16. September 2005
/ Kategorie: music
 Mir fällt ja ein recht großer Stein vom Herzen: Ca. ein Jahr schieben wir, und vor allem ich das Projekt "echoes muss ein neues Gesicht kriegen" vor uns/mir her. Erst sollte es einfach ein neues Redesign werden, das zwar sehr schick aussah, bei dem ich aber programmiertechnisch nicht so richtig aus dem Quark kam. Zeit und so. Hier gilt nochmal viel viel Dank an Stefan, der sich die Zeit genommen hat, das zu CSSen obwohl es der Entwurf nie ans Tageslicht geschafft hat.
Aber Roland, unser Design-Genie war gutmütig und so wurde der Vorschlag "Echoes als Blog" recht bald auch in designerischer Form festgehalten. Mein Mitbewohner Hanno hat sich dann kurzfristig bereit erklärt, diesmal das CSS zu machen. Und so war von der ersten Design-Idee bis zur Wirklichkeit tatsächlich nur so etwas wie 6 Wochen, vom Konzept bis heute 10 Wochen vergangen.
Worauf ich hinaus will: Echoes gibt's nun als Blog. Schöner, aufgeräumter, technisch besser und vieles mehr. Und ich bin stolz darauf. Danke an diejenigen, die uns unterstützt haben, danke an diejenigen, die das jetzt per Link oder was auch immer tun. Und danke natürlich für Kommentare und Kritik.
Echoes soll aber nur der erste Schritt werden, wir haben große Pläne - lasst euch überraschen!
15. September 2005
/ Kategorie: computers
Ebayen macht ja eigentlich keinen Spaß mehr. Meistens zahlt man drauf und wenn's nicht gerade etwas ist, was man nicht im Laden bekommen kann, dann ist der Sinn hinter dem bieten-warten-bieten-prinzip nicht mehr richtig gegeben.
Schön, wenn man das System aber ein wenig für sich nutzen kann, um genau die beiden Bereiche auszuloten, die ob ihrer Natur tatsächlich Schnäppchen bieten. Zum einen wäre da FatFingers, die im Prinzip eine Liste aller möglicher Vertipper des eigentlichen Suchbegriffes an Ebay schicken. So findet man auch die falsch geschriebenen Artikel, bei denen - natürlich - auch viel weniger Menschen bieten.
Zum anderen gibt es Lastminute-Auction die einfach nur alle Auktionen listen, die in weniger als einer Stunde mit unter einem Euro (oder Dollar) enden. Klar, macht auf der Suche nach einem Notebook weniger Sinn, aber ist schon ganz spaßig da mal durch zu stöbern. Fehlt nur noch eine direkte Anzeige der Versandkosten, die meisten Firmen verdienen ja inzwischen damit ihr meistes Geld.
13. September 2005
/ Kategorie: misc, music, politics
Gestern das letzte Hostel gebucht, jetzt muss ich meine Tante noch überreden, dass sie uns vom Flughafen abholt und dann kann ich mich in Ruhe zurück lehnen und Packen:
Montag geht's los, nach Glasgow, am nächsten Morgen mit dem Bus nach Skye. Bisher geplant: dort 2 Tage im Hostel in Portree, danach nach Lewis und von dort aus nach Harris um am 28. wieder nach Portree zurück zu kehren und dann am 29. nach Glasgow zu fahren. Von dort aus nach London und auch wenn ich's nicht so vor hatte, habe ich mir dort ein wirklich heftiges Programm auferlegt. Das beinhaltet:
1.10. Tagsüber: World Summit on Free Information Infrastructure
1.10. Abends: Pho-Treffen
2.10. Tagsüber: Wieder WSFII
3.10. Besuch in den Büros des Wire und von Resonance FM, mit Interviews
4.10. Besuch von Plattenläden und evtl. kurzinterviews mit den Leuten bei Rough Trade oder SisterRay. Vielleicht noch kurzfristig bei dem ein oder anderen Label vorbei gucken. Glaube aber eher nicht dass das klappt.
