon fast wieder vergessen: Apamate von El Rey. Apamate ist so etwas wie die Venezuelanische Nationalbohne, El Rey nimmt für jede Prozentstärke eine andere. Diese hier hat 73,5 - ich bin auch darauf sehr gespannt.
Enttäuschungen bisher? Nun, so richtig keine. Die Maglio-Sorten waren mir als etwas Charakterlos im Hinterkopf, ist aber auch schon zu lange her. Bei Amedei stimmt das Preis-Leistungsverhältnis nicht ganz. Nicht, dass die Marke schlecht wäre - ganz im Gegenteil, sie gehört zu den absolut größten, aber sie ist auch die teuerste. So bleibt die einzig richtige Enttäuschung nie wirklich alle guten Sorten nacheinander probieren zu können. Wer an einer solchen Degustation interesse hat, bitte melden: wenn mehrere Leute investieren möchten, könnte man so etwas mal anleiern.
Wer "das alles mal probieren" möchte und Tipps möchte:
Läden: Zuckerbecker in Karlsruhe, Chocolaterie in Freiburg, In't Veld in Berlin.
Tafeln: Für Einsteiger am besten geeignet: Mangaro von Cluizel bzw. generell eine Madagascar-Bohne, etwas von Domori oder Pralus.
Nicht tun: Lindt, irgendwelche "plantagen-Schokolade" bei Tchibo oder sonst wo. Wobei die Tchibo gar nicht mal so schlimm ist. Lohnt nicht, auch wenn billiger. Völlig Charakterlos und vor allem Bitter.
14. November 2005
/ Kategorie: politics
Ist ja nicht genug Schaden für Sony, dass irgend ein fieser Hacker jetzt entdeckt hat, dass da ein nach Hause telefonierendes Rootkit mit ihren CDs mitliefern: jetzt hat noch so ein fieser Hacker nämlich festgestellt, dass das Ding die LGPL verletzt, indem Programmteile des mp3-encoders LAME verwendet werden. Langsam beginnt's zu schmerzen...
14. November 2005
/ Kategorie: film
Wenn Tim Burton gütesiegel für etwas ist, dann Optik. Diesmal bemerkenswert: Die animierten Charaktere sowie die Farbgebung. Genauer: bei ersteren schafft Burton es tatsächlich, sie wie die entsprechenden Schauspieler aussehen zu lassen. Zumindest wie Karikaturen selbiger.
Die lebendige Welt grau und die tote bunt zu zeichnen ist dann in Sachen Farbe ebenfalls eine hübsche Idee.
Bleibt der Film: Synchronisiert sicher nur halb so gut, aber immerhin gute Übersetzungsarbeit - inhaltlich - nun ja - ein Märchen, aber ein schönes. Mit netten Lachern zwischendrin, die sich zwar vor allem aus optischen aber auch vielen anderen Nettigkeiten zusammen setzen. Nervig nur eines: Gesang im Film. Scheinbar mag das ein gewisses Publikum, ich habe auf Englisch nichts dagegen, auf Deutsch tut es meinen Ohren weh, vielleicht liegt das aber auch an der übertriebenen Lautstärke. Wie man will - nach Charlie und die Schokoladenfabrik schon das zweite Mal, dass ich mit Tim Burton in diesem Jahr meinen Spaß haben durfte. Danke dafür an dieser Stelle.
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