4.10. Abends: Heimflug
Ich glaube es wird viel zu bloggen geben. Habe ich erwähnt, dass ich zwischendrin noch Emerson besuchen möchte, den ich auf der What the Hack kennen gelernt habe? Oder dass da am 2.10. abends noch dieses Konzert ist, von dem ich bisher nur Werbung gesehen habe, was aber super interessant klingt weil da Kim Gordon drauf steht? Oder... ach, ich werde arm werden, sage ich euch!
12. September 2005
/ Kategorie: politics
Lutz Vogel und Benjamin Stephan haben einen wirklich netten und informativen Film zum Thema Trusted Computing erstellt. Das Thema kann gar nicht genug warmgehalten, nachdem es ja jetzt wo's dank Vista akut wird schon fast wieder die große Medienaufmerksamkeit verloren hat. Herunterladen kann man das ganze via torrent. oder auf der Website Dank geht an den CCC, Isotopp und Janko(via icq).
11. September 2005
/ Kategorie: music, politics
Gibt ja einige Musiker, die inzwischen von der Meinung ihrer Plattenfirma abweichen und es gar nicht so schlimm finden, wenn Fans (oder interessierte) ihre Musik auch im Netz tauschen und anhören.
Richtig überrascht hat mich aber Sigur Ros. Deren neues Album ist zwar eher langweilig, dafür steht aber auf der Website, wie man es am besten tauscht.
So findet sich auf Sigur-ros.co.uk ein Abschnitt peer to peer sharing of media files, der dem geneigten User erklärt, wie er am besten Konzerte und andere Medien von Sigur Ros in Direct Connect, Bittorrent, soulseek und per FTP findet.
Großartige Sache, fehlt nur noch dass die Isländer ihr nächstes Album unter Creative Commons veröffentlichen
Update:Die Band will natürlich nicht, dass man die Alben tauscht. Nur live-mitschnitte, Videos und Co. aber das is doch auch schonmal was.
9. September 2005
/ Kategorie: politics
ist nicht nur auf meine Wohnung und meine Telefondaten beschränkt. Und so war es eigentlich klar für mich, "nein" zu sagen, als die MediaMarkt-Security mich "bat", doch bitte den Rucksack zu öffnen.
Weil ich mich so beständig weigerte und sogar seine zupackenden Hände abschüttelte, rief er eben die Polizei (ist ja sein gutes Recht). Dass ich zu dem Herren in Grün dafür dann stinkfreundlich war, muss denen weniger gepaßt haben. Auch,d ass ich gar nichts geklautes im Rucksack hatte Der Cop hatte sogar verständnis für meinen anschließenden Kurzvortrag über Bürgerrechte und Überwachung, meinte "ich hab da ja auch eine andere Meinung als meine Kollegen, aber hier wird ja so viel geklaut..." und der Ladendetektiv bat mich danach gleich mehrfach um Verständnis. Und auch der Glatzköpfige Security-Affe rief mir ein unterwürfiges "Schönes Wochenende noch" entgegen. Tja, so kann's gehen.
Habe mich draussen gefragt, ob es nicht einfacher gewesen wäre, einfach Ja zu sagen. Ich hatte ja nichts drin. Und ich bin zu dem schnellen Schluss gekommen, dass genau dort meine Privatsphäre aufhört, wo ich zu so etwas bereit bin. Dass ich alle mir gegebenen Persönlichkeitsrechte aufgebe, wenn ich eines bereit bin der Bequemlichkeit wegzuwerfen. Das mag zwar pathetisch klingen, aber ich würde mich eben zu einem weiteren Menschen machen, der "nichts zu verbergen" hat.
9. September 2005
/ Kategorie: misc
Eine schnäppchen-ecke zu haben ist schön, aber alle DVDs nur nach Preis zu sortieren? Und innerhalb des Preises dann nach Alphabet? Macht so gar keinen Sinn und zwingt mich dazu, nicht mehr bei euch einzukaufen. Oder ist das alles nur die Vorbereitung auf den kommenden Analphabetismus in Deutschland? Egal, gibt ja noch andere Läden...
9. September 2005
/ Kategorie: music
Ich habe ja so eine kleine Hassliebe zu Saatchi & Saatchi. Auf der einen Seite ist die Konsequenz, mit denen eben jene Hemmungen in Sachen Werbung abbauen leicht ekel erregend bis brutal, auf der anderen Seite ist eben jene Radikalität ungemein faszinierend und die von Saatchi&Saatchi stammende Werbung mitunter hoch begeisternd.
Neueste Abteilung eben jener Firma: GUM.
Leider habe ich keinen direkten Link, aber wie gerade über pho kam, ist "GUM" sogenanntes branded enteratinment.
So möchte man beispielsweise eine Band zu casten und deren Namen, Erscheinungsbild, ja auch Songtitel und Texte von Firmen kaufen zu lassen. Bei cynopsis steht was von "All-Female HipHop Band", sicher nur der Anfang. Das Wall Street Journal schreibt das ganze, da fand ich aber auch nichts verlinkbares, wer also nachliefern möchte soll dies gerne tun. Das komplette Zitat eben von cynopsis: Here is product placement taken to a whole new level. London-based ad agency Saatchi & Saatchi has launched a new division called GUM, created to target the elusive teen and young 20s demo. The idea is simple, according to The Wall Street Journal: Saatchi & Saatchi is offering advertisers a sort of human billboard - that is, owning and naming their own all-female hip-hop band, having their products seen/used/worn on stage and in music videos, and if they want, paying a little extra, have their product names used within the lyrics of the band's songs. The band made its first appearance last evening at Saatchi & Saatchi offices, and unless you knew any better, you'd never know it was a marketing device. The agency calls this Branded Entertainment, and finds masking advertising within entertainment is a better way to reach this tough young demo. Also coming from GUM, commissioned entertainment for other media including TV, film, cellphones and video games.
9. September 2005
/ Kategorie: music
Hat sich zum Glück rausgestellt, dass das Boards of Canada-Album ein Fake war. Das echte soll ganz anders klingen. Da bin ich ja mal beruhigt. Ansonsten die Woch ein wenig im Zeichen von Coco Rosie. Kai findet die ja zu sehr Goth, mir gefallen sie. Schöne etwas melancholische Folk-Band, die eigentlich auf jedem Song angenehm überrascht. Mal ein wenig HipHop, mal ein leichter Björk-Touch und zwischendrin dann doch diese gothic-moll-versatzstücke. Schön!
Echoes ist übrigens fast fertig. Vielleicht schon am Wochenende. Design is zu 90%, die import-skripte geschrieben, jetzt noch ein paar layout-diskussionen und noch ein letztes Plugin verzollen (ganz übles Wortspiel mit der übersetzung von Customs nach Zoll und von customizen somit nach verzollen, ich schäme mich ja schon fast).
Sonst nicht so viel neues. Mal ein bisschen in der Vergangenheit gekramt, Dinge wie Sly and the Family Stone kennen gelernt, ein bisschen bei Marvin Gaye reingelauscht und immer noch keinen Plattenspieler aufgestellt. Achja und dann gabs noch diesen Electronica-Act der mir nicht mehr einfällt, aber von meinem lieblings-soulseek-user (so ein typ aus Griechenland) empfohlen wurde. Das ist dann eine Aufgabe für's Wochenende. Zusammen mit dem Relaunch.
7. September 2005
/ Kategorie: music
War ja schon seit einigen Tagen klar, dass die großartigen Animal Collective im November nach Deutschland kommen würden, nur im standen im Gegensatz zu den restlichen Europa-Tourdaten noch keine Orte fest. Jetzt aber ist alles besser. Animal Collective kommen unter anderem nach Frankfurt, wo ich definitiv vor Ort sein werde.
Im einzelnen:
Dienstag, 08.11. Brotfabrik, Frankfurt w/ Storsveit Nix Noltes Brotfabrik.de
Mittwoch, 09.11. Zerwirk-Saal, München, w/ Storsveit Nix Noltes Club2-Konzerte.de
Donnerstag, 10.11. Volksbühne, Berlin
Freitag, 11.11. Weltbuehne, Hamburg w/ Storsveit Nix Noltes Weltbühne-Hamburg.com
Weiter im Deutschland-Nahen Europa unter Anderem: Amsterdam (Holland), Gent (Belgien), Brüssel(Belgien), Nantes (Frankreich), Utrecht (Holland) und Arhus (Dänemark), am besten mal bei FatCat nachschauen.
7. September 2005
/ Kategorie: misc
Hat sich ja schon seit Monaten bzw. Jahren angedeutet: ein ganzer Block nieder gerissen, lange zeit eine gigantische Baustelle mit "Hier entstehen 30.000 qm neue Einkaufsfläche" die ich ewig mit "Wohnfläche" überkleben wollte, was ich aber ungefähr so lange vor hatte bis es zu spät war.
Gestern dann Eröffnung. Mit Polizeiaufgebot und rotem Teppich, wichtige Leute wohl, die Stadt hatte ja auch viel Geld hinein gesteckt, um Geschäfte aus der Kaiserstraße in das neue Einkaufszentrum zu treiben. Apropos Kaiserstraße: da war schon seit letzter oder vorletzter Woche an dem ein oder anderen Laden ein fettes "wir eröffnen am 7.9. wieder für Sie im neuen ECE-Einkaufscenter" zu lesen. Geiler Service denkt sich der Kunde, der natürlich total viel davon hat, dass der Lieblingsladen jetzt woanders ist.
Nun also die Eröffnung. Media Markt schon ab 6 uhr heute morgen. Für die Schnäppchen. Frage mich ja ernsthaft, wer so tief sinken kann, dass er morgens in aller Frühe wegen eines billigeren Elektrogerätes sein Bett verlässt. Zumal um 13 uhr auch noch alles da war.
Achja: 13 uhr. Mein Mitbewohner Henry und ich entscheiden uns also, da mal vorbei zu schauen, ist ja schon ein Ereignis irgendwie. Sehen auch haufenweise andere Menschen so, schon an den Eingängen wird gedrängelt, wobei mir dann auffällt, dass das keine Kunden sondern Hostessen sind, die tonnenweise Flyer loswerden wollen. "hier, bei schuh-xy 10 Euro Rabatt!", schallt es mir entgegen bevor ich eine MediaMarkt-Zeitung ins Gesicht gehalten bekomme. Als ich ablehne höre ich ein fast schon empört werbendes "Mediamarkt!" dem ich ein freundliches "Werbung!" entgegen zu setzen habe. Drei Stockwerke hat das ganze Ding. Alles voll mit Menschen. Entgegen des Stroms an Menschen zu laufen ist eine nicht so gute Idee. Wirklich interessantes gibt's aber nicht. Dafür müsste ich schon pubertierende 16jährige mit zu viel Kleidergeld sein. Oder hungrig.
Vor einem Buchladen eine riesige Schlange. Sieht nach Freibier aus. Oder Freibuch. Ist aber nur eine entschärfte Variante des letzteren: einmal am Glücksrad drehen und bei einer Sonne gibt's ein Cocktail-Buch mit einem "Sonderpreis 1€"-sticker drauf. Käme mir auch als allererstes in den Sinn, dafür 20 Minuten anzustehen.
Weiter im MediaMarkt: immerhin ein paar richtig günstige DVDs (KillBill jeweils 8 Euro, Die Klavierspielerin 6 und Donnie Darko 5), ansonsten vor allem Dinge die ich mir vor ein paar Monaten noch für einen deutlich höheren Preis gekauft habe. Achja. Läden die die Kaiserstraße verlassen haben um ihr Glück im ECE zu suchen: Da freut man sich doch zumindest bei Jack Wolfskin weil man denkt: "klasse, großes Einkaufszentrum = mehr Auswahl". Dann stellt man fest dass es da weder Zelte noch Schlafsäcke gibt. Oder zumindest weniger davon als früher.
Warum ich da eigentlich hin bin? Architektur. Wirklich. Diese Bogenkonstruktion ist beeindruckend, das ganze Gebäude gigantisch. Nicht dass der Welt etwas fehlen würde, wenn man sich entschieden hätte, lieber die Innenstadt ein wenig zu beleben, aber kolossal ist das allemal.
6. September 2005
/ Kategorie: politics
Wir haben's ja erst für einen blöden Scherz gehalten, als ein Freund von mir letztens einen Brief der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erhalten hatte. Angeblich habe er "Earth 2160" im Emule-netzwerk zum Tausch angeboten, für 100 Euro wird das Verfahren eingestellt.
Inzwischen ist einiges klarer. Tatsächlich hat eine Karlsruher Kanzlei zehntausende Strafanzeigen gestellt, dank einer Schweizer Firma die angeblich ein Tool entwickelt hat, um Emule zu scannen und wohl dank einer Strafanzeigen-Automatisierungs-Software und vielen guten Druckern.
Schöne Zeiten, wenn das Methode macht: Total überforderte Staatsanwälte, Jugendliche die (wer tauscht denn schon nur ein Spiel) erstmal die nächsten Sommerferien am Strafe-Abbezahlen arbeiten dürfen und, wenn's Akteneinsicht gibt auch noch böse Zivilklagen. Mit welchem Effekt? Klar. 20.000 Strafanzeigen haben vielleicht zur Folge, dass Earth 2160 nicht mehr bei Emule zu bekommen ist. (Nehmen wir halt Direct Connect oder Bittorrent). Ansonsten der übliche Kampf gegen Windmühlen, überlastete Behörden, die statt echten Verbrechen ein paar Privatkopien hinterher sein müssen und eine Kanzlei, deren Chef wohl demnächst sein drittes Ferienhaus bauen kann. Mehr dazu bei Heise.
5. September 2005
/ Kategorie: music
Tobias ist schon seit einiger Zeit unser (echoes-online.de) Mann, ja eigentlich Experte, für alles was leise herumlärmt. Also Musik die sich als Drone, Field Recordings, Lowercase oder einfach nur Ambient beschreiben lässt. Was ich bisher nicht so recht wusste ist, dass er echoes abtrünnig geworden ist auf seiner eigenen Website QuietNoise nun ebenfalls Reviews veröffentlicht. Lohnt sich zu lesen, vor allem wenn man mit besagter Musik ein wenig anfangen kann, und einen RSS-Feed gibt es auch.
5. September 2005
/ Kategorie: computers
Öfter in letzer Zeit mit Hanno diskutiert: Freie Spiele. Also im Sinne von GPL oder Creative Commons. Gab's bisher kaum, jetzt aber zumindest mal ein Anfang: Monochrom haben das Adventure " Soviet Unterzögersdorf" unter CC veröffentlicht. Finde ich gut, ob das spiel taugt weiß ich noch nicht aber immerhin kann ich's unter Linux spielen, von daher: Mehr davon!
5. September 2005
/ Kategorie: politics
Was war das noch für ein Aufsehen, als vor einem knappen Jahr Kazaa verklagt wurde. Das Ende von P2P wurde vor allem seitens der Musikindustrie und einiger voll-paranoider Menschen beschworen. Was war das für ein Aufsehen, als Grokster verknackt wurde.
Nun hat man Kazaa verknackt. "In Zukunft keine Illegalen Dinger mehr" - heißt: im Prinzip dichtmachen. Und wen interessiert's? Genau: kaum einen.
Inzwischen gibt's Bittorrent, EMule und für ernsthafte Musikliebhaber immer noch Soulseek (bei dem man fast gar keine Charts, dafür tonnenweise interessantes Zeug findet), ich kannte ohnehin niemanden der Kazaa ernsthaft verwendet hätte.
Bei Sourceforge sind die Top-Downloads wie eh und je Clients für BT, EMule oder Direct Connect und mit TOR und Freenet sind gerade zwei Techniken im Kommen, die in den nächsten Monaten echtes anonymes Filesharing ermöglichen könnten und was auch immer passiert, die Musikindustrie rennt dem Ganzen wieder um Jahre hinterher, zentralisierte, kommerzielle Filesharing-Dienste braucht schon seit Napster kein Mensch mehr.
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